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Mehr Professorinnen für Lehre und Forschung

(stock)

Verbundprojekt „Traumberuf Professorin“ erhält Förderung über 300 000 Euro

Mehr Frauen für den Beruf Professorin gewinnen - das ist das Ziel eines Verbundprojekts von sechs Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das Projekt „Traumberuf Professorin“ wird für vier Jahre mit rund 300.000 Euro des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Die Hochschule Konstanz - Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG), die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, die Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg, die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg, die Hochschulen Mannheim sowie die Stuttgarter Hochschule der Medien wollen gemeinsam mehr Frauen für den Beruf als Professorin gewinnen. Um mehr talentierte Frauen für Lehre und Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu begeistern, haben sie das Verbundprojekt „Traumberuf Professorin“ ins Leben gerufen, das für vier Jahre mit rund 300 000 Euro des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird.

Das Programm richtet sich gezielt an Frauen aus Wirtschaft und Verwaltung sowie an (Post-)Doktorandinnen verschiedener Hochschulen, die für eine spätere Berufung auf eine HAW-Professur in Frage kommen. Langfristig soll damit der Anteil weiblicher Bewerbungen auf ausgeschriebene Professuren signifikant erhöht werden.

Im Programm „Traumberuf Professorin“ sollen in drei Runden insgesamt 95 Tandems zwischen Mentees aus Wirtschaft/Verwaltung und Mentorinnen/Mentoren einer HAW gebildet werden. Auf diese Weise und durch den Kontakt der Mentees untereinander soll eine Vernetzung von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft stattfinden, die es den Hochschulen erleichtert, bei zukünftigen Berufungsverfahren und Forschungsvorhaben gezielt Frauen zu erreichen, die entweder direkt am Mentoring-Programm teilgenommen haben oder Kontakte zu potenziellen Kandidatinnen haben.

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist ein einjähriges, qualifizierendes Begleitprogramm.
„Durch das Mentoring-Programm können die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein Netzwerk zu Frauen aus der Wirtschaft aufbauen, sie mit dem Berufsbild vertraut machen, für die Beteiligung an Berufungsverfahren als externe fachkundige Frauen sowie für gemeinsame Forschungsprojekte gewinnen, und sie schließlich für eine Bewerbung auf eine Professur begeistern“, erläutert Prof. Sissi Closs, Projektleiterin und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Karlsruhe.

Neben dem Austausch im Mentoring-Tandem und den Netzwerktreffen besteht für die Mentees das Angebot, an Informations- und Fortbildungsangeboten wie beispielsweise Fachvorträgen oder Schulungen in der Hochschuldidaktik teilzunehmen. In gemeinsamen Projekten, Lehrveranstaltungen oder im wissenschaftlichen Austausch können sich die Frauen ein Bild von den Tätigkeiten einer Professorin machen und gleichzeitig wichtige Kontakte für ihre berufliche Zukunft knüpfen.

Kontakt an der HTWG:
Prof. Dr. Kerstin Schaper-Lang
Gleichstellungsbeauftragte
Telefon: +49 7531/206-687

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