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Frust im Joballtag: Frauen greifen zu Süßkram, Männern hilft Sport und Musik

Studie BGM 2018 Infografik

Leverkusen, 18. April 2018 - Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland fühlt sich im Alltag gestresst, Frauen deutlich mehr als Männer. Vor allem zwischenmenschliche Konflikte machen den Arbeitnehmerinnen zu schaffen, Männern treibt noch am ehesten Termindruck den Schweiß auf die Stirn. Den Jobfrust kompensieren die Geschlechter unterschiedlich. 35 Prozent der Frauen greifen zu Süßigkeiten, jedoch nur 22 Prozent der Männer. Die setzen dafür mehr auf Musik und Sport. Das Mittel Nummer eins zum Abschalten nach einem anstrengenden Arbeitstag ist bei beiden Geschlechtern allerdings das abendliche Fernsehen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der pronova BKK.

Kunden lassen ihrem Ärger freien Lauf, Dienstleister liefern mangelnde Qualität, der Chef übt Kritik - das Berufsleben ist voller zwischenmenschlicher Konflikte. Diese sind für Frauen Stressfaktor Nummer eins im Job und äußern sich bei 36 Prozent als starke emotionale Belastung. Jede dritte Arbeitnehmerin leidet auch unter einem schlechten Arbeitsklima. Männer haben scheinbar "ein dickeres Fell": Nur jeder Vierte lässt Ärger mit anderen an sich heran. Auch in Bezug auf alle anderen Stressfaktoren sind deutlich weniger Männer als Frauen betroffen. Bei Männern sorgt am ehesten Termindruck für unangenehme Hektik (34 Prozent). Der steht auch bei Frauen an zweiter Stelle der größten allgemeinen Stressfaktoren im Job. Überstunden machen gleichsam 29 Prozent der Männer und Frauen zu schaffen.

Raumklima und Zugluft stressen Frauen besonders

Unangenehme äußere Umstände wirken bei Frauen ebenfalls eher belastend als bei Männern. Besonders schlimm ist es für die weiblichen Mitarbeiter nach eigener Aussage, wenn sie am Arbeitsplatz frieren müssen. Für 52 Prozent der Frauen ist eine unangenehme Raumtemperatur ein großer Stressfaktor. Auch unter einem kühlen Luftzug leiden Frauen deutlich mehr als Männer. Diese fühlen sich in Bezug auf die Arbeitsumgebung am meisten durch eine hohe Lautstärke gestört (48 Prozent).

Schokolade macht gestresste Frauen glücklich

Um den Druck zu kompensieren, greift mehr als jede dritte Frau zu Schokolade, Gummibärchen und anderem Süßkram. Männer bekämpfen Jobfrust deutlich seltener mit süßen Kalorien (22 Prozent). Dafür machen sie häufiger Sport oder hören Musik, um nach einem nervenaufreibenden Arbeitstag zu entspannen. An erster Stelle der Maßnahmen zum Stressabbau steht bei beiden Geschlechtern allerdings das abendliche Fernsehen beziehungsweise Serien schauen. 48 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer schalten den TV ein, um "abzuschalten". An zweiter Stelle steht der Austausch mit dem Partner beziehungsweise mit Freunden. 44 Prozent der Frauen und 36 Prozent der Männer werden ihre Sorgen gern im Gespräch los. "Das ist auch die empfehlenswertere Methode, da intensives Fernsehen abends zu Schlafproblemen führen kann und belastende Erlebnisse des Tages nicht verarbeitet werden", sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK.

Der Experte rät auch von "Frustessen" in Form von Süßigkeiten auf der Arbeit ab. "Unter Stress braucht das Gehirn mehr Energie und ruft nach schnellen Kohlenhydraten wie sie in Süßigkeiten stecken. Bei chronischem Stress droht Übergewicht. Ein Vorrat an gesunden Snacks wie Obst oder Studentenfutter ist die bessere Alternative", so der Experte. Langfristig sollten Arbeitnehmer Stressursachen eher eindämmen und zum Ausgleich körperliche Bewegung nutzen. Wer beispielsweise keine harten Trainingseinheiten mag, dem helfen möglicherweise Yoga oder autogenes Training.

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