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NAO begeistert Schülerinnen und Schüler am phaenovum

Vom 30. Januar bis 1. Februar fand am phaenovum Schülerforschungszentrum in Lörrach der erste Kurs mit einem Roboter statt, der ein menschliches Aussehen hat - dem NAO. Den Schülerinnen und Schülern gelang es schnell, den Roboter so zu programmieren, dass er sie erkennt und begrüßt, auf Fragen antwortet, Befehle ausführt oder tanzt. Dabei ist der Roboter unglaublich beweglich, leicht zu programmieren und hat eine sympathische Erscheinung. Nach drei Tagen Kurs fand der Roboter mittels Sensoren, Sprachsteuerung, Objekt- und Gesichtserkennung seinen Weg durch das phaenovum Gebäude.

Die 13 Schülerinnen und Schüler reisten extra aus Freiburg vom Goethe-Gymnasium an, um im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie mit dem NAO zu arbeiten. Das Goethe-Gymnasium ist mittlerweile institutionelles Mitglied im Verein phaenovum Schülerforschungszentrum und nutzt einmal jährlich mit einer Schülergruppe die technische Ausstattung und fachlichen Kompetenz des phaenovums. Jetzt hatten sie das Glück, als erste den humanoiden Roboter NAO programmieren zu dürfen.

„Ab dem nächsten Schuljahr wird ein NAO-Kurs fester Bestandteil im Programm des phaenovums sein“, erläutert Lars Möllendorf, Fachbereichsleiter IT/Robotik und hofft darüber hinaus, dass begeisterte Schülerinnen und Schüler in spannenden Projektarbeiten oder GFS-Arbeiten dem Roboter noch weitere Fähigkeiten "beibringen".

Das phaenovum ist eines der wenigen Bildungseinrichtungen in Deutschland, wo Schülerinnen und Schülern mit diesen Roboter experimentieren können. Der NAO ist ein vollständig programmierbarer, autonom agierender humanoider Roboter von 57 Zentimeter Größe. Entwickelt wurde der Roboter von der in Paris ansässigen Firma Aldebaran. Er wird weltweit in Forschung und Lehre an Universitäten und Hochschulen eingesetzt und ist die Standardplattform des internationalen Roboter-Fußballwettbewerbs RoboCup. Ermöglicht wurde die Anschaffung des rund 10.000 Euro teuren Roboters durch die EU-Förderung aus dem Interreg-Programm.

Die Junior-Ingenieur-Akademie, ein Projekt der Deutschen Telekom Stiftung,  hat das Ziel Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern, indem sie exklusiven Zugang zu Wissenschaftlern und Ingenieuren erhalten. 2012 wurden bei einem dreitägigen Kurs am phaenovum aus LEGO Mindstorms NXT Bausätzen fußballspielende Roboter entwickelt.

Kaufmännische Geschäftsführerin
phaenovum - Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V.

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