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„Armonía“: Ein poetischer Dokumentarfilm feiert Premiere in Berlin
„Von der innersten Höhle bis zum äußersten Meeresrand, um erwachend zu erinnern, wer wir sind.“ „Armonía“: Ein poetischer Dokumentarfilm feiert Premiere in Berlin ©Felix Nguyen 2026
  • 05. Juni 2026

„Armonía“: Ein poetischer Dokumentarfilm feiert Premiere in Berlin

Von Felix Nguyen - Weltenwanderer

Felix Nguyens neuer Kurzfilm entführt das Publikum auf eine Reise zwischen mongolischen Steppen, vietnamesischen Bergen und den Tiefen des menschlichen Bewusstseins – Premiere am 4. Juni im Berliner Kino Moviemento

Ein Weltenwanderer, zwischen äußerer Ferne und innerer Tiefe: Felix Nguyen, Bewegungskünstler, Dichter und Filmemacher, bringt mit „Armonía – Reise eines schöpferischen Universums“ seinen zweiten Kurzfilm zur Uraufführung. Am Donnerstag, 4. Juni 2026, um 22 Uhr ist das Werk erstmals im Kino Moviemento in Berlin zu sehen, bevor es auf internationalen Filmfestivals präsentiert werden soll.

„Armonía“, das griechische Wort für Harmonie, steht sinnbildlich für das zentrale Thema des Films. In seiner ersten Dokumentation verbindet Nguyen persönliche Erfahrungen, künstlerischen Ausdruck und philosophische Reflexion zu einer Erzählung über Naturverbundenheit, Kreativität und die Suche nach dem Wesentlichen.

Die Grundlage des Films bilden Reisen in die mongolische Steppe und die Bergregionen Vietnams. Dort lebte Nguyen über längere Zeit mit Nomaden und Bergbauern. Die Begegnungen mit Menschen, Landschaften und Lebensweisen fließen ebenso in den Film ein wie Tanz, Lyrik, Klang und Sprache und verleihen ihm seinen interdisziplinären Charakter.

„Zwischen den Zeilen steht die eigentliche Bedeutung. Zwischen den Tönen erst, in ihren Intervallen, entsteht die Melodie; zwischen Erzählung, Bildkulisse, Lyrik und Tanz die Kreation von „Armonia“.

Felix Nguyen

Das Sichtbare und das Unsichtbare

Die Dokumentation lädt dazu ein, die Welt mit Offenheit und Staunen zu betrachten. Der Film richtet sich weniger an den analytischen Verstand als an die Wahrnehmung und das Erleben. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Ursprung, Verbundenheit und Authentizität. Es ist die Geschichte eines Menschen, der sich auf einen Weg des Lernens, Wandelns und Wachsens begibt und dabei immer wieder neue Perspektiven auf sich selbst und die Welt entdeckt. Dabei entsteht ein Werk, das unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Bild, Klang, Sprache und Bewegung greifen ineinander und eröffnen einen Raum, in dem das Sichtbare und das Unsichtbare miteinander in Beziehung treten.

„Bleibt eine mediale Aufgabe der Kunst, im Sichtbaren das Unsichtbare, im Hörbaren das Geräuschlose erfahrbar zu machen“, schreibt Nguyen über sein Werk.

Vom Bühnenstück zum Dokumentarfilm

„Armonía“ ist Nguyens zweiter Kurzfilm und seine erste Dokumentation. Bekannt wurde er bereits mit „Core of a Nature“, einem performativen Kurzfilm, der auf internationalen Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet wurde.

Während bei „Core of a Nature“ die Tanzperformance im Mittelpunkt stand, rückt „Armonía“ die Erfahrungen des gelebten Lebens in den Fokus. Reale Begegnungen, Reisen und persönliche Erfahrungen werden zum künstlerischen Material und bilden das Fundament einer Dokumentation, die sich zwischen Beobachtung, Poesie und Selbsterforschung bewegt.

Donnerstag, 4. Juni 2026, 22 Uhr
Kino Moviemento
Kottbusser Damm 22, Berlin
Ticketverkauf ab 1. Juni 2026: https://moviemento.de/film/?id=2357
Weitere Informationen: www.felix-nguyen.de




Ressort: Bildung und Kultur

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