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„Christen sollten Blutspender sein“

Weihbischof Bernd Uhl: Bereitschaft zu Selbst-Hingabe nötig

Walldürn / Freiburg (pef). Kraft und Zeit zu teilen, damit andere leben - das hat Weihbischof Dr. Bernd Uhl am Donnerstag (6. Juni) in Walldürn eingefordert. In seiner Predigt zum „Großen Blutfeiertag“ des Wallfahrtsortes sagte er: „Viele sind dazu bereit, wenn sie ihre Angehörigen pflegen oder bei Sterbenden wachen und beten. Sie setzen sich freiwillig bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst ein und wissen, dass dieser Dienst manchmal lebensgefährlich sein kann.“ Dieser Einsatz zeige Bereitschaft zur Hingabe: „Ein Christ soll nicht Blutsauger, sondern Blutspender im weiteren Sinne sein“, sagte der Weihbischof.

Auch heute sei es noch häufig erforderlich, eigenes Blut für das Leben anderer zu vergießen: „Das weiß jede Mutter, deren ungeborenes Kind an der Nabelschnur hängt. Das weiß jeder Blutspender, der sein Blut hingibt, damit andere überleben können. Jeder, der einen Organspendeausweis ausfüllt, weiß, dass er einmal sein Blut bis zum endgültigen Tod vergießen wird, damit ein Schwerkranker Hilfe erfahren kann.“ Diesen Einsatz eines Organspenders hat Weihbischof Uhl beim Tod von Domkapitular Stephan Ocker zu Beginn des Jahres miterlebt: „Durch ihn konnten vier andere Menschen wieder aufleben. Er hat sie vor dem Tod gerettet. Mich hat diese Hingabe beeindruckt.“

Walldürn repräsentiert das Erzbistum Freiburg beim Eucharistischen Kongress

Am Stand des Erzbistums Freiburg beim Eucharistischen Kongress in Köln (5. bis 9. Juni) präsentiert sich bis Sonntag der Eucharistische Wallfahrtsort Walldürn (www.wallfahrt-wallduern.de), zu dem jedes Jahr mehr als 100.000 Gläubige pilgern. „Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, welchen hohen Stellenwert die Eucharistische Anbetung im Erzbistum Freiburg hat“, erklärt der für Liturgie zuständige Domkapitular Dr. Peter Birkhofer. „Walldürn ist für uns ein zentraler Glaubensort. Hierher kommen Gläubige aus dem ganzen Erzbistum und darüber hinaus, um zu beten und ihren Glauben zu feiern.“ Betreut wird der Stand in Köln von Waltraud Speth, die bereits seit vielen Jahren haupt- und ehrenamtlich mithilft, Pilgerfahrten nach Walldürn zu organisieren.

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