Zum Hauptinhalt springen
Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!
Partnerschaft ZMF x Haufe-Group
Mai 15, 2026

Haufe Group wird Hauptsponsor des ZMF

Starke Partnerschaft für die Freiburger Kultur: Die Haufe Group unterstützt das Zelt-Musik-Festival künftig als Hauptsponsor und gibt dem…
Mai 18, 2026

Oldtimer im Zentrum des Geschehens

Die ADAC Carculture brachte die Begeisterung für klassische Fahrzeuge ins Motorworld Village Metzingen Großer Jubel bei der Zieleinfahrt…
Juni 23, 2026

Don Toliver kündigt Nitrous an

Neue Termine für Octane World Tour in Nordamerika, Europa und UK nach überwältigender Fan-Nachfrage und einer ausverkauften ersten…
Carsharing: Auto fahren, ohne eines zu besitzen
Irgendwas ©Gerald Kaufmann
  • 20. Juli 2026

Carsharing: Auto fahren, ohne eines zu besitzen

Von Axel Vartmann | PR-Agentur Solar Consulting GmbH

Neue Webseite mit Kostenrechner und Übersichtskarte zu Carsharing-Angeboten in Baden-Württemberg

Fahren, ohne das Auto zu kaufen – mit Carsharing ist das möglich. Das Angebot wird immer beliebter, insbesondere in Städten. Wer Carsharing in Baden-Württemberg ausprobieren möchte, kann auf einer neuen Webseite der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) sehen, welche Anbieter in der eigenen Umgebung aktiv sind. Die Seite bietet auch einen Kostenrechner, mit dem man leicht berechnen kann, ob Carsharing günstiger ist als der Kauf eines Fahrzeugs. Die Webseite erklärt außerdem, wie die flexible und nachhaltige Alternative zum eigenen Auto funktioniert und welche Carsharing-Modelle es gibt. www.carsharing-bw.de

Interessierte finden und buchen ein Auto in wenigen Schritten: Per App oder Webseite die vorgesehene Mietzeit eingeben, ein freies Fahrzeug in der Umgebung auswählen und die Buchung bestätigen – los geht‘s. In Deutschland nutzen inzwischen rund 3,7 Millionen der insgesamt 41,1 Millionen Haushalte Carsharing. Der große Vorteil: Man kann mobil sein, wann man will, ohne sich ein Auto kaufen zu müssen. Kosten für Wartung, Versicherung und Reparaturen fallen nicht an. Auch die Reinigung des Autos ist bei normaler Nutzung nicht erforderlich. Vor der ersten Buchung genügt eine einmalige Registrierung. Anschließend buchen die Nutzerinnen und Nutzer die Fahrzeuge je nach Bedarf und zahlen nur für die tatsächlichen Fahrten. Bei manchen Anbietern fällt auch eine geringe monatliche Grundgebühr an.

Die Carsharing-Anbieter haben in der Regel für jede Fahrt das passende Fahrzeug im Angebot: Vom kleinen Elektro-Stadtflitzer über den Familienkombi bis hin zum Transporter stehen viele verschiedene Modelle zur Auswahl. Auch für Kommunen lohnt sich Carsharing. Dadurch werden wertvolle Flächen am Straßenrand frei, die für Grünflächen, Radwege oder die Außenbewirtschaftung von Cafés genutzt werden können. Davon profitieren viele Bürgerinnen und Bürger. Carsharing trägt so auch zur Daseinsvorsorge bei.

Carsharing-Auto in der Umgebung finden

In Baden-Württemberg sind über 50 Carsharing-Anbieter am Markt – von kleinen Vereinen und Genossenschaften über mittelständische Unternehmen und Stadtwerke bis hin zu großen Konzernen. Wer Carsharing ausprobieren will, kann auf einer interaktiven Karte der neuen Webseite die aktiven Anbieter in der Umgebung sowie ihre jeweiligen Stationen entdecken und direkt auf deren Webseite gelangen.

Baden-Württemberg ist gut versorgt, was Carsharing angeht: Entlang des Oberrheingrabens gibt es ein nahezu flächendeckendes Angebot – Spitzenreiter im Land sind Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg, Tübingen und Heidelberg. Auch in Mannheim, Ulm und Konstanz stehen viele Fahrzeuge bereit.

Darüber hinaus zeigt die Webseite der KEA-BW, welche Carsharing-Modelle es gibt und bietet einen ersten Überblick, wie ein Fahrzeug gebucht wird: von der Anmeldung, der Reservierung, dem Öffnen des Fahrzeugs bis hin zu Informationen, wie man tankt oder lädt.

Kostenrechner: Rausfinden, ob Carsharing sich finanziell lohnt

Als Richtwert gilt: Carsharing lohnt sich in der Regel für diejenigen finanziell, die im Jahr weniger als 11.000 Kilometer Auto fahren. Wer es genau wissen will, kann auf der neuen Webseite ausrechnen, ob Carsharing zum eigenen Leben passt. Man gibt die persönliche jährliche Fahrleistung ein, wie oft und wie lange man pro Woche fährt und lässt sich dann vom Kostenrechner ausrechnen, was günstiger ist: Carsharing oder ein privater Pkw, neu oder gebraucht.

Die Kosten für Carsharing unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif. Häufig werden sowohl die Nutzungsdauer als auch die gefahrenen Kilometer berechnet. Ein Beispiel: Nutzt man ein kleines E-Carsharing-Auto für fünf Stunden und fährt damit 30 Kilometer, kostet das je nach Anbieter rund 19 Euro – rund elf Euro entfallen auf die Stunden, acht Euro auf die Kilometer. Zusätzlich können je nach Anbieter und Tarif weitere Kosten anfallen, beispielsweise eine monatliche Grundgebühr oder eine geringe Gebühr pro Buchung. Viele Betreiber bieten unterschiedliche Tarife an, so dass sowohl Gelegenheitsfahrerinnen und Gelegenheitsfahrer als auch regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer ein passendes Angebot finden.

Videos von Nutzerinnen und Nutzern

Auf der Webseite können Interessierte außerdem in kurzen Videos erfahren, warum sich Nutzerinnen und Nutzer für Carsharing entscheiden und wie sie es im Alltag nutzen. Nachdem ihr Auto kaputt gegangen ist, überlegte beispielsweise Birgit Laukenmann aus Marbach am Neckar, Carsharing zu nutzen, statt ein neues Auto anzuschaffen. „Wir haben es dann einfach ausprobiert und gemerkt, dass es gut funktioniert“, so Laukenmann. Insbesondere gefällt ihr, dass sie sich nicht um das Auto kümmern muss und dass sie auf jegliche Art von Fahrzeugen zugreifen kann. Im Urlaub war sie mit ihrem Mann und dem Carsharing-Auto auch schon.

Über die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW)

Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ist die zentrale Kompetenzstelle des Landes für Klimaschutz und Energiewende auf kommunaler Ebene. Sie unterstützt Kommunen sowie weitere Akteurinnen und Akteure dabei, ihren Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energien auszubauen und nachhaltige Lösungen für Wärme, Mobilität sowie den Schutz von Gewässern und Böden umzusetzen.

Als Landesenergieagentur berät die KEA-BW Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Partner zu Fragen der Energieeffizienz, der kommunalen Wärmeplanung und der nachhaltigen Mobilität. Darüber hinaus unterstützt sie Energieversorger, Netzbetreiber sowie Flächeneigentümerinnen und Flächeneigentümer beim Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere von Windenergie und Photovoltaik.

Im Auftrag der Landesregierung entwickelt die KEA-BW zudem Programme, Projekte und Informationsangebote für Kommunen und begleitet deren Umsetzung. Um möglichst viele Städte, Gemeinden und Landkreise zu erreichen, arbeitet sie eng mit den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen in Baden-Württemberg zusammen.

Die KEA-BW wurde 1994 gegründet und ist seit 2017 eine hundertprozentige Tochter des Landes Baden-Württemberg. An den Standorten Karlsruhe und Stuttgart arbeiten heute über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.kea-bw.de




Ressort: Reise und Verkehr

Weitere Nachrichten