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  • 05. März 2014

Simone Klein: Die Korrektorenfalle

Von Redaktion

korrektorenfalle„Ein Schweizer in Mainhattan! Bevor sich Kriminalkommissar Huber in Frankfurt am Main richtig eingewöhnen kann, kommt es zu einem Mord an der Goethe Universität. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter wird in seinem Büro am Institut für Mediendidaktik erschossen. Sein Doktorvater und der Leiter der internationalen Graduiertenförderung geraten ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Huber erkennt schnell, dass die Machenschaften am Institut undurchsichtig sind und ein lebhafter Promotionstourismus betrieben wird. Die Bilderbuchakademiker sind nicht so akademisch, wie sie glauben machen wollen. Hubers Schweizer Charme erleichtert ihm den Zugang zu den Befragten, insbesondere zu den weiblichen. Denn zum Glück hat die Stadt am Main noch viele andere interessante Seiten zu bieten!“

Die fiktive Handlung spielt auf höchster Ebene im Hochschulumfeld und zeigt, auf welchem Weg begehrte Studienplätze und die zugehörigen Stipendien vergeben werden. Die Geschichte enthüllt Hintergründe über wissenschaftliche Vorhaben und zeigt, wie es um die zum Titel führenden Glanzleistungen tatsächlich steht. Obwohl es in dem Buch nicht um Plagiate geht, knüpft der Inhalt an den aktuellen Trend bezüglich der Überprüfung von Dissertationen prominenter Würdenträger an und wird damit ein Stück weit zum Zeitzeugnis. Es stellt sich die Frage, wie weit eine externe Korrekturleistung gehen darf und wo die Grenze zum Ghostwriting überschritten wird.

Auch in ihrem dritten belletristischen Werk ist Simone Klein ihrer Lieblingsgattung, dem Adoleszenz- bzw. Entwicklungsroman, treu geblieben. Im Vordergrund stehen das Beziehungsgeflecht der Charaktere, Manipulationen und die Entwicklung des bereits aus „Tod eines Headhunters“ bekannten Protagonisten, Kommissar Alexander Huber. Blutrünstige Szenen treten zugunsten von Intrigen und psychologischen Verstrickungen zurück.

Die Autorin:
Simone Klein wurde 1974 in Frankfurt am Main geboren. Heute lebt sie in der Schweiz im Kanton Zürich. Bereits während ihres Germanistik- und Skandinavistik-Studiums beschäftigte sie sich intensiv mit der Gattung des psychologischen Romans. Ihren Schwerpunkt in der Forschung legte sie auf Adoleszenz- und Entwicklungsliteratur aus Skandinavien, bevor sie im Frühjahr 2011 den Adoleszenzroman „Typen, Trouble, Trabitanz“ veröffentlichte. Auch in ihren Krimis steht die Entwicklung der Hauptfiguren im Vordergrund. „Die Korrektorenfalle“ ist ihr drittes Buch.


Ressort: Bildung und Kultur

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