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Poker online spielen: die wichtigsten Tipps und Tricks
Credit: YouTube/ PartyPoker TV
  • 01. März 2023

Poker online spielen: die wichtigsten Tipps und Tricks

Von Redaktion

Online-Poker gehört zu den weltweit populärsten Glücksspielen im Internet, und besonders auch in Deutschland und Europa im allgemeinen wird gerne bei dem schlauen Strategiespiel gezockt. Seinen Ruf als Gauner- und Ganovenspiel, das heimlich in verrauchten Hinterzimmern gespielt wird, hat Poker schon lange verloren. Vielmehr kam es bereits 2003 zu einer kleinen Revolution des Spiels, als Chris Moneymaker nach einem Buy-In von 60 Dollar beim Online-Event der World Series of Poker mit dem Sieg und einem Gewinn von 2,5 Millionen Dollar davonging, und damit einen wahren Boom bei Online- und Live-Spielen auslöste. Technologischer Fortschritt, mehr Sicherheit im Online-Zahlungsverkehr und liberalere Gesetzeslage locken immer mehr Menschen zum Pokerspiel. Was muss man dabei als Anfänger jedoch beachten, welche Varianten gibt es, wo sollte man am besten spielen und wie minimiert man sein Risiko? Diese Fragen gehen wir auf den Grund.

Die Statistik zeigte bereits 2016 einen deutlichen Trend, dass Poker schnell zu einem der beliebtesten Spiele im Online-Bereich werden sollte: Weltweit wie auch in Deutschland lag der Anteil von Poker am gesamten Bruttospielertrag damals bei rund sechs Prozent, in der EU jedoch sogar bei 17 Prozent. Seitdem taten sich stets neue technologische Möglichkeiten auf das Spiel noch zugänglicher und sicherer zu machen. Mittlerweile gibt es zahllose seriöse Anbieter, bei denen Online- wie auch Live-Poker gespielt werden kann, als Cash-Game, Sit & Go oder Turnier, oftmals sogar per App auf dem Smartphone und geringem Buy-In, jedoch mit guten Gewinnchancen.

besteonlinecasinos | Pixabay besteonlinecasinos | Pixabay

Aufgrund der Fülle das Angebots kann es jedoch gerade für Anfänger verwirrend sein sich für den richtigen Anbieter, die beste Variante und den angemessenen Einsatz zu entscheiden.

Zunächst gilt es zwischen Online- oder Live-Games zu wählen. Der Unterschied liegt darin, dass man bei Online-Games seine Mitspieler nicht sieht und sich nicht mit ihnen verständigen kann. Besonders bei Poker ist es wichtig die Gegner zu „lesen“ und deren Verhalten zu studieren, um einen Bluff zu enttarnen. Diese Möglichkeit fällt hierbei weg, allerdings ist das Spiel in der Regel schneller und Fortgeschrittene verstehen es gleich an mehreren Tischen gleichzeitig zu spielen. Live-Games sind Casino-Streams, bei denen man virtuell an einem echten Pokertisch mit anderen Spielern Platz nimmt, besitzen eine stärkere soziale Komponente, so dass sich Freunde so beispielsweise zu einem Turnier treffen können, auch wenn sie weit voneinander entfernt leben. Da diese Spiele oft länger dauern, wurden Sit & Gos als kürzere Variante entwickelt. Gespielt wird in diesen Turnieren meist nur an einem Tisch, und die Preispools sind in der Regel geringer, weshalb man hier weniger Profis trifft. Eine gute Gelegenheit also für Neulinge sich mit einem Turnier vertraut zu machen.

Cash-Games werden online ebenfalls angeboten. Die Chips besitzen hier den Geldwert des Einsatzes, während man bei einem Turnier lediglich einen Buy-In macht, und hofft, dass man so lange wie möglich im Turnier verbleibt, der letzte Spieler gewinnt dann. Auch Cash-Games sind weniger zeitintensiv, da man jederzeit aussteigen kann.

Wer sich als Neueinsteiger bei einem Poker Anbieter anmelden möchte, muss natürlich wie bei allen Online-Casinos sichergehen, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt. Die großen etablierten Betreiber besitzen Lizenzen in europäischen Ländern, meist von der Gibraltar Gambling Commission oder der Malta Gaming Authority, haben einen einfach zugängigen Kundenservice, und legen ihre Konditionen transparent in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen klar. Ob man sich bei einem größeren oder kleineren Anbieter anmeldet, hängt dabei von den eigenen Präferenzen ab: die größeren bieten 24 Stunden am Tag Games und Turnieren an, es tummeln sich hier mehr Spieler und die Gewinnchancen sind deshalb oft lukrativer. Bei kleineren Anbietern findet man weniger hartgesottene Profis, die Spieler sind oft „softer“, und auch der Einsteigerbonus ist oftmals besser, weil diese Anbieter stärker darum bemüht sind Neukunden zu gewinnen.

Nach der Anmeldung landet man in der Lobby des Pokerraums, und auch hier kann man sich zunächst etwas überwältigt fühlen. Texas Hold’em, die einfachste und am meisten verbreitete Variante des Pokerspiels, wird überall angeboten, daneben gibt es die Varianten LO, Seven Card Stud, Five Card Stud, 2-7 Triple Draw und einige weitere Formen. Für welche man sich entscheidet, hängt auch hier von den eigenen Vorlieben ab, Anfänger kommen jedoch bei Texas Hold’em sicher am leichtesten zurecht – immerhin gilt Poker als das Spiel, dass man in Sekunden lernen kann, während es Jahre dauert, um es zu perfektionieren. Einige Anbieter bieten auch Anfängertische, an denen es entspannt zugeht und wo man die erste Hemmschwelle überwinden kann.

Der Buy-In eines Turniers hilft ebenfalls bei der Entscheidung für einen Raum, und zu einem konservativen Bankroll-Management wird dringend geraten. Wer neu einsteigt, kann dies bereits mit Cent-Beträgen tun. Auf vielen Seiten besteht beispielsweise die Option zu Micro-Stakes mit Buy-Ins von 0,01 für Small Blinds und 0,02 Euro für Big-Blinds. Die Buy-Ins werden in jedem Pokerraum festgelegt, wobei es sich meist um 100 oder 200 Big-Blinds handelt. Handelt es sich bei diesen um 1 oder 2 Euro, würde der Buy-In 100 beziehungsweise 200 Euro betragen. Diesen Betrag kann man jedoch auch erspielen: beginnt man beispielsweise mit einer Bankroll von 50 Euro, sollte man so lange mit 1 Euro Einsatz spielen, bis man zwischen 150 und 300 Euro erspielt hat, erst dann ist es ratsam seinen Einsatz auf 2 oder 3 Euro zu erhöhen.

Die Einzahlung wie auch Auszahlung erfolgt bei Pokerräumen ganz schnell, in der Regel per Kreditkarte oder Debitkarte, aber auch Payment-Systeme wie Neteller, Skrill oder sogar ApplePay und immer häufiger auch Krypto-Payments sind üblich.

Spannend sind beim Online-Poker auf die Einsteigerbonusse und Freispiele, mit denen ein Betreiber Neukunden anlockt. Dies ist völlig legitim und eine beliebte Marketingstrategie. Meist ist der Einsteigerbonus 100 Prozent der eigenen Einzahlung, dieser muss jedoch freigespielt werden, was bedeutet, dass eine bestimmte Anzahl von Händen mit eigenem Einsatz gespielt werden müssen, bevor er genutzt werden kann. Je höher der Bonus, umso schwerer ist es ihn freizuspielen. Zudem ist dies in der Regel auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, gewöhnlich auf ein oder zwei Monate, bis er seine Gültigkeit verliert.

Anfänger müssen natürlich mit den Pokerregeln vertraut sein und das Ranking der Karten gut kennen, bevor sie loslegen. Im Online-Bereich gibt es dazu zahlreiche hilfreiche Tools, gerade wer am Computer zockt, kann mehrere Browser-Fenster offen haben, um sich das Karten-Ranking vor Augen zu halten oder sogar seine Gewinnchancen zu berechnen. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Online-Poker traten auch diverse Entwickler auf den Plan, die beispielsweise Rechner programmierten, die in Sekundenschnelle ermitteln, wer in der Runde gewinnt, oder wie hoch angesichts der eigenen Hole-Cards und ausgelegten Gemeinschaftskarten die Gewinnwahrscheinlichkeit ist. Wenngleich diese Tools überaus praktisch sind, empfiehlt es sich durchaus vorab im Internet auf einer unabhängigen Seite die Grundregeln von Poker zu studieren und zu verinnerlichen. Wer bereits daheim mit Freunden oder in einem landbasierten Casino gezockt hat, hat es natürlich auch online weitaus leichter.

Auch um sich zu verbessern gibt es elektronische Hilfsmittel und Poker-Tracker im Internet, um seine Session einfach analysieren zu können und Schlussfolgerungen zu ziehen, wodurch man sich wiederum auf Dauer verbessert und schlauere Entscheidungen trifft.

Ein weiterer Anreiz besonders beim Poker-Online sind die Bonusprogramme, mit denen man punkten und tolle Prämien absahnen kann, auch wenn man im Spiel nicht gewinnt. Dabei handelt es sich um attraktive Loyalitätsprogramme, die angeboten werden, um Kunden bei einem Betreiber zu halten. Für das Spielen einer bestimmten Anzahl von Händen gibt es Punkte, die wiederum später in Bargeld oder Sachpreise umgewandelt werden können.


Ressort: Sport und Freizeit

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