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KI im Kinderzimmer?!
Die Medienfachberatung in Bayern ©JFF
  • 08. Februar 2026

KI im Kinderzimmer?!

Von JFF - Institut für Medienpädagogik


Safer Internet Day: Das Netzwerk Medienfachberatung Bayern berät bayernweit zu Chancen und Risiken der KI-Nutzung

München – KI-Anwendungen wie ChatGPT sind für junge Menschen längst Alltag: Laut der aktuellen JIM-Studie nutzen 90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen den Dienst täglich oder mehrmals pro Woche – für Hausaufgaben, zum Lernen, zur Information oder Unterhaltung. Über die Hälfte vertraut dabei den KI-generierten Inhalten.

Dabei übernehmen die Anwendungen der KI zunehmend auch Rollen, die bisher Menschen vorbehalten waren – von Freund*innen über Lehrerkräfte bis hin zu Therapeut*innen oder Influencer*innen. Passend dazu lautet das Motto des Safer Internet Day 2026: KI and me. In künstlicher Beziehung.

Das wirft besonders für pädagogische Fachkräfte zentrale Fragen auf: Welche Kompetenzen brauchen sowohl sie selbst als auch junge Menschen für einen souveränen, selbstbestimmten und sicheren Umgang mit KI? Und wie wirkt sich die zunehmende Nutzung von KI auf unser Miteinander und vor allem auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen aus?



Die Medienfachberatung Bayern, die in allen sieben Regierungsbezirken tätig ist, steht für solche Fragen ganzjährig bereit, um Träger der Jugendarbeit zu KI-Themen umfassend zu beraten und Umsetzungsprozesse zu begleiten.

„KI birgt nicht nur Risiken, sondern auch Chancen und ist Werkzeug zum Lernen, zur Kreativität und zur Umsetzung eigener Ziele und Ideen. Nötige Kompetenzen früh zu fördern, ist heute ein zentraler Bildungsauftrag, auch und gerade in der Arbeit mit Kindern.“ Volker Dietl, Medienfachberatung Oberpfalz

Umgang mit KI als Teil der Medienkompetenzförderung

Der Umgang mit der KI muss von jungen Menschen erlernt und durch Fachkräfte begleitet werden. Dazu müssen dauerhaft flächendeckende Angebote vorgehalten werden – auch in ländlichen Regionen. Das Netzwerk Medienfachberatung Bayern (in Kooperation mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik) bietet 2026 für die bayerische außerschulische Jugendarbeit, Elternverbände und Einrichtungen der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vielfältige Angebote zum Thema an – am Safer Internet Day und das ganze Jahr.

„Die KI-Entwicklung schreitet immer weiter voran und KI ist schon jetzt mit vielen Bereichen unseres Alltags verbunden. Kinder und Jugendliche haben hier keine Berührungsängste, sondern probieren neugierig aus, was KI ihnen bieten kann. Mit ihren unterschiedlichen Angeboten trägt die Medienfachberatung dazu bei, dass Kinder und Jugendliche lernen, KI selbstbestimmt und kritisch zu nutzen.“ Dr. Susanne Egger, Direktorin JFF - Institut für Medienpädagogik

Bayernweit finden Workshops, Vorträge und Aktionen rund um das Thema KI statt:

Die Medienfachberater*innen sind bayernweit in jedem Bezirk vertreten – als feste Anlaufstellen für die Jugendarbeit. Alle aktuellen Informationen sind auf www.medienfachberatung.de zu finden.

Hintergrund: Safer Internet Day

Der Aktionstag wird vom europäischen Insafe-Netzwerk (EU-Programm DIGITAL) koordiniert. Als Teil des Insafe-Netzwerks koordiniert klicksafe seit 2004 den Safer Internet Day in Deutschland: https://www.klicksafe.de/sid

Hintergrund: Netzwerk Medienfachberatung Bayern

Das Netzwerk Medienfachberatung Bayern ist ein Zusammenschluss aller Medienfachberater*innen der Bezirke. Grundlage der Medienfachberatung ist die kooperative Zusammenarbeit der Partner BJR, Bezirksjugendringe und JFF – Institut für Medienpädagogik. Die Fachberater*innen sind in Bayern bei medienpädagogischen Fragen und Problemen Ansprechpersonen für die gesamte außerschulische Jugendarbeit aber auch Elternverbände und Einrichtungen der pädagogischen Arbeit mit Kindern. Koordiniert und fachlich betreut wird das Netzwerk Medienfachberatung Bayern durch das JFF.


Ressort: Bildung und Kultur

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