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27. Oktober 2014
Stierkampf-Subventionen erzürnt MdL Frey
Josha Frey: "Chance verpasst, die Subventionierung dieser blutigen Tierquälerei zu beenden"
Das Europäische Parlament hat am Mittwoch, den 22. Oktober, die Chance verpasst, die Subventionierung von Stierkampf durch die Europäische Union zu beenden. In der entscheidenden Abstimmung stimmte selbst der baden-württembergische EU-Abgeordnete Andreas Schwab (CDU) gegen die Initiative der Grünen. Am Ende fehlten nur wenige Stimmen zur notwendigen Mehrheit, so dass die Gelder nun weiterfließen. Laut einer Studie aus Spanien handelt es sich um 130 Millionen Euro im Jahr an spanische Viehzüchter, die ihre Stiere ausschließlich für den Einsatz beim Stierkampf züchten.
"Leider hat die Mehrheit des Europäischen Parlaments heute die Chance verpasst, die Subventionierung dieser blutigen Tierquälerei zu beenden. Es ist für mich unbegreiflich, wie der Christdemokrat Andreas Schwab dafür sein kann, eine perfide Show wie den Stierkampf auch noch mit europäischen Fördergeldern zu unterstützen. Das ist ein sehr trauriger Tag für den Tierschutz: Wir haben alles gegeben und innerhalb von einer Woche 75.000 Online-Unterschriften für unseren Antrag gegen Stierkampf-Subventionen gesammelt. Es wurde deutlich: Das Leid der Stiere bewegt nicht nur uns Grüne, sondern Bürgerinnen und Bürger aus allen politischen Lagern. Leider teilt Andreas Schwab nicht diese Auffassung", so Josha Frey nach der Abstimmung im Europaparlament.







