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Neue Entwicklungen aus Elektronik und Informationsverarbeitung

Mit der fotorealistischen dreidimensionalen Simulations-Darstellung ist eine Prognose besser erkennbar und damit auch für die Bürger-Information besser geeignet. © Institut für Wasserbau und technische Hydromechanik der TU Dresden

DBU: Besser gewappnet bei Überflutungen in der Stadt

Mehr Unterstützung im Hochwassergebiet

Für Mensch und Umwelt bedeuten Hochwasser erhebliche Belastungen. Um die Risiken speziell im besiedelten Raum besser zu managen, entwickelten die Berliner Firma virtualcitySYSTEMS und das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der Technischen Universität Dresden eine neue Methodik. Die hilft Behörden, Polizei und Feuerwehren, schneller und zielgenauer planen und reagieren zu können. Das Projekt wird fachlich und finanziell mit 235.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

Dreidimensionale Hochwasser-Risikoanalyse am Stadtmodell Dresden – DBU gibt 235.000 Euro

Berlin/Dresden. Für Mensch und Umwelt bedeuten Hochwasser erhebliche Belastungen. Neben den immensen gesundheitlichen Gefährdungen können große Schäden an Gebäuden oder Industrieanlagen entstehen, Schadstoffe in die Umwelt gelangen und große Teile kommunaler Infrastruktur lahmgelegt werden. Um ein besseres Risikomanagement speziell im besiedelten Raum zu ermöglichen, entwickelten die Firma virtualcitySYSTEMS (VCS, Berlin) und das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik (IWD) der Technischen Universität Dresden eine Methodik, bei der Entscheidungsträger bei Behörden, Polizei und Feuerwehren schneller und zielgenauer planen und reagieren könnten. „Durch den Klimawandel wird es in Deutschland häufigere und schwerere Überflutungen geben. Je realer die Vorhersage gelingt, desto besser können Städte und Gemeinden die Bevölkerung informieren und Vorsorge treffen“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt fachlich und finanziell mit 235.000 Euro fördere.

Bisheriger Stand der Technik: Zweidimensionale Modelle

Verheerende Hochwasser mit Schäden in Milliardenhöhe seien zum Beispiel infolge des Elbe- und Saalehochwassers im Jahr 2013 oder durch die Elbe-Flut mit Mulde-Hochwasser im Jahr 2002 entstanden. Dennoch gerieten Erkenntnisse oder Erfahrungen, die während solcher Ereignisse gesammelt wurden, wegen der eher längeren hochwasserfreien Perioden wieder in Vergessenheit oder fehlten in Regionen, die bisher nicht betroffen waren. „Nach dem bisherigen Stand der Technik nutzen städtische Umweltämter und Kreisverwaltungen zweidimensionale digitale Überflutungsszenarien für die Voraussage“, erklärt Franz-Peter Heidenreich, DBU-Fachreferent Kreislaufführung und Bautechnik. Die räumlichen Charakteristiken solcher Bauten, dazu zählten auch Deiche, Spundwände und Dämme aus Sandsäcken, könnten bisher nur stark vereinfacht berücksichtigt werden. Zudem könnten tatsächliche Verläufe bei einem aktuellen Hochwasserereignis bislang erst nachträglich in die Datenbank eingefügt werden.

Einfluss von Brücken, Deichen und Sandsäcken besser vorhersehen

Projektleiter Dr. Arne Schilling von VCS: „Mit der neuen Methodik werden erstmals hydronumerische Strömungssimulationen mit komplexen dreidimensionalen Stadtmodellen, die derzeit für Planungszwecke verwendet werden, kombiniert.“ Zum einen sei mit der fotorealistischen dreidimensionalen Darstellung eine Prognose besser erkennbar und damit auch für die Bürger-Information besser geeignet. Um das Risikobewusstsein der Bevölkerung zu schärfen, wurde etwa eine computergestützte Anwendung entwickelt, die zum Beispiel frühere Hochwasserstände an ausgewählten Stellen originalgetreu wiedergeben könne. Zum anderen können die räumlichen Eigenschaften von Bauwerken, inklusive deren Auswirkungen auf das Strömungsverhalten des Wassers, besser berücksichtigt werden. „Wir haben als Modell Dresden verwendet und mit Informationen über die Gewässersohle der Elbe kombiniert. Über die Elbe führen im Stadtgebiet einige Brücken, deren Pfeiler zum Beispiel den Strömungsverlauf des Flusses durch Einengungs- und Aufstaueffekte erheblich beeinflussen können, wenn der Pegel ansteigt. Diese Einflüsse können wir mit hochgenauen dreidimensionalen Simulationen nun besser untersuchen“, so Schilling.

Echtzeit-Informationen ermöglichen unmittelbares Reagieren

Bisher sei es darüber hinaus nicht möglich, Abweichungen, die bei einem aktuellen Hochwasserereignis beobachtet werden, sofort in das System zu übertragen. Durch Einbeziehen von Echtzeitdaten von Pegelmessstellen sind Änderungen der Abflussmengen nun einfacher zu erfassen und Prognosen können angepasst werden. „Es ist ein praxistaugliches Werkzeug entstanden, das für Analysen vor, während und nach einem Flusshochwasser eingesetzt werden kann“, so Schilling. Bauliche Maßnahmen gegen Hochwasser könnten in ihrer Wirkung überprüft und verbessert werden. Ebenso sei es möglich vorherzusehen, welche Gebäude in welchem Ausmaß beschädigt werden würden. Bereits vorliegende Strömungssimulationen könnten mit dem Verfahren nachgebessert werden. Schilling: „Wir haben eine Methodik entwickelt, die die Einsatzplanung schneller, flexibler und zielgenauer macht.“ Das Vorhaben trage zum Erreichen der Ziele der Hochwasserrisiko-Management-Richtlinie der Europäischen Union bei, indem es detailliertere Risikoanalysen für ein verbessertes Hochwasserrisiko-Management ermögliche.

Cloud-Computing 2020

Cloud-Computing 2020 - warum werden Cloud-Aktivitäten häufig ausgelagert?

Im digitalen Zeitalter sind viele Unternehmen auf die Bereitstellung von Computingressourcen angewiesen. Die schnellere Datenverfügbarkeit kann durch das sogenannte Cloud-Computing realisiert werden. Die Nutzung von Infrastrukturen dieser Art erfolgt vorwiegend über spezielle, auf Computern installierten Programmen und über den Webbrowser

Bei Datenspeicher-Lösungen auf Sicherheit und Transparenz achten

In der Vergangenheit und auch heute wurden und werden unternehmensbezogene Daten und Informationen meist in Rechenzentren verwaltet. Es wird davon ausgegangen, dass Daten und Anwendungen auf diese Weise am besten geschützt und kontrolliert werden können. Seitdem das Cloud-Computing zunehmend an strategischer Bedeutung gewinnt, müssen die IT-Anwendungen neu strukturiert werden. Die Cloudlösung wird inzwischen als effiziente Alternative zur klassischen Festplatte betrachtet. Durch die Datenlagerung wird beim Cloud-Computing viel Speicherplatz gespart, während der Zugriff auf die Daten von überall möglich ist. Da auch sensible Unternehmensdaten bei dieser IT-Form auf den Servern der jeweiligen Provider gespeichert werden, muss sichergestellt werden, dass diese Dateien zuvor verschlüsselt werden. Im Prinzip gelten Cloud-Modelle als moderne und effektive IT-Lösungen in allen Unternehmensbereichen. Bei der Cloud müssen allerdings neben Sicherheitsaspekten weitere Faktoren bedacht werden.

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Cyper-Bildung

Wegen Coronavirus: Bildungsanbieter stellt komplett auf Weiterbildungen von Zuhause aus um

Berlin — WBS TRAINING, eine Marke des größten deutschen Bildungsanbieters WBS GRUPPE, reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus und bietet sämtliche Weiterbildungen ab sofort zu 100 Prozent online und von Zuhause aus an. Die Umstellung auf das virtuelle Lernangebot hat bereits am vergangenen Freitag begonnen. Insgesamt betreut das Unternehmen aktuell 559 Kurse mit knapp 8000 Teilnehmenden.

“Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus bieten wir unser komplettes Kursangebot ab sofort komplett ortsunabhängig an. Das gilt für Weiterbildungen, beruflich geförderte Weiterbildungen und auch unsere Inhouse-Schulungen. Niemand muss mehr an einen Standort kommen und alle können von Zuhause aus lernen. Das ist einerseits sicher und bequem für unsere Teilnehmer/-innen und andererseits wird das Infektionsrisiko reduziert”, erklärt Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE und führt fort: “Die Möglichkeiten dafür haben wir geschaffen, als wir den WBS LearnSpace 3D® entwickelt haben. Das ist eine virtuelle, dreidimensionale Simulation einer Schulungsumgebung. Darin lassen sich unsere Kurse unter realen Bedingungen durchführen, denn sämtliche Teilnehmende können sich dort mit ihrem individuellen Avatar frei bewegen und verortbar kommunizieren.

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Wohnraumlueftung ©Intelligent Heizen Thilo Ross

Neues Online-Tool zur Wohnraumlüftung

Luft muss zirkulieren, um in Gebäuden und Räumen für ein gutes Klima zu sorgen. Bei modernen Gebäuden mit ihrer hohen Luftdichtheit muss ausreichend gute Luft geplant werden. Mit dem Online-Tool des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ lässt sich schnell prüfen, ob die eigene Immobilie lüftungstechnisch nachgebessert werden sollte. Wie das Tool funktioniert, erklärt das Serviceportal „Intelligent heizen“.

Vor allem Neubauten, aber zum Teil auch sanierte Gebäude, schließen nach außen hin nahezu luftdicht ab. Das wirkt sich auf das Gebäude und dessen Bewohner aus. Wird die Luft zu selten ausgetauscht, können weder Feuchtigkeit noch Schadstoffe nach außen entweichen. Dadurch steigt zum einen das Risiko für Schimmel und andere Feuchteschäden am Mauerwerk, zum anderen leiden das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner darunter. Der Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ hat nun in Zusammenarbeit mit führenden Fachverbänden für Wohnraumlüftung den kostenlosen OnlineCheck Wohnungslüftung entwickelt. Er zeigt Immobilienbesitzern, ob eine Lüftungsmaßnahme bei ihrem Gebäude erforderlich ist oder nicht.

Notwendigkeit der Wohnraumlüftung online prüfen

„Das Online-Tool liefert eine Ersteinschätzung dazu, ob der Feuchteschutz zur Vermeidung von Schimmelbildung in einem Gebäude ohne zusätzliche Maßnahmen gewährleistet ist“, erklärt VdZ-Geschäftsführerin Kerstin Vogt. Ist das nicht der Fall, sind lüftungstechnische Maßnahmen nötig. Bei Neubauten, die nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) geplant werden, ist der natürliche Luftwechsel oftmals zu klein, um den notwendigen Mindestluftaustausch zu garantieren. Deshalb sind bei Neubauten in der Regel Maßnahmen zur Wohnraumlüftung erforderlich. Aber auch bei sanierten Gebäuden kann der Einsatz von Lüftungsgeräten oder anderen Maßnahmen sinnvoll oder gar notwendig sein.

Mit dem Lüftungstool lässt sich der Status einer Wohnung oder eines Hauses in wenigen Schritten überprüfen. Dazu gibt man zunächst die Größe der Wohnung und die geografische Lage ein. Die Abfrage ist für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Mehrfamilienhäuser mit einzelnen Wohneinheiten möglich. Ergibt das Online-Tool, dass eine lüftungstechnische Maßnahme nötig ist, können Immobilienbesitzer zum Beispiel einen Fachhandwerker, Ingenieur für Heizungs- und Lüftungstechnik oder Architekten mit der Planung von Lüftungsmaßnahmen beauftragen. „Nur ein Experte kann die notwendigen Maßnahmen den individuellen Bedürfnissen entsprechend auswählen, planen und dimensionieren“, betont Ralf Hengherr, der das Projekt zur Entwicklung des Tools geleitet hat und als Geschäftsführer beim Bundesverband Wohnungslüftung tätig ist. Die PDF mit den Ergebnissen aus dem OnlineCheck, die das Tool generiert, kann dafür als Grundlage dienen.

Verschiedene Möglichkeiten für die Wohnraumlüftung

Von einfachen Luftdurchlässen in der Fassade über Einzelraum-Lüftungsgeräte bis zu Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Wohnraumlüftung zur Verfügung. Wichtig ist, dass die gewählten Lüftungsmaßnahmen dazu führen, dass der von der Norm DIN 1946-6 angegebene Mindestluftwechsel zu jeder Tages- und Nachtzeit gegeben ist – und zwar unabhängig vom Nutzer und ohne zusätzlich die Fenster öffnen zu müssen. Einen Überblick über verschiedene Lüftungssysteme sowie ein Interview mit Ralf Hengherr zum Online-Tool finden Verbraucher auf dem Serviceportal „Intelligent heizen“ einem Informationsangebot der VdZ.

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