
- 07. September 2026
Von der Ruhr an die Spree: Wanderausstellung „Faszination Zollverein“ zu Gast in Berlin
Landesvertretung Nordrhein-Westfalens zeigt Fotografien des UNESCO-Welterbes
Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre UNESCO-Welterbe Zollverein“ macht die Wanderausstellung „Faszination Zollverein“ Station in Berlin. Seit Donnerstag, 3. September 2026, präsentiert die Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund 25 großformatige Fotografien von Thomas Stachelhaus. Rund 170 Gäste nahmen an der Eröffnung teil. Die Schau zeigt die besondere Ästhetik, die architektonische Qualität und den Wandel des UNESCO-Welterbes Zollverein. Die von der RAG-Stiftung geförderte Ausstellung ist bis Freitag, 18. September 2026, in Berlin zu sehen.
Bereits 2025 war „Faszination Zollverein“ in der Mischanlage der Kokerei auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zu sehen. Im Jubiläumsjahr 2026 gehen nun 25 ausgewählte Arbeiten auf Tour. Ziel ist es, das Welterbe Zollverein über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus sichtbarer zu machen. Zugleich ist die Ausstellung ein Dank an alle Förderer, Partner und Unterstützer, die Zollverein seit 25 Jahren begleiten.
Nach dem Auftakt in der Bürgerhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf im April ging es weiter zur UNESCO-Projektschule Verl im Mai. Eine weitere Station war der Schacht 371 der Wismut Stiftung in Hartenstein – dieser gehört zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Nun erreicht die Wanderausstellung Berlin. Vor rund 170 Gästen eröffnete Dr. Matthias Roßbach, Bevollmächtigter des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, die Ausstellung. In einer anschließenden Gesprächsrunde tauschten sich Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, und der Fotograf Thomas Stachelhaus über die fotografische Sicht und den Wandel des Welterbes aus. Bis Freitag, 18. September 2026, lädt „Faszination Zollverein“ nun Besucherinnen und Besucher der Landesvertretung dazu ein, Zollverein zu entdecken.
Über „Faszination Zollverein“
Das UNESCO-Welterbe Zollverein ist ein herausragendes Beispiel für die Anwendung der Gestaltungskonzepte der klassischen Moderne in der industriellen Architektur – und zugleich für die gelungene Umnutzung industrieller Großanlagen nach dem Ende der Produktion. Der Fotograf Thomas Stachelhaus macht in seinen Aufnahmen sowohl die unverwechselbare Ästhetik als auch den Wandel des Standorts zu einem Zentrum für Kunst, Kultur, Bildung, Freizeit und Wirtschaft sichtbar. Neben Motiven der original erhaltenen Übertageanlagen zeigen seine Fotografien auch moderne Gebäude wie die Folkwang Universität der Künste. So entsteht ein eindrucksvoller Blick auf ein außergewöhnliches Welterbe, das seit 25 Jahren Vergangenheit bewahrt und Zukunft gestaltet.







