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Mit VoluNation in Südafrika
  • 15. Dezember 2014

Mit VoluNation in Südafrika

Von Simone Schlatter

In einem Kindergarten kümmerte sie sich um die 4- bis 7-Jährigen. Simone Schlatter aus Gottenheim engagierte sich in Kapstadt und lernte die Gegensätze Südafrikas hautnah kennen.

Simones großer Wunsch vor ihrer Freiwilligenarbeit war, „die Menschen, das Leben, das Essen, Kulturen, das Miteinander und die Arbeit in fernen Ländern kennenzulernen.“ Sie entschloss sich gemeinsam mit einer Freundin für ein Projekt in einem Kindergarten in Kapstadt, das sie mithilfe von www.VoluNation.com im Internet gefunden hatte. Ihre Entscheidung hat sie nicht bereut. „Man reist mit einem Koffer voller Erfahrungen nach Hause“, sagt sie.

Ihr Arbeitstag im Kindergarten begann gegen 8 Uhr morgens, als die Kinder eintrafen. „Dann waren wir damit beschäftigt, die Kinder bei Laune zu halten. Wir bastelten mit ihnen, kneteten Figuren, malten eine Menge an Tieren oder spielten je nach Wetterlage auf dem Kindergartenspielplatz.“ Auch bei der Ausgabe des Frühstücks und des Mittagessens halfen Simone und andere Freiwillige tatkräftig mit, bevor die Kinder ihren Mittagsschlaf hielten. „Dann hatten wir unsere Mittagspause“, sagt sie. „Nachmittags standen Spiele, Basteln und ab und zu Fernsehen auf dem Programm.“

Die zwei Seiten Kapstadts

Simone Schlatter in KapstadtIhre Gastfamilie lebte nicht direkt in Kapstadt, so dass Simone auch das ländliche Leben in Südafrika kennen lernte. Sie teilten ein kleines Häuschen der Gastfamilie am Anfang mit einer Freiwilligen aus Österreich und aus Italien. „Das Gute an Gastfamilien ist, dass man Kontakte mit anderen Freiwilligen knüpfen kann, man zusammen Unternehmungen plant und neue Freunde kennenlernt“, erzählt sie. Ihre Gasteltern legten aber Wert darauf, dass sie und andere Freiwillige von VoluNation bei Einbruch der Dunkelheit gegen 18 Uhr nach Hause kam. „Ich habe sowohl die reiche als auch die arme Seite in Kapstadt kennen gelernt. Ein Besuch in einem Township zeigte uns die unglaubliche Schattenseite. Es war enorm verblüffend, wie das Leben in einem Township aussieht. Die geführte Tour zeigte uns ein sehr großes Township mit circa 3.000 Einwohnern. Es war nicht leicht mitanzusehen, wie das Leben der Menschen in Blechhütten ausschaut.“

Schon vor Projektbeginn hatten Simone und ihre Freundin zwei Wochen lang Kapstadt und Umgebung erkundet. „Wir waren Fallschirmspringen, beobachteten Robben während einer Schifffahrt, wanderten auf den Tafelberg, besuchten ein Fußballspiel im Stadion von Ajax Cape Town und machten bei einer 2-tägigen Safaritour mit. Und auch das Shoppen kam natürlich nicht zu kurz, denn überall in und um Kapstadt wimmelt es nur so von Shopping-Centern“, sagt sie.

Simone hat viele Erfahrungen aus Südafrika mitgenommen. „Mein Englisch wurde durch häufiges Sprechen mit der Gastfamilie und im Kindergarten aufgefrischt. Außerdem weiß ich nun, was südafrikanisches Leben bedeutet und dass es sehr anders ist, als ich es mir vorgestellte.“ Das gilt auch für das Wetter: „Im August kann es in Kapstadt alles andere als sommerlich sein.“

Über VoluNation
VoluNation ist Spezialist für weltweite Freiwilligenarbeit. Neben einem umfassenden Beratungsangebot bietet VoluNation kurzfristig buchbare Freiwilligenprojekte in mehreren Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas an. Weitere Informationen sind im Internet unter www.VoluNation.com erhältlich. 

Ressort: Glaube und Gesellschaft

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