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  • 30. Oktober 2013

Landrat fordert von DB Regio pünktlichen Schienenverkehr

Von Tiger Gironimo

Tilman Bollacher: „So kann es nicht weitergehen !“

Drei Wochen nach dem Ende des siebenmonatigen Schienenersatzverkehrs läuft der Zugverkehr auf der Hochrheinstrecke leider immer noch nicht rund. Besonders die gut besetzen Züge zu den Berufspendler- und Schülerverkehrszeiten zwischen Schaffhausen und Basel haben teilweise erhebliche Verspätungen. Auch die Informationen an den Haltepunkten sind völlig unzureichend und helfen den Kunden nicht verlässlich weiter.

Diese völlig inakzeptablen Zustände wurden bereits durch das Landratsamt Waldshut mehrfach bei DB Regio vorgebracht. Nachhaltige Verbesserungen wurden angemahnt. Auch die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg als Aufgabenträger des Schienenverkehrs wurde um aktive Unterstützung und Abhilfe gebeten.

Landrat Bollacher erwartet von DB Regio umgehend einen stabilen und verlässlichen Fahrplan. Abschlussarbeiten an der neuen Signaltechnik zwischen Schaffhausen und Erzingen müssten unverzüglich durchgeführt und Mängel an der Strecke und/oder an den Fahrzeugen behoben werden. „Einen solchen Schienenverkehr können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern nicht zumuten. Es kann nicht sein, dass täglich viele Schülerinnen und Schüler zu spät in den Unterricht kommen, Arbeitsplätze massiv verspätet erreicht oder Geschäftstermine verpasst werden“, so Tilman Bollacher. „Täglich erreichen mich Beschwerden verärgerter Kunden, die
bereits auf den PKW umgestiegen sind.“

Bollacher hat großes Verständnis für den Unmut bei den Fahrgästen. Er fordert von DB Regio einen pünktlichen Schienenverkehr. „Die Geduld der zahlreichen Fahrgäste ist aufgebraucht. Ergreifen Sie sofort alle Maßnahmen, um zu einem regulären und verlässlichen Schienenverkehr auf der Hochrheinstrecke zurückzukehren. Dabei dürfen keine Kosten und Mühen gescheut werden, dies müssen Ihnen die Fahrgäste wert sein“, so die Forderung des Waldshuter Landrats gegenüber DB Regio.

 


Ressort: Uncategorised