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Energieverbrauch reduzieren und Anbieter wechseln: Warum sollte man das tun?
alternative Energiegewinnung ©Gerald Kaufmann
  • 27. Oktober 2022

Energieverbrauch reduzieren und Anbieter wechseln: Warum sollte man das tun?

Von Redaktion

Die Energiekosten sind in den letzten Monaten rasant gestiegen. Heizöl, Gas und Strom sind für nicht wenige Verbraucher unbezahlbar geworden. Neben der Reduzierung des eigenen Verbrauchs kann ein Anbieterwechsel aber nach wie vor zu Einsparungen führen.

Wann sich ein Anbieterwechsel trotz höherer Neukundenpreise lohnen kann

Ist das Strom- und Gaspreise vergleichen in Anbetracht der krisenbasierten Teuerungen überhaupt noch sinnvoll? In vielen Haushalten steht man mit Blick auf das Jahresende vor dieser Frage. Früher war es üblich, nach einer Preiserhöhungsankündigung des Energieversorgers Vergleiche anzustellen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Aktuell zahlen Neukunden höhere Preise als Bestandskunden, was für Unsicherheit vor dem Risiko sorgt, dass man vom sprichwörtlichen Regen in die Traufe kommt.

Der Wechsel des Energieanbieters kann trotz Neukundentarif eine Ersparnis möglich machen. Wer recherchiert und seine jährlichen Verbrauchskosten berechnet, kann auch aktuell durch einen Anbieterwechsel sparen. Um sich vor weiteren Preisanstiegen zu schützen und eine Kostengarantie zu haben, sollte man nach einem Anbieter suchen, der den jetzigen Preis bei Vertragsabschluss festsetzt. Die Vertragsbindung von mindestens einem Jahr bietet heute sogar mehr Vorteile als früher.

So lässt sich in jedem Haushalt Energie sparen

Wechseln oder nicht? Diese Frage sollte sich jeder Haushalt mit Blick auf seinen regulären Vertrag beantworten. In vielen Fällen sind Altverträge mit Preisbindung trotz Erhöhung günstiger als Neuverträge, bei deren Abschluss man von Anfang höhere Kosten bezahlt. Um sein Budget zu schonen und nicht mehr als nötig in Energie zu investieren, gibt es eine ganze Reihe an möglichen Maßnahmen zur Einsparung. Die Absenkung der Raumtemperatur um 1 bis 2°C ist nur eine effektive Sparmaßnahme.

Schaltet man beim Verlassen eines Zimmers das Licht aus, wird kein Strom verbraucht. Verwendet man beim Kochen zur Herdplatte passende Töpfe, verschwendet man keine Energie. Heizt man nur die Räume, in denen man sich aufhält, kann man den Gas- oder Ölverbrauch drastisch senken. Auch eine Verkürzung der Duschzeit von 10 auf 5 Minuten schont den Geldbeutel und die Umwelt. Tipp: Da die meisten technischen Geräte heute keinen klassischen Aus-Schalter haben, sollte man eine Steckdose mit Schalter verwenden und die Geräte nicht im Standby-Modus laufen lassen. Nicht benötigte Ladestecker werden von der Steckdose entfernt. Sie verbrauchen auch dann Energie, wenn das Handy oder der Laptop nicht geladen werden.

Viele kleine Maßnahmen führen zur Kostenreduzierung

Ist man mit seinem Energieanbieter unzufrieden oder erscheint die Kostenerhöhung unverhältnismäßig, sollte man einen Wechsel erwägen und ausführlich recherchieren. Um seine Kosten dauerhaft zu senken und das vorhandene Potenzial in vollem Umfang zu nutzen, sollte man den kleinen Dingen größte Beachtung schenken. Eine Absenkung der Kochtemperatur, das Ausdrehen des Herdes zum Nachgaren oder ein Dampfgarer sind drei Beispiele dafür, wie man allein bei der Speisenzubereitung weniger Energie benötigt.

Fazit: Gegen die allgemeine Preiserhöhung von Strom, Gas und Heizöl ist der Verbraucher machtlos. Das bedeutet nicht, dass er seinem bisherigen Anbieter hilflos ausgeliefert ist. Wer vergleicht und einen günstigeren Anbieter mit Preisgarantie findet, kann durch einen Wechsel auch in der aktuellen Zeit sparen. Besonders wichtig ist es heute, den eigenen Energieverbrauch kritisch zu betrachten und interfamiliär durch die Aufstellung kleiner Regeln zu sparen.




Ressort: Energie und Umwelt

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