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Mini-Grids als Schlüsselelement für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete

Mini-Grids für ländlicher Gebiete © Rafiki Power

Düsseldorf, 21. September 2017 - Während die Nutzung von Strom für uns in Deutschland fester Bestandteil des alltäglichen Lebens ist, gibt es weltweit noch immer 1,2 Milliarden Menschen, die nicht auf eine zuverlässige Energiequelle zugreifen können. Insbesondere in ländlichen afrikanischen Gebieten, die keinen Zugang zum nationalen Stromnetz haben, schränkt dieses Problem nicht nur die Lebensqualität der dort lebenden Menschen massiv ein, sondern erschwert auch die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes.

Um diese Situation zu verbessern, benötigen die Betroffenen aber nicht bloß einen Stromanschluss, sondern auch den Zugang zu elektrischen Gerätschaften. Fernseher, Radios und Handys beispielsweise erlauben es den Menschen am gesellschaftlichen Leben außerhalb ihres Dorfes teilzuhaben. Die Verfügbarkeit von Kühlschränken, Druckern, Sägen und Bohrmaschinen kann die Entstehung kleinerer Geschäfte wie Restaurants, Printshops oder Werkstätten fördern. Um diese Entwicklungen möglich zu machen, bieten sich für abgelegene afrikanische Gebiete vor allem Off-Grid-Lösungen an.

Während Energy Hubs und Solar Home Systeme sich besonders für einzelne Haushalte in weniger dicht besiedelten Vierteln eignen, empfiehlt sich in ländlichen, bevölkerungsstarken Dörfern der Einsatz von Mini-Grids. Das Düsseldorfer Start-up Rafiki Power ist einer der größten Mini-Grid-Anbieter in Tansania und erzeugt mithilfe von kleinen, autarken Inselanlagen nachhaltigen Solarstrom.

Die Investitionskosten für solche Mini-Grids liegen weit unter den Ausgaben, die für den Ausbau des Hauptnetzes benötigt werden. Dabei generieren Mini-Grids zuverlässigen AC-Strom, der der Qualität des nationalen Netzes in nichts nachsteht, stabilere Übertragungsraten bietet als das Hauptnetz und somit die effiziente Nutzung elektrischer Geräte ermöglicht. Da der Strom auf Basis lokaler Kundenbedürfnisse erzeugt wird, spart man sich lange Übertragungswege und vermeidet unnötige Kosten und Energieverluste. Mini-Grids können die Leistung des Hauptstromnetzes sogar verbessern, indem man sie zu einem späteren Zeitpunkt problemlos in das vorhandene Netz integriert. Dadurch stellen sie die Weichen für ein dezentrales Landesnetz und helfen Entwicklungsländern dabei, wesentliche Technologieentwicklungen zu überspringen.

Für lokale Regierungen sind Mini-Grids deshalb eine kostensparende Lösung mit enormem Potenzial und eine No-Regret-Option. Verfolgt man die Sustainable Development Goals der United Nations mit dem Vorsatz des weltweiten Energiezugangs bis 2030, spielt die Nutzungsdauer von Mini-Grids ebenfalls eine wichtige Rolle: Bei regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen sind sie 20-30 Jahre betriebsfähig. Lang genug, um die Vision von einer Welt, in der jeder Zugang zu verlässlichem Strom hat, maßgeblich voranzutreiben.

Tags: Nachhaltigkeit

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