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Wirtschaftsbericht 2012: Regierungsrat will gute Ausgangslage nutzen

Mit einem Bündel von Massnahmen will der Regierungsrat auf insgesamt neun Herausforderungen antworten, die sich dem Wirtschaftsstandort Basel stellen. Die wichtigsten Herausforderungen sind die Stellung Basels in der globalen Life Sciences – Wirtschaft zu erhalten und nach Möglichkeit auszubauen, der Wirtschaft im Stadtkanton attraktive Flächen zu sichern sowie die Gründungsdynamik im Technologiebereich zu beschleunigen. Neben kantonal ausgerichteten Massnahmen will der Regierungsrat die Zusammenarbeit mit seinen Partnern, insbesondere in der Nordwestschweiz, weiter vertiefen. Das bewährte Konzept der fünf Zielbranchen wird weitergeführt.

Der Regierungsrat hat den gesetzlichen Auftrag, dem Grossen Rat alle vier Jahre einen Bericht zur künftigen Wirtschaftspolitik vorzulegen. Neben einer Bestandesaufnahme der wirtschaftlichen Situation enthält der heute veröffentlichte „Wirtschaftsbericht 2012“ einen Rückblick auf die Standortförderung im Bereich Wirtschaft in der Periode 2008 bis 2011 sowie ein wirtschaftspolitisches Programm, mit dem der Regierungsrat den wichtigsten wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre begegnen will.

Gute Ausgangslage
Die Wirtschaft im Kanton Basel-Stadt entwickelte sich in den letzten Jahren trotz des schwierigen Umfeldes überwiegend positiv. So wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt zwischen 2008 und 2010 um durchschnittlich 1,5% p.a. und auch die reale Wirtschaftsleistung pro Kopf konnte im Stadtkanton im gleichen Zeitraum um 1,2% p.a. auf rund 160'000 Franken im Jahr 2010 zulegen. Das grösste Wachstum aller Branchen verzeichnete dabei erneut die Life-Sciences-Industrie.

Standortförderung 2008 - 2011
Um den ansässigen Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen zu bieten und neue Unternehmen aus dem Ausland anzuziehen, hat der Kanton in den vergangenen vier Jahren eine Vielzahl von Projekten zur Stärkung wichtiger Standortfaktoren initiiert und weiterverfolgt. Der Fokus lag dabei auf den Gebieten Arbeitsmarkt, regulatives Umfeld, steuerliche Attraktivität, Erreichbarkeit, Infrastruktur, Flächen und Geschäftsräume, sowie Bildung und Forschung. Weiter hat der Kanton Basel-Stadt im Rahmen seiner Wirtschaftsförderung und -entwicklung auch spezifische, auf bestimmte Zielgruppen zugeschnittene Programme und Projekte konzipiert und umgesetzt. Neben der Eröffnung des Basel Inkubators und des Technologieparks Basel als Dienstleistungsangebot für Unternehmen, wurden Programme für die Branchen Life Sciences, Logistik, Finanzdienstleistungen und Kreativwirtschaft initiiert oder weitergeführt. Zudem erweiterte die kantonale Innovationsförderung ihr Betätigungsfeld auf weitere zukunftsweisende Technologien und leistete einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von Forschung und Industrie. Die BaselArea hat unter anderem mit der Umsetzung einer neuen Marketingstrategie und der Kooperation mit dem Kanton Jura die Promotion des Wirtschaftsstandortes Basel weiter verstärkt und die Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau für das Fricktal geschaffen. Basel Tourismus schliesslich trug massgeblich dazu bei, dass sich Basel auch touristisch hervorragend entwickelt hat und die Zahl der Logiernächte auf fast 1,1 Million Übernachtungen im Jahr 2011 steigern konnte.

Wichtigste Herausforderungen 2012 - 2015
Der Regierungsrat will die gute Ausgangslage nutzen, um den Wirtschaftsstandort Basel in den kommenden Jahren gezielt weiterzuentwickeln. Basierend auf dem bewährten Konzept der Zielbranchen setzt er dabei auch neue Akzente.

Zu den wichtigsten Herausforderungen, die der Kanton mit seiner Wirtschaftsförderung und -entwicklung direkt beeinflussen kann, zählen:

1. den Marktanteil der Region Basel in der weltweiten Life-Sciences-Industrie mindestens zu halten;
2. attraktive Flächen für die Wirtschaft im Stadtkanton zu sichern;
3. Gründungsdynamik und Innovationen im Technologiebereich zu beschleunigen;
4. die Wirkung der regionalen Standortpromotion zu verstärken;
5. die kantonale Bestandespflege weiterzuentwickeln;
6. den KMU die Erschliessung neuer Märkte zu erleichtern;
7. die Rahmenbedingungen anderer führender Standorte zu kennen;
8. die Wertschöpfung aus Kongressen zu steigern, sowie
9. die Sozialpartnerschaft als Standortfaktor zu erhalten und zu fördern.

Mit einem Bündel von Massnahmen will der Regierungsrat diesen Herausforderungen in den kommenden Jahren begegnen. Er verfolgt dabei das Ziel, die Standortqualität für Unternehmen weiter zu erhöhen und dadurch einen Beitrag zu mehr Wertschöpfung und Beschäftigung zu leisten.

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