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Die Homöopathen sind längst geimpft
Impfstoff ©Gerald Kaufmann
  • 17. Dezember 2021

Die Homöopathen sind längst geimpft

Von Deutsche Homöopathie-Union DHU-

Die Impfquote unter Homöopathie-Nutzern entspricht der der Gesamtbevölkerung. Auch bei der Zustimmung zu Pandemie-bedingten Einschränkungsmaßnahmen gibt es keine Unterschiede zwischen Homöopathie-Verwendern und Nichtverwendern. Das sind Ergebnisse des aktuellen BAH Gesundheitsmonitors. Dieser zeigt zudem, dass der wesentliche Grund sich nicht impfen zu lassen, die Angst vor Nebenwirkungen ist. Deutschland braucht jetzt eine „Koalition der Überzeuger“.

Wissenschaftsbasierte Information zur Impfung kann die bisher Unentschlossenen überzeugen. Genau das ist die Stoßrichtung einer bundesweiten Anzeigenkampagne, in der die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) die Menschen dazu aufruft, sich impfen zu lassen. Das klare Bekenntnis zum Impfen gegen COVID-19 entspricht dabei auch der Einstellung der meisten Homöopathie-Nutzer. „Die zuletzt oft verbreitete Gleichung ‚Homöopathie-Verwender = Impfgegner‘ entspricht nicht der Realität“, so DHU-Geschäftsführer Dr. Frank Waimer. Und weiter: „Bei uns in der Schwabe-Gruppe, zu der die DHU gehört, sind aktuell 88% der Mitarbeitenden geimpft.“

Das Meinungsforschungsinstitut NielsenIQ zeigt in der aktuellen Umfragewelle des Gesundheitsmonitors des BAH (Bundesverband der Arzneimittelhersteller), dass die Impfquote unter Homöopathie-Verwendern (83%) dem gesamtdeutschen Durchschnitt (85%) entspricht: Die meisten Homöopathie-Verwender sind also längst geimpft. NielsenIQ führte die Online-Befragung unter 1.000 Erwachsenen über 18 Jahre im Dezember 2021 durch. 

Die Untersuchung zeigt außerdem: Hinsichtlich der Zustimmung für gesetzliche Schutzmaßnahmen der Pandemiebekämpfung wie auch freiwilliger Maßnahmen der Kontaktbeschränkung gibt es keinen Unterschied zwischen Verwendern von Homöopathie und der Allgemeinbevölkerung (83%).

Die Ergebnisse dieser aktuellen repräsentativen Befragung konterkarieren damit die Behauptung, Homöopathie-Nutzer seien impfskeptisch. Als Beleg für die vermeintliche Impfskepsis wurde wiederholt eine Studie der TU Regensburg aus dem Spätherbst 2020 herangezogen. Diese wurde durchgeführt in einem Zeitraum, zu dem weder zugelassene Impfstoffe noch Anwendungserfahrungen mit diesen vorlagen. Die zentrale Aussage dieser Untersuchung wird durch den aktuellen Gesundheitsmonitor bestätigt: Der vorherrschende Grund, sich nicht impfen zu lassen, sind befürchtete Nebenwirkungen – in der gesamten Bevölkerung, unabhängig von der Affinität zu Naturheilverfahren wie der Homöopathie.

Um die Impfquote zu steigern, helfen gute Argumente und eine gute Kommunikation. Impfskeptiker wollen und können überzeugt werden, so ein wichtiges Fazit des Gesundheitsmonitors. Dr. Frank Waimer bringt das auf den Punkt: „Wir brauchen eine Koalition der ‚Überzeuger‘ – jetzt!“ Unterschiedliche Erkrankungen und gesundheitliche Herausforderungen erfordern unterschiedliche medizinische Maßnahmen. Waimer weiter: „Die DHU wird ihren Teil zur Lösung und Bewältigung der Pandemie beitragen und weiterhin dafür werben, dass sich möglichst viele Menschen gegen Covid-19 impfen lassen. Diese Haltung zeigt unser Verständnis einer verantwortungsvollen, integrativen und wissenschaftsbasierten Medizin.“

Über die DHU Kampagne „Wir sollten das Land nicht spalten. Sondern impfen“ Details zur Kampagne finden Sie unter www.dhu.de/unternehmen/wissenswertes/impfen.html


Ressort: Lifestyle & Wohlbefinden

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