- 26. November 2014
Aluminiumforum Hochrhein schärft Profil
Ziel: europaweit relevantes Branchennetzwerk werden
Vor 10 Jahren haben sich Unternehmen der Aluminiumbranche aus den Landkreisen Waldshut und Lörrach zum Aluminiumforum Hochrhein zusammengeschlossen. Auf einer Strategiesitzung haben die Partner nun die Weichen für eine noch intensivere Zusammenarbeit gestellt.
Bei der Besprechung am 21. November in Eggingen ging es darum, die bisherige Kooperation zu bilanzieren und Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen. Es bestand Konsens darüber, dass die vergangenen Jahre einen großen Imagegewinn gebracht haben. Das Aluminiumforum hat die gebündelte Kompetenz der Region in Sachen Aluminiumver- und -bearbeitung sichtbar gemacht und der „Aluminiumregion“ in Fachkreisen einen Namen verschafft.
Neben einer Fortsetzung bewährter Projekte, insbesondere im Marketing, wurden auch strategische Ziele beschlossen, die in Zukunft noch stärker zu besetzen sind. Dazu gehören insbesondere Maßnahmen für ein besseres Personalmarketing der Mitglieder. Für die Region am Hochrhein wollen die Partner des Aluminiumforums auch in Zukunft attraktive und anspruchsvolle Arbeitsplätze bereithalten. Aber auch über die gemeinsame Entwicklung von Innovationen – neue Produkte oder verbesserte Verfahren – soll intensiver diskutiert werden. Ziel des Forums ist es, allen Mitgliedern durch die Kooperation einen Nutzen zu verschaffen und somit auch für neue Mitglieder noch attraktiver zu werden.
Die Strategiediskussion, die mit der jüngsten Sitzung erst begonnen wurde, erfolgt vor dem Hintergrund einer Wirtschaftspolitik, die zunehmend auf Kooperationen zwischen Unternehmen setzt. Am Hochrhein wird mit Sorge beobachtet, dass die Stuttgarter Perspektive auf diese so genannte „Clusterpolitik“ oft zu einseitig landesweit bedeutsame, große Netzwerke wie z.B. „Elektromobilität Südwest“ in den Vordergrund rückt. Die Strukturen in ländlichen, von mittelständischen Unternehmen geprägten Regionen werden dabei gerne übersehen. Auch deshalb strebt das Aluminiumforum Hochrhein an, durch die Bündelung der Kompetenzen seiner Partner ein exzellentes, europaweit relevantes Cluster zu werden.
Bild v.l.n.r.: Udo Blaszczyk (alfer aluminium), Carl Pfeffer (Aluminiumwerke Wutöschingen), Kai Müller (Wirtschaftsregion Südwest), Monika Studinger (Moderatorin), Markus Stark (Stark Eloxal), Bernhard Aberle (König Metallveredelung), Wilfried Rapp (STOBAG Alufinish). Es fehlt: Christian Mack (Mack Alu-Systeme)