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Deutlich mehr Direktübertritte in die Berufsbildung

Noch nie seit Einführung der Schulabgangstatistik im Jahr 2006 haben diesen Sommer so viele Jugendlichen am Ende der obligatorischen Schulzeit den direkten Sprung in die Berufsbildung geschafft.

Am Ende der WBS sind diesen Sommer sechs Prozent mehr Abgängerinnen und Abgänger direkt, dass heisst ohne ein Brückenangebot, in die nachobligatorische Berufsbildung eingestiegen. Diese Steigerung von 22,8 auf 28,8 Prozent hat dazu geführt, dass die im schweizweiten Vergleich sehr tiefe Direktübertrittsquote am Ende der Volksschule (inklusive Gymnasium) von 14 auf 17,9 Prozent erhöht hat.

Im Gegenzug lässt sich am Ende der WBS ein Rückgang bei den Übertritten in weiterführende Schulen und in ein Brückenangebot feststellen. Von der Senkung der Übertrittsquote an die weiterführenden Schulen von 16,0 auf 10,3 Prozent besonders betroffen ist die Übergangsklasse im Gymnasium, wo nur noch 13 statt wie im Vorjahr 49 Eintritte zu verzeichnen waren. Immer noch rund die Hälfte der WBS-Abgängerinnen und Abgänger macht Gebrauch von einem Brückenangebot, doch ist hier die Übertrittsquote leicht von 52,7 auf 50,3 Prozent gesunken.

Umdenken bei den Leistungsstärksten

An der Schulabgangstatistik 2013 ist besonders bei den leistungsstärksten WBS-Absolventen eine Tendenz zu Gunsten der Option Berufsbildung feststellen. Vor die Wahl gestellt, eine weiterführende Schule zu besuchen oder eine Lehrstelle anzutreten, haben vom leistungsstärksten Segment im E-Zug der WBS (Notendurchschnitt mindestens 5) 52 Prozent eine weiterführende Schule und 31 Prozent eine berufliche Grundbildung gewählt. Letztes Jahr wechselten von diesen Jugendlichen, die auf dem Lehrstellenmarkt besonders gefragt sind, noch drei Viertel an eine weiterführende Schulen, während nur 18 Prozent sich für eine Lehrstelle entschieden. Diese Entwicklung ist deshalb erfreulich, weil Lehrbetriebe in Basel-Stadt vor allem bei der Besetzung von anspruchsvollen Lehrstellen immer wieder Schwierigkeiten haben und umgekehrt die Quoten für den Besuch von weiterführenden Schulen in Basel-Stadt nach wie vor sehr hoch sind.

Dass gerade bei leistungsfähigen WBS-Abgängerinnen und –Abgängern ein Trend in Richtung Berufslehre festzustellen ist, führt das Erziehungsdepartement auf einen Mix verschiedener Faktoren zurück. Eine wesentliche Rolle spielt sicher, dass die Lehrstellensituation im Kanton Basel-Stadt nach wie vor hervorragend ist und die Kooperation und Koordination zwischen der Volksschule, dem Zentrum für Brückenangebote, der GAP-Beratungsstelle, der Berufsberatung und dem Gewerbeverband im Übergang von Schule und Berufsleben gut funktioniert. Der Trend zur Steigerung der Direktübertrittsquote, dessen Nachhaltigkeit sich erst noch zeigen muss, ist das Resultat des Engagements aller an diesem Übergang Beteiligten. Die Berufsmaturitätskampagne hat dabei sicher im Segment der leistungsstärkeren Schulabgängerinnen und –abgänger einen wertvollen Beitrag geleistet.

Weitere Anstrengungen nötig

Bis zum erklärten Ziel, die Direktübertrittsquote in die Berufsbildung auf mindestens 30 Prozent zu steigern, braucht es aber noch weitere Anstrengungen der Lehrpersonen, der Schulleitungen, der Beratungs- und Unterstützungsinstitutionen sowie der Verwaltung. Die Schulabgangstatistik liefert wertvolle Hinweise, wo der Hebel anzusetzen ist und wo besonderer Handlungsbedarf besteht. So wählen WBS-Absolventinnen und -Absolventen mit Schweizer Pass weit häufiger eine berufliche Grundbildung (34,7 Prozent) als jene mit ausländischem Pass (20,1 Prozent). Mit 20,7 Prozent deutlich tiefer als bei ihren männlichen Mitschülern, von denen 35,8 Prozent in eine berufliche Grundausbildung wechseln, ist die Direktübertrittsquote bei den WBS-Abgängerinnen. Gegensteuer zu geben gilt es auch beim Anstieg der Jugendlichen, die ein zweites Brückenangebot absolvieren. Diese Zahl ist innert Jahresfrist von 12,2 auf 19.8 Prozent gestiegen.

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