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Wie die virtuelle Realität Experten ausbildet

VR-Brille ©JESHOOTS.COM unsplash.com

- Der Schritt in die dritte Dimension

Die virtuelle Realität (VR) ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr, denn sie ist längst in der Gegenwart angekommen. Die Technologie, die in erster Linie in der Unterhaltungsbranche mit VR-Videospielen begann, ist inzwischen in zahlreiche weitere Bereiche vorgedrungen und wird zunehmend Teil des alltäglichen Lebens. In der Ausbildung werden durch den Einsatz der virtuellen Realität das Lernen und Üben von Arbeitsschritten auf realitätsnahe Weise unter lebensechten Umständen möglich. Studien konnten bereits die Effektivität des Lernens in der virtuellen Umgebung belegen, sodass die HTWG Hochschule Konstanz sich inzwischen diese Technologie zunutze macht und Absolventen bestmöglich für die digitale Zukunft wappnet.

Virtuelle Realität in der Unterhaltung

Bis vor wenigen Jahren dachten viele Menschen im Zusammenhang mit der virtuellen Realität stets an die Unterhaltungsbranche. In der Welt der Videospiele konnte die virtuelle Realität in jüngster Zeit zunehmend fußfassen. Zwar kam es bereits 1968 zum ersten dokumentierten Einsatz eines VR-Geräts, doch es dauerte bis ins letzte Jahrzehnt, bis die immersive Technologie es tatsächlich in die Wohnzimmer der Nutzer schaffte. Mit den VR-Brillen von Oculus Rift und Sony Mitte der 2010er schaffte es die Technologie erstmals auf den Massenmarkt und lässt sich inzwischen in immer mehr Haushalten finden. Zum Mainstream hat es die virtuelle Realität zwar noch nicht geschafft, doch immer mehr Spiele ziehen inzwischen in die dritte Dimension, darunter sowohl altbekannte, etablierte als auch neue Videospiele sowie Spielklassiker wie Poker. Mit der virtuellen Realität kommen wir der Zukunft der Videospielwelt Schritt für Schritt näher, in der Spieler selbst zur Spielfigur werden und in der dritten Dimension virtuell in andere Welten reisen. Schon längst handelt es sich bei der virtuellen Realität jedoch nicht nur um ein unterhaltsames Gimmick im Gamingbereich.

Die Ausbildung im virtuellen Raum

Ein Bereich, in dem die virtuelle Realität immenses Potenzial zeigt, ist in der Ausbildung und Lehre. Dies betrifft eine Vielzahl an Berufen, von Piloten und Astronauten über Ingenieure bis hin zu Ärzten. Studien konnten bereits belegen, dass das Lernen in der virtuellen Realität äußerst effektiv ist und die erlernten Fähigkeiten im virtuellen Raum auch in der Realität angewendet werden können. Dies erweist sich beispielsweise in der Medizin als äußerst vorteilhaft. Auszubildende Ärzte haben mithilfe der virtuellen Realität die Möglichkeit, virtuell am OP-Tisch zu stehen und Operationen durchzuführen, ohne dass an einer Puppe geübt oder die Gesundheit eines Patienten gefährdet wird. Bewegungsabläufe, Instrumente, Maschinen und Arbeitsschritte werden im virtuellen Raum kennengelernt und geübt, die später bei einem echten Eingriff Anwendung finden. Auf diese Weise sind Auszubildende besser vorbereitet und können früh zu Experten ausgebildet werden.

HTWG Konstanz macht es vor

Die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) hat bereits die Wichtigkeit und Chancen der virtuellen Realität entdeckt und in ihr Curriculum eingebaut. So wurde an der Hochschule bereits mehrfach die OneDay_VR Konferenz abgehalten, die als eine der führenden digitalen Veranstaltungen in dem Fachgebiet in der Bodenseeregion gilt. Spannende Erkenntnisse aus der Forschung rund um den Bereich der virtuellen Realität werden hier vorgestellt. Auch durch die Eröffnung des BIM-Labors im vergangenen Jahr zeigt sich die HTWG Hochschule Konstanz auf dem Gebiet der digitalen Transformation als Vorreiter. BIM steht für Building-Information-Modeling und findet im Bau Anwendung. Für Bauingenieure erlaubt BIM eine Vielzahl an Möglichkeiten und Chancen, so kann beispielsweise eine höhere Planungssicherheit im Baumanagent sichergestellt werden. Das BIM-Labor ist ein Alleinstellungsmerkmal der Hochschule Konstanz, die damit in Sachen Ausbildung auf dem neusten Stand der Technik ist und Studierende auf die Zukunft im digitalen Wandel vorbereitet. Es war auch die HTWG Hochschule Konstanz, die bereits 2011 als erste Hochschulen in ganz Deutschland im Fachgebiet Baubetrieb BIM in den Lehrplan einführte. Das BIM-Labor verfügt unter anderem über eine VR-Brille, eine Drohne mit 4K-Kamera sowie leistungsstarke Rechner. So wird es ermöglicht, Gebäude dreidimensional wiederzugeben und zu visualisieren sowie virtuell zu betreten. Mit dem BIM-Labor bringt die HTWG Hochschule Konstanz Studierende, Lehrende, Forschung und Industrie zusammen, denn auch externe Bauingenieure und Architekten haben die Möglichkeit, das Labor zu Fortbildungszwecken zu nutzen und sich mit dem digitalen Wandel weiterzuentwickeln.

Die virtuelle Realität ist eine Technologie, die schon heute auf zahlreiche Weisen Anwendung findet und eine Vielzahl an Vorteilen und Chancen mit sich bringt. Die HTWG Hochschule Konstanz erkennt die Möglichkeiten der virtuellen Realität in der Ausbildung und bereitet ihre Absolventen unter Einsatz neuster Technologien bestmöglich auf die digitale Zukunft vor.

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