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Wenn der Frühling kommt - Sparsames Heizen in der Übergangszeit

Eschborn  – Steigende Energiepreise machen das Heizen teurer als in den Jahren zuvor. So haben laut den Experten des Deutschen Mieterbundes die Heizkosten für 2017 im Vergleich zu den Vorjahren wieder angezogen. Vor allem im Frühling tun sich viele Menschen schwer kostensparend in ihren vier Wänden zu heizen. Obwohl im Frühling die Tagestemperaturen die 20 Grad Celsius-Marke erreichen können, werden die Nächte doch immer noch empfindlich kalt. Dipl. Ing. André Burkhardt, Geschäftsführer und Energieexperte des bundesdeutschen Energieversorgers goldgas, gibt wertvolle Tipps, wie sich die Heizkosten auch in der Übergangszeit in den Griff bekommen lassen.

Der Kardinalfehler: Heizung aus

Unbeständige Temperaturen zwischen Tag und Nacht machen das Heizen in den Frühlingsmonaten schwer. Denn tagsüber kann sich die Wohnung angenehm warm aufheizen. Viele Menschen drehen die Heizung daraufhin ab. In der Nacht kühlen die Räume allerdings schnell wieder aus. Was folgt ist der Gang zum Thermostat, um die Wohnung wieder warm zu bekommen. Dafür benötigt die Heizung allerdings eine Menge Zeit und Energie.
Immer wieder glauben Hausbewohner Energiekosten zu sparen, wenn sie auf das Heizen im Frühling verzichten. Doch bewirkt dies im schlimmsten Fall genau das Gegenteil. Kommt es zu Kälteschäden in den Wänden, haften die Hausbewohner für die Kosten.

Heizung auf Sparflamme und Temperatur im Blick

Anstatt die Heizung im Frühjahr komplett abzudrehen, reicht es für die meisten Räume aus, das Thermostat auf Stufe 1,5 zu drehen. Damit erreicht man eine Raumtemperatur von etwa 14 Grad Celsius. „Eine Temperatur von 14 Grad Celsius bietet genügend Spielraum, dass sich die Räume durch die Außenwärme im Laufe des Tages aufheizen“, erklärt Burkhardt.

Nicht jedes Zimmer einer Wohnung muss gleich warm sein. Als Richtwerte können gelten: Zu den warmen Zimmern zählen in der Regel das Bad (24 Grad Celsius), das Wohnzimmer und das Arbeitszimmer (jeweils 20 Grad Celsius). Kälter mögen es hingegen die Küche und das Schlafzimmer. Hier reichen für die meisten Bewohner Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad Celsius aus, um sich wohlzufühlen. „Gehen die Temperaturen zurück, braucht es weniger Energie, um die Wohnung wieder auf die Wohlfühltemperatur zu bringen. Zudem beugt eine Raumtemperatur von 14 Grad und mehr der Schimmelbildung vor“, so Burkhardt weiter.

Fenster auf und Tageswärme nutzen

Das Lüften erfüllt im Haus nicht nur den Zweck verbrauchte Luft zum Fenster herauszulassen. Es sorgt vielmehr für einen Austausch von Feuchtigkeit von Innen nach Außen. Im Frühling können die Fenster, anders als im Winter, bis 15 Minuten geöffnet bleiben. Wer vor dem Abend seine Wohnung noch einmal mit frischer warmer Luft aufheizen möchte, tut dies am besten am Nachmittag.

„Eine effektive Methode die Tageswärme in der Wohnung auch am Abend noch zu nutzen und somit die Heizkosten zu senken, ist Rollläden und Jalousien bei Einbruch der Dunkelheit herunterzulassen“ rät Burkhardt. „Die Sonnenstrahlen heizen beispielsweise die Möbel und Wände in einer Wohnung auf, die dann ihre Wärme wieder an den Raum abgeben“, führt Burkhardt aus.

Moderne Heizungen sparen bares Geld

Egal, ob Eigenheim oder Mietwohnung. Eine Moderne Heizung hilft Energie zu sparen. Nach Ausweis einer Studie des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. sind über die Hälfte (55 Prozent) der in Mietshäusern installierten Heizungssysteme 15 Jahre oder mehr in Betrieb. Auch in Ein-/Zwei-Familienhäuser sind die Heizungsanlagen 15 Jahre oder älter. Der Vorteil moderner Anlagen ist, dass diese automatisch auf schwankende Temperaturen reagieren und somit Energie und bares Geld sparen. Und das Gesparte können Verbraucher dann an anderer Stelle sinnvoller nutzen. Zum Beispiel für eine Reise! Bei goldgas erhalten Kunden zudem jährlich einen Reise-Gutschein im Wert von bis zu 100 Euro für die nächste Buchung bei Travelcheck auf goldgas.de/reisen.

Tags: Regenerativ

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