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DJV für mehr Sachlichkeit im Fall Hoeneß

Von Tiger Gironimo

Der Deutsche Journalisten-Verband hat mehr Sachlichkeit im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Steuereigenanzeige des FC-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß angemahnt. Es sei unangemessen, dass Hoeneß mit Schadensersatzklagen gegen kritische Medien drohe, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.

Andererseits müssten sich Journalistinnen und Journalisten vor Vorverurteilungen hüten. „Es wäre nicht das erste Mal, dass Indiskretionen aus laufenden Ermittlungen von einer Staatsanwaltschaft an die Medien durchgestochen werden“, sagte Konken. Zu fairer Berichterstattung gehöre, dass auch die andere Seite gehört werde. Näheres regle der Pressekodex, der für alle Journalisten verbindlich sei. Der DJV-Vorsitzende appellierte an die Journalisten, sich nicht, wie im Fall Kachelmann teilweise geschehen, von Staatsanwälten oder Verteidigern für deren Zwecke instrumentalisieren zu lassen. Unstrittig sei, dass das Steuergebaren von Hoeneß Gegenstand journalistischer Berichterstattung sein müsse.

www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=530110


Ressort: Uncategorised