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Neues Taschenbuch von Dennis Riehle übt lyrisch Gesellschaftskritik…

Konstanzer Autor fragt: Muss es denn immer „Non-Fiction“ sein?

Gesellschaftskritik einmal anders: Das dachte sich der Konstanzer Autor Dennis Riehle, der über viele Monate hinweg gereimt hat. Entstanden ist ein Taschenbuch mit einer Sammlung an Gedichten, die uns den Spiegel vorhalten. Statt sachlich belehrend, kommen die Texte einigermaßen lyrisch daher: „Auch wenn Belletristik nicht wirklich mein Genre ist, ging es mir wesentlich um die Freude am Formulieren. Und nachdem ich ein durchaus streitbarer Texter sein kann, der seine Leser nicht nur herausfordert, sich eine eigene Meinung zu bilden, sondern darüber hinaus den Anspruch erhebt, mit seinen Einlassungen wiederkehrend gegen den Strom zu schwimmen, war mir klar, dass ich keine Schönwetter-Poesie verfassen werde“, so der 36-Jährige, der ergänzt: „Nein, das Werk ist nicht unbedingt etwas zum Durchatmen. Es braucht schon etwas Konzentration, zumal ich mich nicht als Hochleistungsdichter ansehe, der allzeit Rhythmus und Metrum perfekt beherrscht“. Stattdessen sei es ihm wichtig, gleichsam provokante Thesen in einer außergewöhnlicheren Form der Schreibe der Öffentlichkeit darzubieten. Nicht zuletzt wolle er damit ermutigen, die eigenen Fertigkeiten nicht schlummern zu lassen. Viel eher stecke in jedem Menschen ein Talent – und er selbst habe auch nie gedacht, einmal Publizist und Schriftsteller zu werden.

Achtsamkeit im Fokus

Konkret geht es im Buch unter anderem um Alltägliches wie Beobachtungen in der Natur oder Achtsamkeit und Erfahrungen mit der eigenen Umwelt. Daneben stellt Riehle politische Fragen wie jene der Unabhängigkeit von Abgeordneten und der Neutralität des Parlaments, in Sachen „Glaube“ nimmt er religiöse wie konfessionslose Menschen in die Pflicht zu freiem Denken und eigenverantwortlichem Handeln – ob mit oder ohne Gott. Und nicht zuletzt widmet sich der Autor ethischen Anliegen wie dem des Schwangerschaftsabbruchs, der Sterbehilfe und der Diskriminierung. „Der Eindruck würde allerdings täuschen, ginge man davon aus, dass meine Botschaften nur deshalb weniger eindeutig seien, weil ich sie in Reimform verpackt habe – ganz im Gegenteil: Ich habe bei meiner Arbeit am Buch gemerkt, wie nachdrücklich das Versmaß die eigentlichen Aussagen neu betonen kann. Gleichermaßen trägt auch die Gezwungenheit zu fabulierenden Worten dazu bei, sich pointierter ausdrücken zu müssen“, stellt Riehle fest, der in der Vergangenheit vor allem autobiografische Sachbücher veröffentlicht hat. Seine jetzige Neuerscheinung sei ein Produkt aus vielen Stunden Freizeit, für das er sich kein zeitliches Limit gesetzt habe: „Es war schlichtweg Zufall, wann ich hierfür die Feder geschwungen habe – einfach nach Lust und Laune“.

Dennis Riehle (2021). Gesellschaftskritik in Reimform – Gedichte zu Leben, Alltag und Zeitgeschehen. „Books on Demand“, ISBN: 978-3-7543-1842-3. Erhältlich im Buchhandel oder direkt im BoD-Buchshop.

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