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Alle fünf Basler Gymnasien in eine gesicherte Zukunft führen

Schule und Schwerpunktfächer sollen weiterhin frei wählbar sein

Das neue Schulsystem (HarmoS) führt in Basel-Stadt ab 2015 zu einer Verkürzung des Gymnasiums auf vier Jahre. Trotz der damit verbundenen kleineren Schülerzahl sollen alle fünf Gymnasien bestehen bleiben, und die Schülerinnen und Schüler sollen weiterhin die Schule sowie das Schwerpunktfach frei wählen können. Um dies zu ermöglichen, muss das Angebot der Schwerpunktfächer eingeschränkt werden. Der Erziehungsrat entscheidet voraussichtlich im September über entsprechende Anträge.

Die Verkürzung des Gymnasiums von fünf Jahren auf vier Jahre im Rahmen der Schulharmonisierung wird 2018 abgeschlossen sein. Danach wird es in den fünf Gymnasien des Kantons Basel-Stadt noch insgesamt 108 Klassen geben. Im Vergleich zum Kanton Basel-Landschaft, wo an ebenfalls fünf Standorten rund 200 Klassen geführt werden, handelt es sich damit um relativ kleine Schulen. Um den politischen Auftrag, alle gymnasialen Standorte zu erhalten, erfüllen zu können, müssen sich die Schülerinnen und Schüler einigermassen ausgewogen auf die fünf Schulen verteilen.

Schwerpunktfach als wichtiges Kriterium bei der Schulwahl
Auch in Zukunft sollen die Schülerinnen und Schüler frei wählen können, welches Gymnasium sie besuchen möchten. Das Angebot der Schwerpunktfächer gehört bei der Schulwahl zu den wichtigen Kriterien, auch wenn der Anteil des Schwerpunktfaches an der gesamten gymnasialen Bildungszeit nur ca. zehn Prozent ausmacht. Mit der Einführung des Schwerpunktfachs «Philosophie, Psychologie, Pädagogik» (PPP) im 2008 und der zwei Jahre später geschaffenen Möglichkeit, zusätzlich zum Maturitätsabschluss das «International Baccalaureate» (IB) zu erweben, konnte das Gymnasium am Münsterplatz (GM) seine Schülerzahlen um 71 Prozent steigern. Dieser Zuwachs ging weitgehend auf Kosten der anderen Gymnasien, deren Schülerzahlen mit Ausnahme des Gymnasiums Kirschgarten im gleichen Zeitraum um bis zu 15 Prozent zurückgegangen sind.

Die schrumpfenden Gymnasien wollen mit attraktiven Angeboten nachziehen. Zurzeit sind rund ein Dutzend Ausweitungsanträge eingereicht oder angekündigt. Der Ausbau der Wahlangebote führt jedoch zu einer Aufsplitterung der Lerngruppen, lässt den Schulbetrieb immer komplexer werden und belastet die Organisations-, Raum- und Finanzressourcen. Dabei gilt der Grundsatz, dass grosse Schulen ein breiteres Wahlangebot verkraften als kleine.

Gleichgewicht erhalten
Das Erziehungsdepartement hat schon in früheren Jahren Massnahmen zur Erhaltung des Gleichgewichts ergriffen, indem es dem Gymnasien am Münsterplatz und Kirschgarten den Ausbau der Angebote erlaubte. Auf dem Hintergrund des bevorstehenden Rückgangs der Schülerzahlen soll jetzt nicht mehr auf Ausbau gesetzt werden. Departementsvorsteher Christoph Eymann erklärte heute an einer Medienorientierung, das Erziehungsdepartement wolle die hängigen Ausbauanträge der Gymnasien ablehnen und die bereits bewilligte Einführung des IB am Gymnasium Bäumlihof zurücknehmen. Ausserdem werde er dem Erziehungsrat beantragen, den PPP-Schwerpunkt am GM im Schuljahr 2013/14 zum letzten Mal anzubieten. Das GM behält das IB-Angebot exklusiv bei und soll ab Schuljahr 2014/15 das IB neu mit dem Schwerpunktfach Englisch kombinieren können. Dies ermöglicht diesem Angebot bessere Konzeptions- und Entwicklungschancen.

Stabilisierung der Schülerinnen- und Schülerzahlen
Diese Massnahmen müssen zum Teil noch vom Erziehungsrat behandelt werden. Oberstes Ziel ist es, die Schülerinnen- und Schülerzahlen so zu stabilisieren, dass alle fünf gymnasialen Standorte beibehalten werden können. Das Erziehungsdepartement beurteilt diese Massnahmen als weniger einschneidend als die Schliessung von Gymnasien oder die Beschneidung der Wahlfreiheit der Schülerinnen und Schüler. Die Gymnasien sollen ihren Entwicklungsschwerpunkt vor allem bei der Unterrichtsqualität, bei pädagogisch-didaktischen Angeboten wie dem Immersionsunterricht, bei kulturellen Projekten oder bei der Begabungsförderung setzen und weniger beim Ausbau von Angeboten.

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