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Sonderausstellung Schwarzwalduhr

Flötenuhr

Die Sonderausstellung „Und ewig ticken die Wälder…“ im Kurhaus Hinterzarten zeigt vom 16. Dezember 2016 bis zum 8. Januar 2017 Schwarzwalduhren aus verschiedenen Epochen. Zu sehen ist ein Querschnitt von der Entstehungszeit 1660 auf dem Glashof in Waldau, über die rasante spätere Entwicklung der Uhren und die Anfänge der Industrialisierung von 1820 bis 1920.

Hinterzarten - Kostbarste Objekte aus verschiedenen Museen im Hochschwarzwald und aus privater Hand spiegeln in der Ausstellung „Und ewig ticken die Wälder…“ den Einfallsreichtum und die Handwerkskunst der Uhrmacher, Schnitzer und Maler wider. Vom 16. Dezember 2016 bis zum 8. Januar 2017 ist die Sonderausstellung mit einer Vielzahl außergewöhnlicher antiker Uhren im Kurhaus Hinterzarten zu sehen.

Gezeigt wird ein Querschnitt durch die Epochen von 1700 bis ins 20. Jahrhundert, von der Holzräderuhr um 1750 bis zu den schon industriell gefertigten Uhren. Besucher erhalten Einblicke darüber, wie sich die Schwarzwalduhr von den kleinsten Anfängen um 1660 bis zu den maschinellen Fertigungen um 1850 entwickelt und verändert hat.
Die Ausstellungsstücke belegen den Erfindergeist und oft auch die Genialität der Uhrenhersteller im Hochschwarzwald über drei Jahrhunderte hinweg immer wieder aufs Neue. Inspiriert wurden sie auch durch die Uhrenträger, die in allen Erdteilen unterwegs waren sowie durch Schwarzwälder Uhrenhändler, die in England und Frankreich agierten.

Die verantwortlichen Organisatoren Hubert Wursthorn, Josef Saier, Michael Kramer und Walter Disch haben die Sonderausstellung zudem mit Objekten aus privaten Sammlungen erweitert, die der Öffentlichkeit ansonsten nicht mehr zugänglich sind. Ein lebensgroßer Uhrenträger, Spieluhren mit verschiedenen Melodien, Flötenuhren mit beweglichen Figuren, Kuckucksuhren mit aufgesetztem und beweglichem Kuckuck, runden die Sammlung ab.

Die Ausstellung zur Schwarzwalduhr „Und ewig ticken die Wälder…“ wird unterstützt von den Heimatstuben Eisenbach, den Freunden Lenzkircher Uhren, dem Klostermuseum St. Märgen, dem Heimatmuseum Titisee-Neustadt und den Antiken-Uhren-Titisee.

Besonderheiten

Braueruhr in Form eines Bierfasses mit Zapfhahn und Ablage für mehrere Krüge. Vom Fass grüßt Gambrinus, der König der Bierbrauer. Auf dem Email-Zifferblatt ist ein Kranz aus Hopfen und Ähren abgebildet in dessen Mitte das alte Brauerzeichen, der Brauerstern prangt. Die Zeiger sind als Ähren geformt. Die Uhr ist 115 cm hoch und 62 cm breit. Mit der Werknummer 1.210.876 wurde die Uhr etwa 1901 hergestellt.

Die Flötenuhr von Franz Böhler, Neustadt, zählt zu den Highlights der Ausstellung. Sie hat eine bestiftete Holzwalze mit acht verschiedenen Melodien, 32 Holzflöten, zwei Register und ein Blasebalg hinter der Uhr. Das bemalte Holzschild zeigt in der Mitte einen liegenden Soldaten, der nachträglich hinzu gemalt wurde.

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