ADFC zertifiziert die Erzdiözese Freiburg als erste kirchliche Organisation in Süddeutschland
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
Freiburg (pef). Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Baden-Württemberg hat am Mittwoch (3. 12.) die Erzdiözese Freiburg an mehreren ihrer Freiburger Standorte als Fahrradfreundlichen Arbeitgeber ausgezeichnet. Damit wird eines der mitgliederstärksten Bistümer und das einzige in Süddeutschland als Arbeitgeber für seine Fahrradförderung ausgezeichnet. Generalvikar Neubrand nahm die Urkunde von ADFC-Landesvorständin Manuela Wucherer in Empfang.
Generalvikar Christoph Neubrand sagt: „Die Auszeichnung als ‘Fahrradfreundlicher Arbeitgeber’ durch den ADFC freut uns sehr. Sie bestätigt unseren Einsatz für Gesundheit, Mobilität und Nachhaltigkeit im Alltag. Als Erzdiözese wollen wir Wege eröffnen, die umweltbewusstes Handeln und persönliche Verantwortung verbinden. Diese Anerkennung bestärkt uns, unseren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung weiter auszu-bauen.“
Manuela Wucherer vom ADFC-Landesvorstand ergänzt: „Das Bistum zeigt: Hier wird moderne Mobilität gelebt. Wer Radfahren fördert, stärkt Gesundheit, Klima und die Attraktivität als Arbeitgeber. Und das über 365 Tage im Jahr. Weniger Hürden auf dem Weg zur Arbeit bedeuten gleichzeitig mehr Zufriedenheit im Team. Ein klares Signal nach außen, dass dem Bistum das Wohl seiner Mitarbeitenden am Herzen liegt.“
Darum wurde die Erzdiözese Freiburg mit Silber ausgezeichnet
Nach den Standards der EU-ADFC-Initiative "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" wurden u.a. als besonders herausragend bewertet:
- Klimaschutzkonzept
- Engagierte Stabsstelle für Schöpfung und Umwelt fördert Radfahren
- Duschen und Umkleidemöglichkeiten
- Dienstradleasing mit einem etablierten Anbieter
„Die Auszeichnung als fahrradfreundlicher Arbeitgeber unterstreicht die Unternehmensphilosophie, nachhaltige und gesunde Mobilitätslösungen zu fördern und gleichzeitig die Lebensqualität der Mitarbeitenden zu verbessern“, so Reinhold John, Leiter der Stabsstelle Schöpfung und Umwelt: „Auch in Zukunft werden wir weitere Initiativen rund um das Thema Fahrradfreundlichkeit umsetzen und die Mitarbeitenden weiter-hin bei einer umweltbewussten und aktiven Mobilität unterstützen.“ Im Frühjahr wird es an einem Standort in Freiburg einen Fahrrad-Check geben, zudem wird weiter geprüft, an welchen Standorten noch mehr Fahrradabstellplätze geschaffen werden können.
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
Das EU-weite Siegel „Zertifizierter Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ wird in Deutschland exklusiv vom ADFC vergeben. In Freiburg und Umland sind neben der Erzdiözese unter anderem die JobRad GmbH oder die FSM AG zertifiziert. Mehr Informationen zu dem Projekt der Fahrradfreundlichen Arbeitgeber und eine Übersichtskarte aller zertifizierten Arbeitgeber landes- und bundesweit sind zu finden auf www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de
Appell an Senioren: Helm auf beim Radeln mit dem Fahrrad oder Pedelec
Berlin - Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter. An diese Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) sollten sich aufgrund ihrer hohen Verletzungsgefahr insbesondere auch ältere Menschen halten. Denn die heute veröffentlichte endgültige Verkehrsunfallstatistik von 2017 zeigt: Vor allem ältere Fahrradfahrer verunfallen und verletzen sich. Von den in 2017 insgesamt 382 getöteten Fahrradfahrern waren 155 älter als 75 Jahre: darunter 44 Pedelec-Fahrer von insgesamt 68 und 111 Fahrradfahrer von insgesamt 314. In der Altersgruppe ab 60 Jahre liegt die Helmtragequote jedoch unter 30 Prozent. „Bei den schweren Verletzungen ist vor allem der Kopf betroffen. Gerade auf den von Senioren gern genutzten Pedelecs ist ein Kopfschutz wichtiger denn je“, sagt Professor Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.
Diese Woche: Welche Regeln gelten in einer Fahrradstraße?
Verbraucherfrage der Woche - Gut beraten von den Experten der ERGO Group
Philipp H. aus Neubiberg:
Ich habe schon öfter ein Schild mit einem Fahrrad und der Aufschrift „Fahrradstraße“ gesehen. Welche Regeln gelten dort für Fahrrad- und Autofahrer?
Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:
Eine Fahrradstraße ist exklusiv für Radfahrer. Nur wenn Zusatzschilder es erlauben, dürfen auch Autos oder Krafträder, also zum Beispiel Motorräder, sie befahren oder dort parken. Ein Zusatzschild kann die Fahrradstraße auch allgemein für Anlieger freigeben – egal mit welchem Gefährt. Alle Verkehrsteilnehmer müssen sich jedoch nach den Fahrradfahrern richten, etwa bei der Geschwindigkeit: Diese beträgt für alle maximal 30 km/h. Das gilt natürlich auch für E-Bike-Modelle, die bis zu 45 km/h fahren können. Fahrradfahrer dürfen jederzeit nebeneinander fahren. Behindern beispielsweise Autofahrer den Radverkehr oder gefährden sie Radfahrer, droht ihnen ein Bußgeld. Ansonsten gelten die allgemeinen Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung, etwa das Rechtsfahrgebot.
E-Bikes in Nordrhein-Westfalen weiter auf der Überholspur: Jeder Vierte besitzt ein Elektrofahrrad
Verbreitung wächst in Nordrhein-Westfalen auf 25 Prozent
Der beginnende Frühling lockt wieder viele Radfahrer auf Deutschlands Straßen – auch die Einwohnerinnen und Einwohner in Nordrhein-Westfalen setzen häufiger als je zuvor auf die elektrische Unterstützung: Wie eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag des Energieanbieters E.ON zeigt, besitzt inzwischen jeder bzw. jede Vierte in Nordrhein-Westfalen (25 Prozent) ein Elektrofahrrad. Damit platziert sich das Bundesland im Regional-Vergleich auf Platz 5 dicht hinter Baden-Württemberg und Bayern (jeweils 25,2 Prozent). In Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist die Quote mit 27,2 Prozent am größten.
„Inzwischen besitzt fast jeder bzw. jede vierte Deutsche ein Elektrofahrrad, das ist neuer Spitzenwert“, erläutert Jens Michael Peters, Geschäftsführer Energielösungen bei E.ON Energie Deutschland. „Neben dem stark zunehmenden Interesse an dieser Form der E-Mobilität zeigt unsere Umfrage auch, dass Nachhaltigkeit für viele E-Bike-Fans eine große Rolle spielt.“
Der E.ON Umfrage zufolge sind die Elektroräder besonders im nordrhein-westfälischen Kreis Borken (36,6 Prozent), Coesfeld (36,2 Prozent), Steinfurt (35,9 Prozent), Warendorf (33,3 Prozent) und Kleve (32 Prozent) nachgefragt. Auch im bundesweiten Vergleich zählen die ersten drei Landkreise zu den Top 10.
Elf Kreise und Kommunen stehen 2019 für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur
Neuer RadKULTUR-Rekord: Elf Kreise und Kommunen stehen 2019 für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur Verkehrsministerium fördert Engagement mit 270.000 Euro Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen der Initiative RadKULTUR in diesem Jahr elf Landkreise und Kommunen bei der Entwicklung einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur – so viele wie noch nie. Dafür nimmt das Land eine Summe von insgesamt 270.000 Euro in die Hand.
Die Landkreise Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Ravensburg, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie die Stadt Böblingen überzeugten das Verkehrsministerium Baden-Württemberg mit ihren Konzepten, wie sie das Radfahren im Alltag attraktiver machen wollen. Gemeinsam mit den Städten Bad Säckingen, Esslingen, Reutlingen und Singen, die sich bereits im zweiten Jahr der Förderung befinden, können sich diese Landkreise und Kommunen über die Unterstützung des Ministeriums freuen. Verkehrsminister Winfried Hermann gratulierte herzlich und sagte: „Die RadKULTUR-Kommunen sind wichtige Partner vor Ort. Sie begeistern mit ihren Aktivitäten rund um die Radkommunikation und motivieren ihre Bürger zum Umstieg aufs Rad. Ich freue mich besonders, dass sich uns dieses Jahr noch mehr Kommunen angeschlossen haben, die mit uns gemeinsam auf eine zeitgemäße, ressourcenschonende Mobilitätskultur setzen! Mit unseren RadKULTUR-Aktionen können wir vor Ort zeigen, dass nachhaltige Mobilität Spaß macht!“
Fahrrad auf der Überholspur: Nur das Auto ist (noch) beliebter
Das Radfahren wird immer beliebter. Rund 64 Prozent der Deutschen sind täglich mit dem Fahrrad unterwegs. Sie planen dieses Jahr durchschnittlich über 680 Euro für den Fahrradkauf auszugeben.
Abgasskandal und verstopften Straßen zum Trotz: Das Auto bleibt Deutschlands beliebtestes Verkehrsmittel. Doch die Fahrräder kleben den Autos mittlerweile in Sachen Beliebtheit sinnbildlich fast an der Stoßstange: Laut einer repräsentativen Umfrage des Bundesverkehrsministeriums sichern sich Fahrräder und Elektrofahrräder den zweiten Platz im Beliebtheits-Ranking. Kein Wunder, Fahrräder können schließlich mit den Aspekten Gesundheit, Umwelt und Kosten punkten. Insbesondere E-Bikes und Pedelecs bringen vielen Menschen ein Plus an Mobilität. Rund 3,5 Millionen Deutsche nutzen sie schon – umso größer ist das Interesse an den Elektrofahrrädern.
Fahrradkurse fördern die Integration
DVR kooperiert mit dem LandesSportBund Niedersachsen
Berlin - Mit dem Projekt „Radfahren vereint“ fördert der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände, die integrative Fahrradkurse durchführen wollen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) unterstützt das Projekt im Rahmen seiner Kampagne „German Road Safety“.
„Sport hat in unserer Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion. Beim integrativen Fahrradtraining können sich Menschen kennenlernen und Vorurteile abbauen“, sagt Maike Fiedler, die das Projekt beim LSB koordiniert. Doch Fahrradkurse sind auch für die Verkehrssicherheit von besonderer Bedeutung. „Sie helfen, Verkehrsregeln kennenzulernen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen und führen zu mehr Selbstständigkeit und Mobilität im Alltag“, erläutert Marc-Philipp Waschke, Referent für das Themengebiet Geflüchtete und Zugewanderte im DVR. Mobilität und Sicherheit im Straßenverkehr seien auch für zugewanderte Menschen von ihrem ersten Augenblick in Deutschland an ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. „Dass Verkehrssicherheit in der Integrationsarbeit einen wichtigen Platz haben kann, zeigt die großartige Kooperation mit dem LandesSportBund Niedersachsen“, freut sich der DVR-Referent.
Hövding 3: Der sicherste Fahrradhelm der Welt ist jetzt noch raffinierter
Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung launcht Hövding die dritte Generation des einzigartigen Airbags für urbane Radfahrer. Das hat das schwedische Unternehmen am 12. September 2019 in Malmö bekannt gegeben. Der neue Hövding 3 ist leichter anzuwenden, größenverstellbar und verfügt über eine weiterentwickelte Airbag-Technologie. Die Besonderheit: Über Bluetooth können Notfallkontakte bei einem Unfall direkt benachrichtigt werden. Der Hövding 3 ist die größte Investition des Innovationsunternehmens aus Schweden.
„Vier Jahre Forschung stecken in der Entwicklung, um den sichersten Kopfschutz der Welt für Radfahrer noch besser zu machen“, sagt Fredrik Carling, Geschäftsführer von Hövding. „Außerdem haben wir in den acht Jahren, seit denen Hövding auf den Straßen unterwegs ist, Feedback von unseren Kunden eingeholt. Dies haben wir jetzt für unsere Design- und Entwicklungsarbeit genutzt. Umfragen, die wir unter Radfahrern in sieben europäischen Großstädten gemacht haben, zeigen, dass 70 Prozent das Rad öfter nutzen würden, wenn sie sich sicherer fühlten. Das haben wir uns zu Herzen genommen. Mit dem neuen Hövding möchten wir unseren Beitrag dazu leisten.“
Letzte Etappe – Gerhard Zickenheiner auf Fahrrad-Tour durch den Wahlkreis 10:59
Zum Ende seiner Fahrradtour durch den Wahlkreis vom 11. Bis 28. August 2021 lädt der Bundestagsabgeordnete Gerhard Zickenheiner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) dazu ein, die letzte Etappe der Tour von Schopfheim nach Lörrach mit ihm gemeinsam zu fahren. Los geht es am Samstag, den 28. August 2021 um 12:30 auf dem Marktplatz in Schopfheim mit einem kurzen Zwischenhalt in Maulburg an der Wiese, wo Zickenheiner eine kurze Präsentation seiner Schwerpunktthemen im Wahlkampf geben wird.
Alle Bürgerinnen und Bürger, die Lust haben, sind herzlich eingeladen, die letzte Etappe von Zickenheiners Tour mit dem Fahrrad zu begleiten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Schopfheim und Fahrrad
- Straße: Hauptstraße 125-127
- Ort: Schopfheim
- Telefon: +49 76 22 67 00 90
- Website: https://fahrrad.news/adressen/seider-radsport-schopfheim__2982.php
In dem Ladenlokal findet der Kunde eine große Auswahl neuer und gebrauchter Räder.
- Firma: SEIDER rad-sport
- Land: D
- PLZ: 79650