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Zahl der Grenzgänger steigt auch im Jahr 2016 an

 Wirtschaftsregion Südwest GmbH

Erneute Ermittlung der tatsächlichen Grenzgängerzahlen auf kommunaler Ebene

In der Wirtschaftsregion Südwest leben fast 37.000 Menschen, die zum Arbeiten in die Schweiz fahren. Diese „Grenzgänger“ sind aber in den deutschen Statistiken zur Beschäftigung nicht aufgeführt. Das Schweizer Bundesamt für Statistik in Neuchâtel publiziert schon seit Jahren die Zahlen der ausgestellten Grenzgängerbewilligungen. Seit 2015 werden aufgrund einer internen Methodenrevision und der damit einhergegangenen Änderung der Datenerfassung die Grenzgängerzahlen auch auf Ebene der deutschen Herkunftsgemeinden veröffentlicht.

Demnach pendelten im vergangenen Jahr insgesamt 22.005 Personen aus dem Kreis Lörrach und 14.874 Personen aus dem Kreis Waldshut zur Arbeit in die grenznahe Schweiz.

Für den Kreis Lörrach gilt ähnlich wie im Vorjahr, dass ein Großteil der Pendler in den großen Städten entlang der Grenze wohnhaft ist: Über 2/3 der Grenzgänger wohnen in Lörrach, Rheinfelden, Weil am Rhein und Grenzach-Wyhlen. Arbeitsstätte vieler Pendler aus dem Landkreis Lörrach ist der Kanton Basel Stadt, wo insgesamt 11.222 Personen arbeiten. Nummer 1 der Zielkantone für die Bewohner des Kreises Waldshut ist der Kanton Aargau. Über die Hälfte der Grenzgänger, nämlich insgesamt 7.587 Personen, pendelten dorthin. Gefolgt von 3.500 nach Zürich und 1.249 nach Schaffhausen. Etwas weniger als ein Drittel der gesamten Waldshuter Grenzgänger wohnen zusammengerechnet in den Städten Waldshut-Tiengen, Bad Säckingen und Laufenburg.

Erstmalig in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen eine neue Kennzahl: die Grenzgängerdichte. Diese errechnet sich aus der dem Quotienten der Grenzgänger an allen sozialversichungspflichtig Beschäftigten am Wohnort. Die Grenzgängerdichte trifft die beste Aussage darüber, wie viele Arbeitnehmer eines Wohnortes zum Arbeiten in die Schweiz fahren.

Hier sieht es anders aus als bei den absoluten Zahlen. An der Spitze im Landkreis Lörrach stehen die Gemeinden Inzlingen, Grenzach-Wyhlen, Rümmingen und Fischingen mit 37,4 % - 31,3 %. Im Landkreis Waldhut pendeln besonders viele Menschen aus den Gemeinden Hohentengen, Lottstetten, Jestetten und Dettighofen in die Schweiz zur Arbeit. Ihr Anteil beträgt 40,4 % in Hohentengen und 36,4 % in Dettighofen. In den großen Städten Lörrach, Rheinfelden, Weil am Rhein, Waldshut-Tiengen und Bad Säckingen beträgt die Grenzgängerdichte nur um die 25 %.

Tags: Arbeitswelt

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