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Elena Romanzin: Landschaften
  • 05. August 2015

Elena Romanzin: Landschaften

Von Elena Romanzin | Wehr

Die Landschaften reflektieren Reisestationen: Italien – Neuseeland – Südschwarzwald. Diese Stationen haben weit mehr Werke hervorgebracht, als bisher gezeigen werden konnten. Daher wird die Verlängerung der Ausstellung dazu genutzt am 10 August einen Teil der Werke auszutauschen.

"Über die Einladung in Ihre Seniorenresidenz habe ich mich sehr gefreut. Es ist für mich das erste Mal, dass meine Werke quasi zum Publikum nach Hause bringe", sagt die Malerin Elena Romanzin über die Ausstellung. Bewohner, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, aber auch Mitarbeiter und Besucher des Seniorenzentrums lud sie sehr herzlich auf eine Reise durch ihre  „Landschaften“ ein. Sie führt uns durch den Schwarzwald, ihre alte Heimat Italien und das ferne Neuseeland.

fluss kEs ist eine sehr persönliche Ausstellung. Sie spiegelt einen Teil ihres Lebens wider. In Alghero, Sardinien geboren, ist die Künstlerin schon früh viel in der Welt herumgekommen. Nach Stationen in Algerien und Jordanien lebte sie erstmals mit 10 Jahren in Italien. In Syrakus, Sizilien, begann sie mit 14 Jahren die Malerei zu studieren. Nach einem ersten Diplom wechselte sie nach Perugia, dem Zentrum der Renaissancekünstler der „Umbrischen Schule“. Die Liebe zur Kunst führte sie in den folgenden Jahrzehnten auf alle Kontinente dieser Welt. Umbrien und die angrenzenden Toskana blieben jedoch ihre Heimat. Hiervon erzählen die toskanischen & umbrischen Motive im Eingangsbereich und Café.

Eine der Studienreisen führte sie zu den Maori nach Neuseeland. Hier begegnete ihr ihr deutscher Lebenspartner. Nach gemeinsamer Zeit in Italien, siedelten beide aus Umbrien, dem grünen Herzen Italiens, in den noch grüneren Schwarzwald über.

In Wehr liessen sie sich nieder. Hier erwanderte sie ihre neue Heimat und bannte erste Eindrücke auf Leinwand. Diese kann der Gast  auf dem Gang und im kleinen Besprechungszimmer betrachten.

Es entstanden italienische Sujets, bevor die Künstlerin die Eindrücke aus Neuseeland umsetzte. "Dieser Reise hatte wahrlich einen großen Eindruck auf mich hinterlassen" meint Elena Romanzin. "Ein unvergleichlich schönes Land offenbarte sich mir, ich begegnete hier meinem Ehemann und nun darf ich Ihnen in meiner neuen Heimat meine Gemälde zeigen".

Ein Blickfang unter den neuen Werken ist „Wai-O-Tapu“ sein, Acryl auf Leinwand, 100x100cm. Es ist ein Gemälde aus dem Neuseelandzyklus. Es interpretiert den sogenannten Champagnerpool des Wai-O-Tapu thermalen Wunderlands. Das Reiseportal TripAdvisor zählt das Thermal Wonderland Wai-O-Tapu zu den 20 surrealsten Plätzen der Welt, die man gesehen haben muss, um sie glauben zu können.

Ausstellungen


Ressort: Waldshut

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