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  • 13. August 2014

Handwerk darf nicht nur auf „Musterschüler“ schielen

Von Andreas Harnack - IG BAU

Kreis Konstanz: Der Bau sucht noch 15 Auszubildende

Offene LehrstellenLehrstellen-Endspurt: Auf dem Bau im Kreis Konstanz gibt es derzeit noch 15 offene Ausbildungsplätze. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Vom Maurer, Gerüstbauer und Dachdecker bis zum Straßen- und Kanalbauer: Die Chancen von Jugendlichen, die sich für eine Karriere im Hoch- oder Tiefbau entscheiden, stehen gut“, sagt der Bezirkschef der IG BAU Südbaden, Meinrad Schmidt. Auch in den Gartenbauberufen werde im Kreis Konstanz noch Nachwuchs gesucht: Im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau sind insgesamt noch 14 freie Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet, so die IG BAU.

An die Arbeitgeber appelliert die Handwerker-Gewerkschaft, bei den Bewerbern um einen Ausbildungsplatz „nicht zu sehr auf die Zeugnisnoten zu schielen“. Auch Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Schulabbrecher sollten stärker als bisher Gelegenheit bekommen, das Handwerk für sich zu entdecken und sich während der Ausbildung zu entwickeln. „Schulnoten verraten bei weitem nicht alles über einen Menschen. Schon gar nicht über das Engagement und Geschick, das Jugendliche bieten, wenn sie die Chance bekommen, im Handwerk zu arbeiten“, sagt Meinrad Schmidt. Entscheidend sei es, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. „Deshalb lohnt es sich, Vorstellungsgespräche auch mit Bewerbern zu führen, die auf dem Zeugnis keine ‚Musterschüler‘ sind“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.


Ressort: Wirtschaft

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