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Weltweite Studie zum Thema: Wie gehen Unternehmenslenker mit COVID-19 um?

Foto: INAC-Treffen in Bratislava – November 2019   -  Lothar Grünewald 1. Reihe vorne links  Foto by INAC.

Die Herausforderungen für Unternehmen die Corona-Krise zu meistern sind immens groß. Aktuell befinden wir uns in einer Übergangszeit (Erwachen aus der Schockstarre) und Sichtung des entstandenen Schadens. Schritt für Schritt nähern wir uns im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben wieder dem Normalzustand, jedoch mit der fortdauernden Bedrohung durch eine zweite Infektionswelle wieder Einschränkungen hinnehmen zu müssen.

Wie Top-Führungskräfte in der gesamten Welt mit dieser Situation umgehen und wie sie die Folgen der Coronavirus-Pandemie einschätzen, hat das in mehr als 40 Ländern ansässige Management-Beraternetzwerk INAC weltweit untersucht.

Zu diesem Zweck haben INAC Partner im April Top-Führungskräfte (davon 75% CEOs), zu ihren Eindrücken, ergriffenen Maßnahmen und Einschätzungen der Zukunft befragt. Ein besonderer Fokus lag auf den Auswirkungen der Pandemie für den Personalbestand sowie zu den relevanten Führungsmaßnahmen, die erforderlich sind, die angeschlagene Wirtschaft aus der Krise zu lotsen.

Vorrangiges Ziel der Studie ist es, Referenzpunkte zu liefern, um Führungskräften einen roten Faden bei der Navigation des Unternehmens durch die Krise an die Hand zu geben.

Deutlich mehr als 500 internationale Top-Führungskräfte nahmen an der Studie teil.

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

28 % der Befragten gaben an, dass sie zum Überleben des Unternehmens Mitarbeiter entlassen müssen. 60 % der geplanten Neueinstellungen werden entweder gestrichen oder aufgeschoben. Gleichzeitig sehen fast 80 % der Unternehmen den Mitarbeiterschutz als vorrangige unternehmerische Aufgabe, noch vor Kostensenkungs-Maßnahmen, die immerhin 45 % als „sehr wichtig“ einstufen. Auch stufen fast 50% der Befragten die Auswirkungen von COVID-19 auf ihre finanzielle Liquidität als „sehr kritisch“ ein, gleiches gilt im Hinblick auf erlittene Umsatzeinbußen.

Die große Mehrheit der Befragten rechnet mit einer Normalisierung der Geschäfte innerhalb von 6 Monaten nach Ende der Krise. Der Virus, das gaben 70 % an, wird aber noch mindestens vier Monate massive Beeinträchtigungen zur Folge haben. Über die Hälfte der Befragten plant deshalb, die Mehrheit der Angestellten auf Homeoffice umzustellen und die Büroflächen zu reduzieren. Annähernd so viele sehen wiederum die Chance ihr Onlinegeschäft weiter auszubauen. „Der dramatische, sich weltweit verändernde digitale Wandel wird sich viel schneller und abrupter vollziehen als erwartet. Prozesse, von denen wir dachten, dass sie Jahre dauern würden, werden heute nur noch Wochen oder Monate in Anspruch nehmen.“, O-Ton einer Führungskraft aus den USA.

„Strategischer Weitblick und eine hohe Resilienz der Führungskräfte sind die Schlüsselkompetenzen für ein erfolgreiches Krisenmanagement und den langfristigen Erfolg eines Unternehmens“, betont ein Manager aus Frankreich.

Lothar Grünewald, Chef der im Bergischen Land und Düsseldorf ansässigen Management-Beratung Grünewald-Consulting und deutscher Partner von INAC, interpretiert die Studie so: „Die Strategien zur Erhöhung der Mitarbeiterbindung, besonders bezüglich der Leistungsträger und Talente, wird mit dem Rückgang der Pandemie noch konsequenter und zügiger umgesetzt werden müssen. Hiervon hängt nicht nur ab, wie schnell der Krisenmodus verlassen werden kann, sondern genau das sichert Unternehmen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.“ Grünewald bilanziert: „Die Pandemie ist ein Beschleuniger für ohnehin notwendige Veränderungsvorhaben.“

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