Zum Hauptinhalt springen
Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!
Juni 09, 2026

Hohe Auszeichnung für zwei Pfarrer

Erzbischof Burger ernennt Thomas Holler und Markus Miles zu nicht residierenden Ehrendomkapitularen Freiburg (pef). Freiburgs Erzbischof…
Juli 21, 2026

Gegendarstellung aus Wutach

Gegendarstellung von Gemeinderätin Franziska Stritt zur Berichterstattung in der BZ am Samstag, 18.07.26 Zur journalistischen Sorgfalt…
Hitze gefährdet vor allem ältere und chronisch Kranke
Johanniter-Hausnotruf Beratung ©Johanniter
  • 07. Juli 2026

Hitze gefährdet vor allem ältere und chronisch Kranke

Von Jana Stimmel | Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Hausnotruf der Johanniter hilft rund um die Uhr

Steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen stellen gerade ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen vor erhöhte Gesundheitsrisiken. Prävention und schnelle Hilfe sind entscheidend. Hausnotrufsysteme, wie das der Johanniter, bieten 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Sicherheit - zu Hause und auch unterwegs.

Hitzewellen mit Temperaturen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen über 28 °C und hohe Luftfeuchtigkeit verschärfen die Belastung für den Körper. Menschen ab 65 Jahren sind besonders gefährdet: Sie nehmen Hitze oft schlechter wahr, schwitzen seltener und haben ein vermindertes Durstgefühl. Bei akuten Warnzeichen wie Bewusstseinsstörungen oder Kreislaufkollaps: sofort den Notruf 112 wählen. Der Johanniter-Hausnotruf stärkt die Selbstständigkeit und reduziert das Risiko, dass ein Hitzenotfall unbehandelt bleibt und kann ganz einfach online gebucht werden.

Warum der Hausnotruf bei Hitze schützt

  • sofortiger Kontakt zur Notrufzentrale per Knopfdruck - schnelle Einschätzung und Alarmierung von Rettungsdiensten
  • Geräte für Zuhause und ein mobiles GPS-Gerät für unterwegs sorgen dafür, dass Hilfe auch außerhalb der Wohnung schnell erreicht werden kann.
  • für Menschen mit Pflegegrad kann das Basispaket unter bestimmten Voraussetzungen von der Pflegekasse übernommen werden - das senkt die Hürden für den Schutz im Alltag

Praktische Empfehlungen der Johanniter für heiße Tage

  • Aktivitäten auf kühle Tageszeiten (Morgen/Abend) verlegen; mittags zwischen 11–17 Uhr direkte Sonneneinstrahlung meiden
  • regelmäßig, auch ohne Durstgefühl, Flüssigkeit zu sich nehmen (z. B. 2–3 Liter/Tag, bei starkem Schwitzen mehr), manche Medikamente können den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen, ggf. Rücksprache mit Ärztin/Arzt oder Apotheke halten
  • Wohnräume nachts lüften, tagsüber Fenster verschatten; Klimaanlage höchstens ~6 °C kühler als Außentemperatur einstellen (oder Ziel ~22 °C).
  • Medikamente prüfen lassen: Einige Wirkstoffe (z. B. blutdrucksenkende Mittel, bestimmte Psychopharmaka) können die Hitzetoleranz beeinflussen - Rücksprache mit Ärztin/Arzt oder Apotheke ist ratsam.

„Hitze ist kein rein ‚komfortables‘ Problem - für viele ältere und chronisch kranke Menschen kann sie lebensbedrohlich werden. Ein Hausnotrufgerät bedeutet nicht nur schnellen Kontakt im Notfall, sondern gibt Betroffenen und Angehörigen auch im Alltag mehr Ruhe und Sicherheit“, sagt Martin Weihrauch, Leiter Hausnotruf-Dienste bei den Johannitern in Baden.




Ressort: Hochrhein

Weitere Nachrichten