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Vorfreude beim Richtfest

Viel Lob für die ausführenden Firmen und speziell für die Bauleute gab es beim Richtfest für den Neubau Seminargebäude 2 an der HTWG Konstanz. Bei Wind und Wetter haben sie in nur zwölf Monaten den Rohbau erstellt.

„Zügig, gut koordiniert und ohne Unfall“ sei der Rohbau errichtet worden, so Thomas Steier, Leiter des Konstanzer Amtes vom Landesbetrieb Vermögen und Bau in seiner Ansprache vor Mitgliedern der Hochschule, Vertretern aus Politik und Unternehmen sowie der Baumannschaft, denen er ausdrücklich für ihren Einsatz dankte. Steier dankte auch Andrea Drohner, Referentin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Landtagsabgeordneten Nese Erikli (Grüne) für deren Unterstützung bei der Realisierung des Gebäudes. Die Gesamtbaukosten betragen etwa 10,8 Millionen Euro.

Die Hochschule erhält einen viergeschossigen Neubau mit 1892 Quadratmetern Nutzfläche, in den nächstes Jahr die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht einziehen werden, um dann über dringend notwendige Seminarräume und Büroflächen zu verfügen. Zentrum des Gebäudes wird ein großer Multifunktionsraum mit 250 Sitzplätzen sein. Schon im Rohbau ist ersichtlich, dass das Gebäude mit einer vorgelagerten Eingangshalle und einem Lichthof, der bis in die letzte Etage reicht, mit einigen weiteren architektonischen Einzelheiten aufwartet, die das Lehren und Lernen in einer besonderen Umgebung ermöglichen werden.

Eine besondere Herausforderung für die Baufirmen und Handwerker war der schwierige Baugrund. Der direkt vor dem Gebäude liegende Uferbereich des Rheins bedingt einen hohen Grundwasserstand. Während der Arbeiten wurden 83.000 Kubikmeter Wasser abgepumpt, was 110 Millionen Sprudelflaschen entspricht, wie Architekt Martin Ritz in seinem Baubericht erläuterte. Er und Thomas Steier verwiesen auch auf die Altlasten, die im Boden gefunden wurden, und die auf eine alte Mülldeponie zurückzuführen sind. Dafür waren aufwändige Zusatzmaßnahmen und Schutzmaßnahmen für die Arbeiter notwendig. „Wir wussten um die schwierigen Baugrundverhältnisse“, betonte Thomas Steier. „Doch dass der Aufwand so groß und damit zeit- und kostenintensiv wird, damit konnten wir nicht rechnen“. Die Mehrkosten würden kompensiert, die Zeit werde wieder aufgeholt, so dass der Einzug termingerecht stattfinden könne, sagte er weiter. In den nächsten Wochen werden die Fenster eingebaut und das Dach abgedichtet. Dann soll der Innenausbau beginnen.

HTWG-Präsident Professor Dr. Carsten Manz betonte die Freude der Hochschule, in den Genuss einer weiteren baulichen Erweiterung zu kommen, erinnerte dennoch daran, dass der Flächenbedarf noch nicht gedeckt sei. Er appellierte an die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, die Anliegen der Hochschule auch weiterhin zu unterstützen und erinnerte auch an die Pläne von Hochschule, Universität und Stadt, in der benachbarten Wessenbergschule dem Technologiezentrum Konstanz eine neue Heimat zu geben und es näher an den Forschungs- und Technologietransfer zu bringen.

Dieses Anliegen unterstrich auch der Konstanzer Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn, der die Freude der Stadt unterstrich, dass die Entwicklung weiter gehe. Die beiden Hochschulen seien ein wichtiger Faktor, „wir werden ihr Potential nutzen“, sagte er. „Wir stehen zu unseren Hochschulen“, sagte Langensteiner-Schönborn. Anschließend erlebten die Gäste den Richtspruch, gefolgt vom Richstschmaus zu Ehren der Bauleute.

 Viel Lob für die ausführenden Firmen und speziell für die Bauleute gab es beim Richtfest für den Neubau Seminargebäude 2 an der HTWG Konstanz. Bei Wind und Wetter haben sie in nur zwölf Monaten den Rohbau erstellt.

 

  „Zügig, gut koordiniert und ohne Unfall“ sei der Rohbau errichtet worden, so Thomas Steier, Leiter des Konstanzer Amtes vom Landesbetrieb Vermögen und Bau in seiner Ansprache vor Mitgliedern der Hochschule, Vertretern aus Politik und Unternehmen sowie der Baumannschaft, denen er ausdrücklich für ihren Einsatz dankte. Steier dankte auch Andrea Drohner, Referentin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Landtagsabgeordneten Nese Erikli (Grüne) für deren Unterstützung bei der Realisierung des Gebäudes. Die Gesamtbaukosten betragen etwa 10,8 Millionen Euro.

 

Die Hochschule erhält einen viergeschossigen Neubau mit 1892 Quadratmetern Nutzfläche, in den nächstes Jahr die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht einziehen werden, um dann über dringend notwendige Seminarräume und Büroflächen zu verfügen. Zentrum des Gebäudes wird ein großer Multifunktionsraum mit 250 Sitzplätzen sein. Schon im Rohbau ist ersichtlich, dass das Gebäude mit einer vorgelagerten Eingangshalle und einem Lichthof, der bis in die letzte Etage reicht, mit einigen weiteren

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