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Index bestätigt : Menschen schieben Verantwortung verstärkt auf andere ab

Gesellschaft

Es fehlt an Verantwortungsbewusstsein in der Gesellschaft. Das belegen die Zahlen zum Verantwortungsindex 2 018 des Grundl Leadership Institut (GLI). Da bei übertreffen die aktuellen Ergebnisse sogar noch die Vorjahres-Werte : Die Mehrheit der etwa 1.000 Teilnehmer der zweiten repräsentativ erhobenen Studie erkennt Verantwortung noch stä rker bei anderen als bei sich selbst. Bereits 2017 legten 62 Prozent der Befragten den schärferen Fokus auf i hre Umgebung als auf sich selbst. Der Wert ist 2018 um vier Prozentpunkte gestiegen . Die Schlussfolgerung des GLI: Das ist der Grund, warum Menschen Verantwortung schneller auf andere abschieben.

Paradox erscheint dabei, dass Verantwortung als Prinzip in d er Gesellschaft im Gegensatz zu 2017 noch wichtiger geworden ist (Anstieg um drei Prozentpunkte). Die Fähigkeit, zu erkennen, auf welche Weise Menschen in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen , hat sich demnach verbessert. Den Sinn der eigenen Verantwortung erkennen zu können und wie man diese bewusst lebt, ist jedoch noch immer deutlich schwächer ausgeprägt. Zwar sind die Befra gten in der Lage, die eigene Verantwortung zu sehen, fokussieren sich aber eher auf ihre U mgebung als auf sich selbst. Somit hat sich die 2017 bereits schwach ausgeprägte Selbstverantwortu ng in der Gesellschaft auch 2018 nicht verbessert (stagniert bei rund 48 Prozent).

„Diskussionen in Medien und Politik zeigen diese Entwicklung jeden Tag “, erklärt Boris Grundl, Management-Trainer und Inhaber des GLI. „ Menschen konzentrieren sich gerne auf große gesellschaftliche Themen, die außerhalb ihres eigenen Einflussbereichs liegen. Sie thematisieren und fordern immer wieder Verantwortung, werden aber selbst zu wenig aktiv. Besser als die se Konzentration nach außen wäre, bei sich selbst anzufangen. Und aktiv Verantwortung dort zu übernehmen, wo man wirklich etwas ausrichten kann.“ Die Gründe für dieses Verhalten sieht das Institut unter anderem in der herrschenden Fehlerkultur. „Schaut jemand der eigenen Verantwortung ins Auge, muss er sich mit sich selbst auseinandersetze n – sich seinen eigenen Entscheidungen stellen.

Gleichzeitig muss er bereit sein, die Konsequenzen seines Handelns zu tragen. Doch solange in unserer heutigen Welt der Kritiker mehr Bewunderung als der Erschaffer erntet, ist dieser Rückzug aus der Verantwortungsübernahme kaum verwunderlich. Hier müs sen wir ansetzen “, sagt Grundl. Die 20-jährige Erfahrung des GLI zeigt, dass ein bewusster Umgang mit Verantwortung der Kern menschlicher Entwicklung ist. Aus diesem Grund hat das Institut den Verantwortungsindex ins Leben gerufen: um Verantwortung tiefer zu verstehen, ein einheitliches Verständnis zu ermöglichen, Werkzeuge für die Praxis zu schaffen und Lust auf Verantwortung zu machen . „ Lust auf Verantwortung entsteht, wenn ich durch Verantwortungsübernahm ein meinem Einflussbereich Sinn erfahre “, erklärt Grundl. Im Hinblick auf die Ergebnisse appelliert das Weiterbildungsteam an Selbst verantwortung: „ Wir müssen unsere Aufmerksamkeit beim Thema Verantwortung mehr auf uns selbst legen. Nur so können Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft sich weiterentwickeln und die Besten werden, die sie sein können.“

Die ausführlichen Ergebnisse der Befragung werden in Kürze auf www.verantwortungsindex.de veröffentlicht . Wer sich über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! auf eine Mailing-Liste setzen lässt, wird informiert, sobald die Ergebnisse online sind. Weitere Infos erhalten Sie beim Grundl Leadership Institut .

Über den Verantwortungsindex:
Der Verantwortungsindex misst die Qualität von Verantwortu ng, sprich, wie deutlich die Befragten Verantwortung in den drei Dimensionen menschlich (Wer ist in der Verantwortung?), faktisch (Was ist in der Verantwortlichkeit?) und prinzipiell (Wofür ist die Verantwortung?) bei sich und bei anderen erkennen. Der jeweilige Wert der „ Verantwortungsqualität “ zeigt, inwiefern wir als Gesellschaft die Fähigkeit zur jeweiligen Dimension besitzen oder wie aus gewogen unsere Aufmerksamkeit auf das Thema ist. 100 Prozent steht für eine Verantwortu ngs-Utopie. Jedes Mitglied unserer Gesellschaft kann seine eigene Verantwortung und die seiner Mitmenschen perfekt einschätzen und handelt dementsprechend. Bei 0 Prozent erleben wir das genaue Gegen teil – also eine Dystopie, in der niemand die eigene oder die Verantwortung anderer wahrnimmt oder im eigenen Handeln berücksichtigt. Der Index wird in regelmäßigen Abständen de n aktuellen gesellschaftlichen Stand zum Thema Verantwortung repräsentativ messen, abbilden und p ublizieren. www.verantwortungsindex.de

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