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Mario Lüddemann Lüddemann Investments GmbH

Mario Lüddemann plädiert dafür, den Weltspartag zum Weltinvestmenttag zu machen. / Mario Lüddemann

Mario Lüddemann plädiert für Gewinnen mit Investments statt Verlieren mit Sparbuch

Er wird dieses Jahr am 29. Oktober gefeiert, doch ist der Weltspartag noch zeitgemäß? „Nein“, sagt Mario Lüddemann, Finanzanalyst, Buchautor und Investment-Experte. Sparen nach traditioneller Art mache arm. Statt mit einem Sparbuch, Tages- oder Festgeld zu verlieren, solle man mit Investments gewinnen. „Die Politik hat die Aktienrente im Blick, doch noch viel intelligenter ist es, seine Vorsorge selbst in die Hand zu nehmen“, so Lüddemann.

Natürlich sei der Weltspartag, den es seit knapp hundert Jahren gibt, einmal eine gute Idee gewesen und auch Lüddemann hat als Kind regelmäßig sein Sparschwein zur Bank getragen. Solange es noch Zinsen gab, habe sich das Ersparte ja auch vermehrt. Heute aber bekomme man allenfalls Mini-Erträge, die von Gebühren und Inflation meist mehr als aufgezehrt werden. Ab einer gewissen Summe zahle man heute bei vielen Banken sogar Verwahrentgelt, von vielen Strafzinsen genannt.

So früh wie möglich anfangen

Was also stattdessen tun? Das Geld unter die Matratze zu legen, ist jedenfalls eine noch schlechtere Alternative. Für Lüddemann ist klar: „Man muss investieren und damit so früh wie möglich anfangen.“ Zwar weiß auch Lüddemann, dass so mancher Angst vor Aktien hat und es immer mal wieder einen Crash an der Börse geben kann. „Zum Beispiel über einen ETF, also einen Fonds, der einen Aktienindex abbildet, und einen Sparplan mit monatlicher Einzahlung lässt sich das Risiko aber deutlich verringern.“

So sind laut Lüddemann mit einem ETF langfristig durchschnittlich sechs bis acht Prozent Rendite pro Jahr zu erzielen, wenn die auch nicht garantiert werden können. Über einen Zeithorizont von 5, 10 oder 20 Jahren ist ein ETF auf einen großen Index aus seiner Sicht eine der besten Geldanlagen.

Wenn es also nach Lüddemann geht, sollte sich Deutschland vom Land der Sparer zum Land der Investoren entwickeln. Bisher liegt noch ein Großteil des Geldes (rund 40 Prozent) der Privathaushalte auf Tages- oder Festgeldkonten oder Sparbüchern. Das sollte sich zugunsten von Aktien sowie auch Immobilien und Beteiligungen an Unternehmen ändern.

Finanzielle Bildung neu denken

Lüddemann engagiert sich sehr dafür, Menschen bereits in jungen Jahren an zukunftsfähiges Anlegen heranzuführen. Finanzielle Bildung sei ja von Anfang an auch ein Anliegen des Weltspartags gewesen, nur müsse diese eben neu gedacht werden. Die Hürden seien beim Nachwuchs sogar manchmal geringer als bei Älteren, die stärker am traditionellen Sparen hängen. Jungen Menschen rät er, Aktien von Firmen zu kaufen, deren Produkte, z. B. solche der Unterhaltungselektronik, sie gerne nutzen.

Jeder könne, da ist sich Lüddemann sicher, sein Geld deutlich vermehren und so der Inflationsfalle entkommen. „Wichtig ist es, dafür Entscheidungen zu treffen und diese konsequent umzusetzen.“ So sei der Weg zum Reichtum – ein Wort, das für Lüddemann nichts Negatives hat – letztlich eine Frage des Mindsets und der Aufklärung.

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