Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!

 

Innovationen und Digitalisierung

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Technologiefreundlichkeit auch leben

dihkEine DIHK-Umfrage zum Innovationsstandort Deutschland zeigt, dass mittlerweile jedes dritte Industrieunternehmen Handlungsbedarf für eine technologiefreundlichere Gesellschaft sieht (2012: 29 Prozent). Die Hightech-Strategie gibt mit Bürgerforschung oder Wissensplattformen eine Antwort darauf, wie Politik Innovationen und Technologien bürgernäher vermitteln möchte. Öffentliche Konsultationen zu neuen Vorhaben erhalten jedoch noch zu wenig Gewicht. Dabei müssten gerade hier die Erfahrungen und Anforderungen der Wirtschaft stärker einfließen.

„Ja zum Mittelstand“ umsetzen

Die Innovationsdynamik der Wirtschaft und insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) soll mit der Hightech-Strategie neue Impulse erhalten. Denn: Während Großunternehmen seit 2010 laut einer aktuellen Studie des ZEW etwa gleichbleibend 4,5 Prozent ihrer Jahresumsätze in Forschungs- und Innovationsaktivitäten stecken, investierten die mittelständischen Betriebe im gleichen Zeitraum nur etwa 1,6 Prozent pro Jahr. Die Hightech- Strategie setzt richtigerweise auf mehr Transparenz in der Forschungsförderung sowie eine nutzerfreundlichere Ausgestaltung der Förderbedingungen. Beim Wissens- und Technologietransfer wird in der Hightech-Strategie die strategische Bedeutung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen hervorgehoben. Sie müssen sich künftig klar zu einem Wissenstransfer in die Wirtschaft und vor allem an KMU bekennen und eine Beteiligung ermöglichen, z.B. durch gemeinsame Projekte oder bei der Drittmittelforschung. Die Hightech- Strategie kann nur gemeinsam mit der Wirtschaft erfolgreich umgesetzt werden. Der Anteil der Digitalisierung an der Wertschöpfung auch der klassischen Industrien wird immer größer - Stichwort Industrie 4.0. Die hohe Innovationsfähigkeit Deutschlands kann in einer zunehmend digitalisierten Welt nur erhalten bleiben, wenn die Daten und die Anwendungen sicher vor Spionage, Sabotage und Diebstahl sind. Vielen innovativen mittelständischen Unternehmen ist noch nicht bewusst, mit welchen technischen Raffinessen ihre Produkte, Verfahren und Geschäfts­ geheimnisse von Konkurrenten, insbesondere aus dem Ausland, erbeutet werden. Hier sollte die Sicherheitsforschung ansetzen und Lösungen entwickeln, die digitale Sicherheit in den Unternehmen einfacher umsetzbar macht.

Digitale Innovationen – aber sicher!

Mit der Digitalen Agenda und der neuen Hightech-Strategie hat die Bundesregierung ihr Arbeits­ programm zu wichtigen Digitalisierungs- und Innovationsthemen für die kommenden Jahre vor­ gestellt. Viele Hebel sollen in Gang gesetzt werden, um den Standort Deutschland zu stärken. Doch sind es auch die richtigen?

Ohne digitale Kompetenzen keine Innovationen

Die digitale Transformation wird nur dann gelingen, wenn die Unternehmen kompetente Mit­ arbeiter zur Verfügung haben. Digitalisierungsthemen müssen deshalb stärker Eingang finden in die Schulen, die Aus- und Weiterbildung sowie die Hochschulangebote, aber auch in die Lehreraus- und -fortbildung.

Digitale Agenda europaweit umsetzen

Fazit aus Sicht des DIHK: Die Digitale Agenda der Bundesregierung ist ein richtiger Ansatz, der nun konkretisiert und ressortübergreifend umgesetzt werden muss. Die Digitalisierung macht aber nicht an Landesgrenzen halt. Unsere europäischen Nachbarn verfolgen eigene Ideen. Eine große Aufgabe für den neuen Digitalisierungskommissar Günther Oettinger ist es, die vielen nationalen Ansätze zu einer kohärenten Gesamtstrategie zusammenzuführen. Wir brauchen einen digitalen EU-Binnenmarkt, damit europäische Unternehmen in einer digital vernetzten Welt innovativ und wirtschaftlich erfolgreich sind.

Dachstuhlbrand in Reichenau-Mittelzell

Jan 09, 2018
Nicht Ohne! Feuer im Dachstuhl
Anwohner in einem Mehrfamilienhaus in der Stedigasse, im Ortsteil Reichenau-Mittelzell,…

Deponierung der Produktionsschlacken der HC Starck auf der Kreismülldeponie Lachengraben

Jan 04, 2018
Müll am Hochrhein
In der Zeit vom 18.12.2017 bis 21.12.2017 lieferte die HC Starck Smelting Laufenburg…

Neujahrsaktion der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Detmold

Jan 05, 2018
Aufräumaktion
Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat Paderborn - Lippe säubern am Neujahrsmorgen den…

das Sturmtief "Burglind" hat am 3. Januar zu Millionenschäden geführt.

Jan 05, 2018
Schaden am Haus?
Der erste Sturm des neuen Jahres zog am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von über 150…

Ursachen von Knieschmerzen dank neuer MRT-Technologie besser erkennbar

Jan 15, 2018
Mittels einer sogenannten MRT-Spule wird das Kniegelenk im Upright-MRT im Stehen und in Beugehaltungen untersucht. Credit: Medserena AG.
Ursachen von Knieschmerzen lassen sich dank neuer MRT-Technologie besser erkennen…

Sternsinger zu Gast bei Landrat Dr. Martin Kistler

Jan 05, 2018
Sternsinger und Landrat
Die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Liebfrauen Waldshut haben am 04.01.2018…

„Mehr Kies“ für 1.510 Bauarbeiter aus dem Kreis Konstanz gefordert

Jan 12, 2018
„Mehr Kies“ – das verlangt die Bauarbeiter-Gewerkschaft in der anstehenden Tarifrunde. Die Löhne für die Beschäftigten auf heimischen Baustellen sollen um sechs Prozent steigen, so die IG BAU Südbaden.
Bau-Boom – Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn Lohn-Plus für Maurer, Zimmerer,…
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen