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Schema Vieren ©Gerald Kaufmann

Corona-Krise: Eltern mit Homeschooling überfordert

Kinderärzte sehen Doppelbelastung der Eltern als größtes Problem, wie eine Studie der pronova BKK zeigt/ Kinder leiden unter Mangel an sozialen Kontakten

Leverkusen  - Das größte Problem beim Homeschooling war aus kinderärztlicher Sicht die Überforderung der Eltern in Folge der Doppelbelastung durch Arbeit und Betreuung. Den Kindern fehlten in den ersten Monaten der Corona-Krise in erster Linie die Treffen mit Freunden, feste Strukturen und Sport, sagen Pädiaterinnen und Pädiater. Ihre jungen Patienten seien während der Schließung von Schulen und Kitas teils enormen Belastungen ausgesetzt gewesen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Homeschooling und Gesundheit 2020" der pronova BKK, für die 150 niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte befragt wurden.

Generell haben Kinder stark unter den in der Corona-Krise geltenden Kontaktbeschränkungen gelitten. 85 Prozent der Kinderärzte sagen, ihre jungen Patienten hätten vor allem ihre Freunde vermisst. 80 Prozent stellten fest, dass den Kindern feste Gruppen und Strukturen wie in Kita, Klasse oder Sportverein fehlten. Knapp 60 Prozent der Ärzte bemängeln, dass der Nachwuchs während des Lockdowns zu wenig Sport gemacht habe.

Überforderte Eltern, allein gelassene Kinder

Auch die Probleme, die während der Schul- und Kitaschließungen beim Homeschooling auftraten, erreichten die Kinderarztpraxen. Neun von zehn Ärzten berichten von überforderten Eltern, die monatelang neben ihrer Arbeit ihre Kinder betreuen und bei den Schulaufgaben unterstützen mussten. Sieben von zehn Ärzte sehen die Herausforderung, mehreren Kindern gerecht zu werden, als Teil dieser Überforderung. Etwa ebenso viele Mediziner berichten von fehlendem Kontakt ihrer Schützlinge zu Lehrkräften. Sechs von zehn der befragten Ärzte haben beobachtet, dass die Kinder zu wenig Unterstützung und Anleitung beim Lernen und beim Organisieren ihrer Aufgaben bekommen hätten. "Kinder wurden zu häufig allein gelassen. Eltern konnten die schulischen Umstellungen nicht immer auffangen, selbst wenn sie es versucht haben", sagt Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Aus dem Schulalltag gerissen

Auch ihre Lerngruppen haben die Kinder vermisst. 65 Prozent der Pädiater halten den über Wochen fehlenden direkten Kontakt zu Mitschülern für problematisch. Zugleich hätten die Kinder zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbracht und sich zu wenig bewegt, stellt mehr als die Hälfte der Medizinerinnen und Mediziner fest. "Schule ist so viel mehr als die Vermittlung von Lerninhalten", sagt Fischbach. "Schule ist ein sozialer Ort der Begegnung und des Austauschs mit Gleichaltrigen. Sport, Theater, Musik und andere Projekte, die Schulgemeinschaft mit ihren Festen sind wichtige Fixpunkte für die Kinder, die krisenbedingt plötzlich entfallen mussten." Wie schwierig die Lage für viele Familien in der Corona-Krise war, damit wurden die Mediziner auch direkt in ihren Sprechstunden konfrontiert. Etwa jeder achte Kinderarzt berichtet, dass Eltern seit Beginn der Corona-Krise häufiger von sich aus um Medikamente für ihre Kinder zur Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Problemen bitten. Solche Anfragen erleben besonders Praxen in sozial schwächeren Gebieten: Dort erlebt gut ein Viertel der Ärztinnen und Ärzte, dass sich Eltern nicht mehr zu helfen wissen und vermehrt nach Medikamenten für ihre verhaltensauffälligen Kinder fragen.

Kinder brauchen Strukturen

Der wichtigste Ratschlag der Ärzte an die Eltern, um im Homeschooling zu bestehen, lautet: Alltagsstrukturen schaffen. Das sagen drei Viertel der Mediziner. "Schulen und Kitas geschlossen, Freizeitaktivitäten wie Vereinssport oder Musik ausgesetzt, alle Spielplätze gesperrt - vielen Kindern wurde auf einen Schlag ihr Alltag genommen", sagt Experte Fischbach. "Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern für neue Strukturen sorgen, die den Kindern Halt und Orientierung geben. In Homeschooling-Phasen kann ein Familien-Stundenplan helfen. Dann sehen die Kinder, wann gearbeitet, gegessen oder gespielt wird."

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen aus kinderärztlicher Sicht klare Regeln bei der Mediennutzung. So sollten Eltern die Dauer begrenzen sowie überprüfen, ob Filme und Spiele altersgerecht sind. "Zu wenig regulierter Medienkonsum war aus kinderärztlicher Sicht schon vor der Corona-Krise ein Problem. Das hat sich im Shutdown nicht entschärft, im Gegenteil", sagt Fischbach.

Zur Studie

Die Kinderärztebefragung "Homeschooling und Gesundheit 2020" wurde im Juni und Juli 2020 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit nahmen 150 niedergelassene Pädiaterinnen und Pädiater daran teil.

Über die pronova BKK
Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen namhafter Weltkonzerne wie BASF, Bayer, Continental und Ford entstanden. Bundesweit für alle Interessenten geöffnet, vertrauen der Krankenkasse bereits über 650.000 Versicherte ihre Gesundheit an. Ob per App, im Chat, über das rund um die Uhr erreichbare Servicetelefon oder in den 60 Kundenservices vor Ort - die pronova BKK kümmert sich jederzeit um die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden. Weitere Informationen auf pronovabkk.de.

 

Kompas ©Gerald Kaufmann

Berufsorientierung zwischen Digitalisierung und Chancengerechtigkeit

Berlin — Es herrscht Einigkeit bei Eltern und Unternehmensentscheidern: Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt nicht nur einschneidend verändern, es werden auch ganz neue Kompetenzen gefragt sein. In einer vom gemeinnützigen Förderprogramm Studienkompass beauftragten repräsentativen Umfrage* geben 85 Prozent der befragten Unternehmensentscheider an, dass in den nächsten 25 Jahren große Veränderungen auf die Arbeitswelt und die Berufseinsteiger zukommen. Über 90 Prozent der Eltern gehen davon aus, dass diese Veränderungen große Auswirkungen für die berufliche Zukunft ihrer Kinder haben werden. Wie man Jugendliche hierfür stärken kann und sich besonders für Chancengerechtigkeit einsetzt, zeigt der Studienkompass nicht nur in der Arbeit mit seinen Geförderten, sondern auch in einer neuen Publikation.

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In einem weiteren Testspiel des FC Schaffhausen resultiert nach 90 Minuten ein 2:2 Unentschieden gegen die SAFP-Auswahl.

Remis gegen die SAFP-Auswahl

In einem weiteren Testspiel des FC Schaffhausen resultiert nach 90 Minuten ein 2:2 Unentschieden gegen die SAFP-Auswahl.

Der FCS wahrt in seiner Testspielreihe weiterhin seine Ungeschlagenheit. Im dritten Vorbereitungsspiel traten die Schaffhauser gegen die SAFP - eine Auswahl von vereinslosen Profis – an. Darunter befanden sich auch bekanntere Namen, wie etwa Eric Tia vom FC Luzern, Silvio (ex-Wil und Winterthur), Damir Mehidic, zuletzt beim FC Aarau, Giandomenico Tanzillos Bruder Doriano oder David Ilic, der lange in der zweiten FCS-Mannschaft mitwirkte und zuletzt beim FC Rapperswil-Jona 1928 spielte. Aber auch Akteure aus Finnland, Portugal und Brasilien reihten sich auf dem Matchblatt aneinander. Zudem durfte Calvin Heim während der letzten halben Stunde das Tor der Auswahl hüten, um ebenfalls Spielpraxis zu gewinnen. Diese nutzte der Keeper zu seinen Gunsten und hielt seinen Kasten bis zum Schlusspfiff sauber.

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Hermeshelm ©Gerald Kaufmann

Staatliche „Ausbildungsgarantie“ ist weder sinnvoll noch zeitgemäß

- Stellv. DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks anlässlich der Veröffentlichung „Ausbildungsperspektiven in Zeiten von Corona“ der Bertelsmann-Stiftung

„Auch zu Corona-Zeiten bleibt Ausbildung für Jugendliche ein attraktiver Weg in das Berufsleben. Dieses Kernergebnis der neue Bertelsmann-Studie ist erfreulich. Die Sorge um schlechtere Ausbildungschancen ist ernst zu nehmen, aber in weiten Teilen unbegründet. Obwohl viele Betriebe derzeit durch die Corona-Pandemie auf Sicht fahren müssen, ist Nachwuchssicherung nach wie vor ein zentrales Thema. So sind beispielsweise laut der jüngsten DIHK-Ausbildungsumfrage die Übernahmequoten nach der Ausbildung fast unverändert hoch. Für die Schulabsolventen dieses Jahres ist es wichtig zu wissen, dass der Einstieg in Ausbildung auch nach dem 1. September noch möglich. Auch die Berufsschulen haben angekündigt, in diesem Jahr besonders flexibel zu sein. Suchende Jugendliche sind gut beraten, am Ball zu bleiben und auch einen Blick über die Heimatregion hinaus oder auf alternative Berufe zu werfen. Allein in der bundesweiten Lehrstellenbörse der IHKs sind noch über 13.000 freie Ausbildungsplätze zu finden. Die Industrie- und Handelskammern oder auch Arbeitsagenturen helfen gerne bei der Ausbildungsplatzsuche.

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Wohnen am Hochrhein - Hans Thoma Blick ©Gerald Kaufmann
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Immobilien am Hochrhein

Das Topthema seit langen Zeiten ist das Wohnen zwischen Basel und Konstanz. Wohnen und…
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Weit gestreute Pressetexte und Inhalte bleiben im Trend. Schließlich kann man die Wege,…
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Web-Content & Web-System

Joomla und andere Content Management Systeme stehen für Einfachheitaber auch für…

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