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Abseites vom Hochrhein . . .

Dr. Peter Jochem verlässt die Katholische Hochschulgemeinde Dortmund und wird Geistlicher Rektor der Jugendbildungsstätte und der Landvolkshochschule Hardehausen. Foto: privat

Neuer Studierendenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Dortmund

Simon Schwamborn ist Nachfolger von Dr. Peter Jochem

Paderborn / Dortmund (pdp). Pastor Simon Schwamborn wird neuer Studierendenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Dortmund. Generalvikar Alfons Hardt hat den 41-jährigen Geistlichen jetzt mit Wirkung vom 1. März 2022 zum Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde in Dortmund ernannt. Er folgt damit auf Studierendenpfarrer Dr. Peter Jochem, der nach 12 Jahren Dortmund verlässt und ab Mai als Geistlicher Rektor der vom Erzbistum Paderborn getragenen Jugendbildungsstätte und Landvolkshochschule Hardehausen bei Warburg tätig wird.

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Göttliche Wolke ©Gerald Kaufmann

Gott und die sexuelle Ausrichtung

Kommentar zum Bekenntnis von 125 Mitarbeitern der katholischen Kirche zu ihrer sexuellen Orientierung

Das Outing von über 100 Mitarbeitern der katholischen Kirche dürfte eigentlich keine Schlagzeile wert sein. Dass sie es doch ist, zeigt deutlich, wie fern viele klerikale Kreise auch weiterhin von der Lebenswirklichkeit ihrer Gläubigen und Angestellten sind. Es gibt biblisch keinerlei Rechtfertigung, homosexuelles Empfinden als Sünde zu brandmarken. Auch das sittliche Ausleben der eigenen Orientierung widerspricht eindeutig nicht der Heiligen Schrift.

Wer aus den Büchern Mose eine anderweitige Interpretation ableitet, nimmt eine buchstabengetreue Exegese vor, die es vergisst, den Kontext der damaligen Zeit in die Gegenwart zu übertragen – und begeht nach meinem Verständnis überdies einen Übersetzungsfehler aus dem Hebräischen.

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Das Auge ©Gerald Kaufmann

Selbstüberhöhung ist nicht Vobildhaft!

Kommentar zu den Vergleichen um Tennis-Profi Djokovic als neuer „Jesus“…

Ob es nun Prominente von heute sind – oder vermeintliche Könige von vor 2000 Jahren: Narzissmus gab es seit jeher. Schon Jesus hatte den Hang zu Selbstverliebtheit – und ist in dieser Hinsicht für mich kein Vorbild zur Nachfolge. Seine oftmals als maßlose Eigenüberschätzung und von wenig Demut geprägte Art, sich in der Welt als Heilsbringer zu stilisieren, stößt mich als Christen bis heute ab – und hat nicht zuletzt auch dazu geführt, die Kirche zu verlassen.

Dass Gott in ihm Mensch geworden ist und dadurch diese jenseitige Kraft des Schöpfergottes für uns Erdenbewohner greifbar und verständlich wurde, ist zwar ein wesentlicher Umstand, welcher mir bei anderen monotheistischen Religionen fehlt. In Jesus offenbart sich der göttliche Vater und personalisiert die ansonsten so unerreichbar transzendente Macht. Trotzdem ist der im theologischen und dogmatischen Sinne als Sohn Gottes anzusehende Messias für mich kein Erlöser. Denn die Sühnetodphilosophie ist mir fern. Stattdessen ist Jesus eine Persönlichkeit gewesen, die durch viele gute Taten, durch vorbildliches Verhalten und moralische Standhaftigkeit überzeugte.

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 Bild: Testament schreiben ©ccnull.de/foto/testament-mit-fueller/1007925

Ein guter Vorsatz für das neue Jahr: Testament machen

„Darum wollte ich mich schon lange kümmern, aber...“. Viele schieben es immer wieder auf, sich über das eigene Lebensende Gedanken zu machen. Doch wer sich und die Menschen, die einem nahestehen absichern will, sollte rechtzeitig vorsorgen. Außerdem: Mit einem Testament lebt es sich unbeschwerter – und wer möchte, kann durch seinen Nachlass noch mehr als Wohlstand hinterlassen.

Berlin – Pünktlich zum Jahresbeginn wurden wieder jede Menge gute Vorsätze gefasst. Etwa drei Viertel der Deutschen nehmen sich stets etwas für das neue Jahr vor. Besonders belieb: Weniger Arbeiten, dafür mehr Freizeit. Gesünder leben, also mehr Sport und Obst und Gemüse – statt Chips vorm Fernseher. Aber wie wäre es mal mit einem Vorsatz, der anderen Art, der die wirklich wichtigen Dinge im Leben berührt: Das eigene Testament machen. Das mag zunächst makaber klingen, aber es gibt gute Gründe dafür. 

Für alle, die ihren Nachlass nach eigenen Wünschen aufteilen möchten, gehört ein Testament zur Vorsorge

Es setzt die gesetzliche Erbfolge außer Kraft, die in erster Linie Ehe- und eingetragene Lebenspartner, Kinder und Enkel berücksichtigt. Tatsächlich wird die gesetzliche Erbfolge den meisten Familien- und Vermögensverhältnissen jedoch nicht gerecht. Dennoch haben über 60 Prozent der Deutschen keinen letzten Willen hinterlegt. Das kann die Hinterbliebenen schnell vor große Probleme stellen und endet für die Erbengemeinschaften oft im Streit.

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