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Kampf gegen die nächste Pandemie

Kampf gegen Viren ©Vier Pfoten

VIER PFOTEN Aktion vor dem Bundesgesundheitsministerium

Hamburg/Berlin – Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ist vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin in einem simulierten Boxkampf gegen „die nächste Pandemie“ angetreten. Mit der Aktion wollen die Tierschützer:innen betonen, dass Tierschutz im internationalen Pandemievertrag verankert werden muss. Der Umgang des Menschen mit Tieren begünstigt, dass immer öfter Krankheiten vom Tier auf den Menschen überspringen: Zoonosen, wie unter anderem das SARS-CoV-2-Virus. Um künftige Pandemien zu verhindern, ist daher ein aktiver Tierschutz als Teil der Präventionsstrategie zwingend nötig. 

Intensivtierhaltung ist Petrischale für gefährliche Krankheiten

„Fakt ist, dass 75 Prozent aller Infektionskrankheiten Zoonosen sind. Sie entstehen, weil Menschen Tiere in Massen zusammenpferchen und ihnen jegliche Möglichkeiten vorenthalten, natürliche Lebensweisen auszuleben. Auf engstem Raum vegetieren Millionen Hühner, Schweine und Nerze in engen Käfigen oder auf nacktem Betonboden. Sie fressen und schlafen dort, wo sie auch defäkieren, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Diese Intensivtierhaltung ist eine Petrischale für gefährliche Krankheiten. Bis heute können die WHO-Mitgliedstaaten Elemente nennen, die in den internationalen Pandemievertrag einfließen sollen. Wir fordern Bundesgesundheitsminister Lauterbach auf, sich nachdrücklich dafür einzusetzen, dass Tierschutz im Vertrag verankert wird. Für unser aller Wohlergehen müssen sich die Lebensbedingungen für Millionen Tiere zwingend verbessern und die tierquälerischen und gefährlichen Haltungspraktiken beendet werden“, sagt Sven Wirth, Kampagnenverantwortlicher für Wildtiere bei VIER PFOTEN.

Zum Schutz von Menschen und Tieren engagiert sich die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN für ein Ende jeglicher Praktiken, die das Risiko von Zoonosen verstärken: Pelztierzucht, Lebendtiermärkte, Wildtierhandel und Massentierhaltung.

Fokus auf Ursache von Pandemien nötig

VIER PFOTEN hat eine Zukunftsstudie zur Pandemieprävention veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigt, wie sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier verändern muss, um zukünftige Pandemien zu verhindern. An der Studie waren 29 renommierte internationale Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen beteiligt. Die Zukunftsstudie zeigt, dass die politischen Entscheidungsträger:innen bislang nicht genug dafür tun, zukünftige Pandemien zu verhindern. Fazit: Zur effektiven Pandemieprävention sollte der Schwerpunkt viel stärker auf die Bekämpfung der Ursachen von Zoonosen gelegt werden.

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Megaphone
116865
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