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Ausbau der Autobahn A5: Lärm, Abgas, Feinstaub & Klimawandel

In Paris fand am 11. Dezember 2015 mit großem Getöse die Weltklimakonferenz statt. Eine Vielzahl von PolitikerInnen und viele Medien versuchten den Eindruck zu erwecken, der bedrohliche Klimawandel sei in einer Welt "unbegrenzten Wachstums" durch das Drehen an ein paar Stellschrauben auf 2 Grad zu begrenzen.

Es gibt eine kleine und eine große Logik

  • Die "kleine" Logik sagt: Immer mehr LKW, immer mehr PKW, immer mehr Verkehr. Wir müssen die Autobahn ausbauen. 1959 gab´s ähnliches Denken, Politik und Berichterstattung schon mal. Das damals erschienene Buch "Die autogerechte Stadt – Ein Weg aus dem Verkehrs-Chaos" führte tatsächlich zu einer menschenfeindlich-autofreundlichen Umgestaltung der Städte, die heute als Verbrechen an Mensch, Stadt und Umwelt erkannt wird.
  • Die "große" Logik sagt: In Zeiten des Klimawandels dürfen wir keine Strukturen schaffen, die uns dauerhaft mehr CO2, Feinstaub und Lärm bringen. Wir müssen Verkehr reduzieren, LKW auf die Schiene bringen, Ferientermine entzerren und durch kluge Maßnahmen (Tempolimit...) den Verkehr besser und gleichmäßiger fließen lassen...

Auch in der selbsternannten "Ökoregion" am Oberrhein und in der "Green City" Freiburg ist Klimawandel ein "großes" Thema
Doch die heftige Einseitigkeit, mit der die große Mehrzahl der RegionalpolitikerInnen für den sechsspurigen Autobahnausbau der A5 am Oberrhein agieren, zeigt, dass Ökologie und Nachhaltigkeit nur ein dünn aufgetragener Lack sind. Wir leben in einer Zeit ökologischen Rückschritts. Autobahnausbau bedeutet dauerhaft mehr Verkehr, Klimawandel, Feinstaub, Lärm und CO2.  Die Forderungen der Lobbyisten und Autobahn-Privatisierer zeigen, was von den Klima-Reden der Politiker am Oberrhein und in Paris zu halten ist.

Wie immer in der selbsternannten "Ökoregion" wird der Autobahnausbau natürlich heftig scheinökologisch parfürmiert und mit einem breiten Pinsel als notwendige Realpolitik grüngestrichen.

"Wir können nichts für die Verkehrszunahme", ist so ein vorgeschobenes Argument und die aktuell gerade selbstverschuldete massive Verkehrs- und LKW-Zunahme durch die Zalando-Ansiedlung in Lahr ist (fast)  kein Thema. Auch in Berlin werden von Lobbyisten im Verkehrsministerium die Weichen in die verkehrte Richtung gestellt. Der angedrohte und reale Stau ist immer auch ein Ergebnis nicht nachhaltiger und nicht zukunftsfähiger Politik.

Was nützt ein sechsspuriger Autobahnausbau, wenn die Schweizer Autobahn vierspurig bleibt? Hier wird mit dem Sachzwangsprinzip die Schweiz bearbeitet, die am meisten unter dem Transitverkehr leidet. Die Güter im Fernverkehr gehören auf die Bahn und das nicht erst ab der Grenze. Theoretisch und in hübschen, vorzeigbaren Nischen wollen doch zwischenzeitlich alle Politiker das 2-Grad-Ziel erreichen, doch die globale & regionale Realpolitik in Zeiten des Klimawandels ist zerstörerisch.

Öffentlich diskutiert und kritisiert wurde und wird am Oberrhein immer nur der Bahnausbau. Doch in Sachen Abgase, Klimawandel, Feinstaub und Dauerlärm ist die Autobahn das größere Problem.

Hinter dem Wunsch nach dem sechspurigen Ausbau der A5 steht auch der Plan der Metropolregion Oberrhein zu einer "raschen Verwirklichung der europäischen Verkehrsprojekte am Oberrhein und dem planerisch gewünschten "Verkehrsdrehkreuz Oberrhein", ein Plan, der ein wenig an lange zurückliegende Planungen der "autogerechten Innenstadt" erinnert.

Tags: Auto

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