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10.000 Messenger-Lizenzen im Erzbistum Freiburg
Kirche und soziale Medien
  • 04. Dezember 2019

10.000 Messenger-Lizenzen im Erzbistum Freiburg

Von Dr. Michael Hertl | Erzbistum Freiburg

Freiburg (pef). Seit Mai 2019 wird für die Kommunikation im Erzbistum Freiburg der Messenger „Threema“ genutzt. Nachdem der beliebte Messenger "WhatsApp" wegen datenschutzrechtlicher Bedenken nicht mehr im dienstlichen - und das heißt oft auch im kirchlich-ehrenamtlichen Bereich - verwendet werden durfte, fand das Erzbistum Freiburg eine Alternative in dem Schweizer Anbieter "Threema". Inzwischen sind die ersten 10.000 „Threema“-Lizenzen in der gesamten Erzdiözese verteilt.

Die großflächige Verbreitung der App wird durch bis heute über 200 ehrenamtliche sogenannte "threemANGEL" im gesamten Erzbistum organisiert, die einzelne Lizenzpakete jeweils in ihrem Tätigkeitsbereich weitergeben. Eine Karte mit den Standorten der threemANGEL kann man unter www.ebfr.de/threema finden.

Über die Resonanz ihrer Arbeit als "threemANGEL" sagt etwa Magdalena Stockinger, Pastoralassistentin in Kippenheim: "Datenschutz ist langsam bei allen angekommen. Und mit meinen Threema-Zugängen konnte ich meine Oberminis und meine Kollegen beschenken. Das Anmelden war absolut unkompliziert und gut erklärt."

Die Verbreitung der Threema-Lizenzen im Erzbistum Freiburg nimmt täglich weiter zu, wie Dr. Martin Wichmann, Referent für Digitalisierung und Pastoral, berichtet. Nach seinen Angaben wird Threema zunehmend als Alternative zu WhatsApp akzeptiert, auch wenn es meist noch an der Initiative Einzelner liegt, wenn Gruppen und Einrichtungen ihren Messenger wechseln. Langfristig, so ist Wichmann überzeugt, werden sich die Vorteile einer datenschutzkonformen Lösung durchsetzen.

Alle Fragen zu Threema und dem Einsatz im kirchlichen Bereich finden sich unter www.ebfr.de/faq-threema.


Ressort: Glaube und Gesellschaft

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