Sarah Hagmann: "Die Zeichen stehen auf Reaktivierung der Kandertal-S-Bahn"
— "und damit für eine gute Entwicklung des ÖPNV in der Region"
Die Grünen Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann freut sich, dass am vergangenen Mittwoch im Umweltausschuss des Lörracher Kreistags die Ergebnisse der ergänzenden Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Kandertal-S-Bahn vorgestellt wurden. Mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis von 1,22 ist klar, dass die Reaktivierung machbar ist und einen deutlichen Mehrwert für die Region bringt. Ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von über eins ist die Voraussetzung für eine Förderung des Projektes durch Bund und Land. Dies wurde dem Landkreis bereits im vergangenen Jahr seitens des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg kommuniziert. Hagmann zeigt sich daher verwundert über die skeptischen und missverständlichen Aussagen, die laut Artikel in der Badischen Zeitung vom 3. Oktober 2024 im Ausschuss getätigt wurden.
Sarah Hagmann: „Die Landesmittel für die Untersuchung der Kandertalbahn haben sich gelohnt. Die Ergebnisse sind eine hervorragende Grundlage, um das Projekt nun in der Region voranzubringen und umzusetzen.“ Aus Sicht der Abgeordneten gilt es nun, in den Kommunen für das Projekt zu werben. „Dabei kann es hilfreich sein, wenn sich eine verantwortliche Person aktiv vor Ort um die konkreten Anliegen einer S-Bahn durch die Orte kümmert, um mögliche Bedenken und Ängste zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Dass dies zum Erfolg führen kann, zeigt beispielhaft die erfolgreiche Reaktivierung der Wutachtalbahn, die von einem aktiven Projektmanager kontinuierlich begleitet wurde. Von den dort gemachten Erfahrungen kann sicherlich auch das Kandertal für seine Bahn profitieren.“
SBB GmbH übernimmt alle Klettgauer Regionalzüge
Zuschlag vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg für SBB GmbH
Die SBB GmbH betreibt künftig den kompletten Regionalbahnverkehr auf der Strecke zwischen Schaffhausen und Erzingen. Sie konnte sich im Wettbewerb durchsetzen und erhielt den Zuschlag vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.
Der Verkehrsvertrag wurde am 7. Dezember 2017 in Stuttgart unterzeichnet, rund 260.000 Zugkilometer wurden damit offiziell an die deutsche Tochter der Schweizerischen Bundesbahnen vergeben. Im Auftrag von Bund und Kanton Schaffhausen fährt die SBB GmbH bereits seit Ende 2013 die Züge der Viertel- und Halbstundentaktverbindungen auf der Strecke im Schweizer Klettgau. Die Verbindungen für den stündlichen Grundtakt nach Staatsvertrag bot bisher die Deutsche Bahn an. Die Übernahme der zusätzlichen Zugverbindungen erfolgt zum diesjährigen Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017.
Schieneninvestitionen: Breites Bündnis mit EVG warnt vor Folgen von Kürzungen
Wirtschafts-, Wohlfahrts-, Klimaverbände und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) kritisieren scharf: Haushaltskürzungen bei der Schiene gefährden Klimaziele und Mobilitätswende in Deutschland / Autobahnneubauten weiterhin ungebremst
Berlin — Mit der Verabschiedung des Haushalts 2024 ist klar, dass bis 2027 mindestens 13,5 Mrd. Euro für die Grundsanierung des Schienennetzes fehlen werden. Mittel, die für den Aus- und Neubau geplant waren, müssen nun notgedrungen für die Sanierung verwendet werden und dringend benötigte Projekte können nicht wie geplant erfolgen. Ein breites Bündnis warnt nun vor den Folgen dieser massiven Unterfinanzierung: Es drohen erhebliche Planungsunsicherheiten mit drastischen Auswirkungen auf den Deutschlandtakt, Pünktlichkeit und Qualität im Schienenverkehr in ganz Deutschland.
Sperrung der Brücke über die Strecke der DB im Zuge der Feldbergstraße
Am Montag, dem 20. Mai 2019, wird mit den Bauarbeiten an der Brücke im Zuge der K 6561 begonnen. Die umfangreichen Brückensanierungsarbeiten können nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Die gesamte Baumaßnahme soll voraussichtlich bis zum 31. Oktober 2019 abgeschlossen sein.
Die Brücke über die Strecke der DB ist nach einer entsprechenden Begutachtung umfangreich zu sanieren. Es wurden Betonschäden am Überbau und nicht mehr verkehrssichere Geländer festgestellt. Zusätzlich wird die Brücke verbreitert, um sie für eine mögliche Elektrifizierung der Hochrheinbahn vorzubereiten.