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Aus eigener Kraft zu neuer Stärke
Links: CFO Michael Paul und Rechts CEO: Felix Kleinert ©WEBER
  • 17. Februar 2026

Aus eigener Kraft zu neuer Stärke

Von WEBER Schraubautomaten GmbH

WEBER trotzt globalen Herausforderungen | Strukturelle Optimierungen und eine geschärfte Strategie sichern ein positives operatives Ergebnis | Konsequente internationale Ausrichtung der WEBER Group stabilisiert Auftragseingang

Wolfratshausen – „Die Unternehmen der WEBER Group können nach den ersten Wochen des neuen Jahres mit Optimismus auf die geschäftliche Entwicklung blicken. Globale Krisen, eine insgesamt flaue konjunkturelle Lage in allen Branchen und Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen hatten auch unsere Unternehmensgruppe vor enorme Herausforderungen gestellt. Heute können wir sagen: We are back on track!“, resümiert Felix Kleinert, CEO der WEBER Group.

Das letzte Jahr hatte auch das solide Familienunternehmen WEBER deutlich belastet. Die wirtschaftliche Talfahrt in allen Industriebranchen und vor allem die Krise in der europäischen Automobilindustrie führten zu einem deutlichen Auftragsrückgang bei WEBER. Hinzu kam eine erstarkte Automatisierungsbranche im asiatischen Raum, die eine zunehmende Konkurrenz für den Weltmarktführer WEBER bei der Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Systemen zur Automatisierung von Montageprozessen darstellt.

Gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an automatisierten Schraub-, Verbindungs- und Demontageprozessen weltweit. WEBER hat nun mit umfassenden und zukunftsweisenden Strukturanpassungen sowie einer Schärfung der eigenen Produkt- bzw. Vertriebsstrategie reagiert – mit deutlich positiven Wirkungen.

Kleinert: „Wir haben es nicht mit einer kurzfristigen konjunkturellen Delle zu tun. Die Weltwirtschaft und damit auch der Maschinenbau und die Automatisierungsbranche stehen vor einem massiven Umbruch. Wir haben darauf unmittelbar reagiert. Das bedeutet in der Konsequenz, dass wir sowohl unsere personellen Ressourcen als auch unsere Unternehmensstrategie diesen Herausforderungen anpassen mussten. Ich kann heute sagen, dass uns das sozialverträglich und letztlich unternehmensstabilisierend gelungen ist. Der eingeschlagene Weg wird fortgeführt.“

WEBER musste am Standort Wolfratshausen die Zahl der Mitarbeiter*innen von 360 auf ca. 300 Beschäftigte reduzieren. Die zahlenmäßige Reduzierung des Teams gelang dabei ohne die Inanspruchnahme eines Sozialplans und mit nur einer betriebsbedingten Kündigung. Der Personalabbau stärkt nun kurz- und mittelfristig den finanziellen Spielraum bei notwendigen Investitionen.

„Wir sehen enorme Chancen für unsere Produkte und Lösungen. Dabei ist der europäische Markt auf absehbare Zeit eher nicht von Wachstumsimpulsen geprägt. Ganz anders ist die Situation in China, Indien oder Lateinamerika. Dort entsteht zurzeit – nicht zuletzt durch die kürzlich unterzeichneten Freihandelsabkommen – eine enorme Nachfrage nach unseren Produkten. Diese Chance werden wir konsequent nutzen und unser Geschäft weiter internationalisieren.“

Dabei achtet WEBER konsequent auf seine eigene finanzielle Stabilität und Zuverlässigkeit. Entsprechende Prüfungen durch namhafte Ratingagenturen ergeben weiterhin höchste Bonitätswerte und ein ungebrochen hohes Vertrauen der Kunden, der Banken und der Partner weltweit. Liquidität und Cashflow von WEBER bleiben stabil und liegen deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Michael Paul, CFO bei WEBER: „Unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die sehr hohe Motivation unserer Teams an allen Standorten – nicht zuletzt die Innovationskraft und die Internationalisierung unserer Produkte stimmen Geschäftsführung, Beirat und Inhaberfamilie positiv für die vor uns liegenden Aufgaben. Der Abschluss unseres Restrukturierungsprozesses und die klare strategische Fokussierung markieren einen wichtigen Meilenstein und bilden das Fundament für weiteres souveränes und erfolgreiches Handeln im globalen Marktumfeld. Gestärkt aus diesem Veränderungsprozess hervorgehend, richten wir unseren Fokus konsequent auf unsere Kunden und Märkte, um künftig schneller, effizienter und attraktiver zu agieren sowie unsere Kundennähe weiter auszubauen“.


Ressort: Wirtschaft

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