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Kein Sieg, aber Moral bewiesen

Spiel FC Schaffhausen gegen Stade Lausanne ©freshfocus.ch / Claudio Thoma

Es ist wie verhext: Der FCS bleibt weiterhin ohne Sieg, dafür haben die Gelb-Schwarzen gegen Stade Lausanne Ouchy Moral bewiesen.

Ein bisschen Gerechtigkeit durfte der FCS kurz vor dem Schlusspfiff erfahren, als Schiedsrichter Nicolas Jancevski kurz nach Anbruch der Nachspielzeit dem Heimteam eine Art Kompensationselfmeter zusprach. Der junge Veljko Vukasinovic kam im Lausanner Verteidigungsgetümmel zu Fall und Gjelbrim Taipi sorgte mit dem 2:2 im Anschluss für die glückliche Punkteteilung. Eigentlich hätte aber der FCS diese Partie für sich entscheiden müssen. Die sehr defensiv eingestellten Waadtländer wirkten zumindest augenscheinlich träge und brachten fast kein Bein vor das andere. Dies hatte mitunter auch damit zu tun, dass die Equipe von Trainer Stefano Maccoppi auf der Fahrt in die Munotstadt in einen grösseren Stau geriet und deshalb mit 1.5 Stunden Verspätung eintraf. Im Schnellverfahren musste die Teamsitzung und das Warm-up durchgeführt werden, derweil die Partie von 18:15 Uhr um eine dreiviertel Stunde nach hinten verschoben wurde.

Amir Saipi musste während den 90 Minuten nur einmal wirklich eingreifen, bei den Gegentoren konnte der Keeper jedoch nichts dagegen ausrichten. Die Schaffhauser Nerven wurden vor allem durch den Referee strapaziert, indem dieser bei einigen Entscheiden als einziger im Stadion jeweils eine andere Meinung hatte. Ein klares Handspiel im Sechzehner der Gäste, zwei Fouls an Hélios Sessolo und Uran Bislimi – ebenfalls in der Box – waren offenbar nicht Grund genug, um dem FCS den einen oder anderen Strafstoss zuzusprechen. Dafür sah der Schiedsrichter in der 64. Minute ein Foul von Captain Imran Bunjaku, worauf der Pfiff zum Penalty für grosse Verblüffung sorgte. Marko Maletic liess sich jedoch vom sich darauf entfachten, gellenden Pfeifkonzert nicht verunsichern und schob zum zwischenzeitlichen 1:1 ein.

Bis dahin hätte niemand darauf gewettet, dass Lausanne-Ouchy überhaupt einen gefährlichen Angriff lancieren könnte. Zu harmlos schien ihr Auftritt im LIPO Park. Zudem schnupperte Gelb-Schwarz immer mehr am Führungstreffer, der dann in der 52. Minute Tatsache wurde. Ein Corner Sessolos fand den Weg auf Serge Müllers Kopf, der das fällige 1:0 markierte. Dass es eine Viertelstunde komplett anders aussah, hätte wohl niemand für möglich gehalten. Der frisch eingewechselte Raffidine Abdullah zog einfach mal aus rund 32 Metern ab und stellte mit seiner halbhohen Bogenlampe zum 2:1 für die Gäste den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Ouchy igelte sich im hintersten Drittel ein und stellte eine kompakte Mauer um den Strafraum, während der FCS die raren Lücken suchte und gleichwohl keinen Erfolg buchen konnte, als sich die Gelegenheit ergab. Weil sowohl die Akteure beider Teams, wie auch das Schiedsrichtergespann – sowie auch der Hublot, der während dem Spiel den Geist aufgab – die Strapazen der intensiven Wochen spürten, lebte diese Partie nur noch von der Spannung, ob der FCS den Rückstand aufholen konnte. Und die Gelb-Schwarzen zeigten Moral und schafften den Ausgleich zum versöhnlichen 2:2. So bleibt die abenteuerliche Reise der Lausanner immerhin teilweise belohnt, während der FCS mit dieser Moralspritze die Batterien für die letzten beiden Spiele in Vaduz (am Donnerstag) und zuhause gegen Aarau etwas einfacher aufladen können.

 

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