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Özdemir und Hagel erhalten 200 Postkarten mit Bürger-Anliegen
Die Postkarten sollen bei den Koalitionsverhandlungen und dem Regierungswirken Beachtung finden – auf den Weg gebracht wurden diese von Barbara Ehrensberger (links) und Lucia Gaschick ©Thorolf Clemens/Initiative Demokratie
  • 16. April 2026

Özdemir und Hagel erhalten 200 Postkarten mit Bürger-Anliegen

Von Dr. Michael Hertl | Erzbischöfliches Ordinariat

Das Ergebnis einer Schreibmaschinen-Aktion führt neuer Landesregierung Aufgaben vor Augen. Die „Initiative Demokratie“ setzt auf Austausch.

Freiburg (pef). Bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Energiepolitik, gutes Bildungssystem: Auf insgesamt knapp 200 Postkarten zeigen Bürger aus der Erzdiözese Freiburg auf, welche Wünsche und Anliegen von der Landesregierung angegangen werden sollen. Die 194 Postkarten sind in dieser Woche an den voraussichtlichen Ministerpräsidenten Cem Özdemir (Grüne) und seinen wahrscheinlichen Koalitionspartner Manuel Hagel (CDU) geschickt worden. Entstanden sind diese im Vorfeld der Landtagswahl vom März bei einer Schreibmaschinenaktion, die von der „Initiative Demokratie“ in der Erzdiözese Freiburg ausging.

Die Anliegen der Menschen

Der „Gruß nach Stuttgart“ macht deutlich, was die Menschen im Land umtreibt. „Ich wünsche mir mehr bezahlbaren Wohnraum“, heißt es auf einer Postkarte. Auf einer anderen wird die Notwendigkeit von mehr öffentlichen Verkehrsmitteln geäußert – und diese sollen möglichst kostenlos sein. Auch um andere Infrastrukturthemen geht es: „Ich wünsche mir, dass Schwimmbäder, Büchereien, zivilgesellschaftliche Initiativen und Begegnungsstätten erhalten bleiben.“ Die Bildung als originäres Landesthema soll von der Landesregierung ebenso passend justiert werden: „Ich wünsche mir ein gutes Bildungssystem, in dem alle Kinder gut begleitet werden.“

„Überall, wo wir unsere Schreibmaschine aufstellten, waren sofort Menschen um uns herum“, berichtet Lucia Gaschick, Geschäftsführerin beim Familienbund. „So eine habe ich auch noch auf dem Dachboden, sagte mir eine Frau. Damit war das Eis gebrochen.“ Besonders beeindruckt hat Gaschick, wie Kinder und Jugendliche ihre Wünsche an die Politik in konkrete Worte fassten. „Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass es Familienpreise gibt, unabhängig von der Anzahl Kinder!“ Jemand schrieb: „Ich wünsche mir eine nachhaltige Energiepolitik zum Erhalt unserer Umwelt für unsere Kinder.“ Die Postkarten gäben wertvolle Einblicke in das, was Menschen mit verschiedenen Hintergründen im Gebiet der Erzdiözese Freiburg beschäftigt, heißt es im Anschreiben, das Vertreter und Vertreterinnen des Bildungswerks und des Familienbunds unterschrieben haben.

Die Schreibmaschinenaktion

Das Bildungswerk und der Familienbund hatten sich vor der Landtagswahl mit einer Schreibmaschine unterm Arm auf den Weg zu den Wählern gemacht – in die Kneipe, Stadtbibliothek, Vesperkirche, Kirchengemeinde, in den Stadtteiltreff. Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven wurden zum Gespräch eingeladen. Sie schilderten, was sie sich für die Gesellschaft von der Politik wünschen. Diese Wünsche und Anliegen wurden auf Postkarten festgehalten, die Özdemir und Hagel als Vertreter der wahrscheinlichen neuen Landesregierung beachten sollen. „Wir bitten Sie auch um Rückmeldungen zu den Anliegen der Menschen und dazu, wie Sie diese in Ihrer Politik berücksichtigen werden“, wird im Anschreiben ausgeführt. 

Die Initiative Demokratie

Die Postkartenaktion fand unter dem Dach der Initiative Demokratie in der Erzdiözese Freiburg statt. Im Vorfeld der Landtagswahl gab es mehr als 40 Veranstaltungen. Mit der Initiative unterstützt die Erzdiözese Engagierte und fördert den offenen Austausch von Meinungen und Haltungen – damit Demokratie lebendig bleibt.

Das Engagement geht nach der Landtagswahl mit konkreten Themen weiter. So findet in Freiburg am 8. Mai, 17 Uhr, eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg statt: Der Autor und „Spiegel“-Redakteur Jonas Schaible fokussiert in seinem Buch „Demokratie im Feuer“ auf das Verhältnis zwischen Demokratie und Klimawandel.

Kurzinfo

In der „Initiative Demokratie“ engagieren sich gemeinsam das Erzbischöfliche Seelsorgeamt mit dem Referat Kirche in Gesellschaft und Politik, das Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg, die Katholische Akademie, der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg, der Bund Deutscher Katholischer Jugend und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Erwachsenenverbände. Wie der Glaube brauche Demokratie Räume zum Hinhören, Reden und zum Miteinander, sagen die Initiatoren über ihre vielfältigen Aktionen. Auf der Internetseite www.ebfr.de/demokratie gibt es eine Übersicht.


Ressort: Glaube und Gesellschaft

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