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Rot-Rot streicht Freiwilliges Ökologisches Jahr zusammen

...und ignoriert selbst initiierten Landtagsbeschluss

Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MARIE LUISE VON HALEM, hat die Landesregierung aufgefordert, auf die beabsichtigte Kürzung der Mittel für das Freiwillige Ökologische Jahr zu verzichten. Rot-Rot halte sich nicht an einen eigenen Antrag zur Finanzausstattung der so genannten Freiwilligendienste, kritisierte sie.

„In einem gemeinsamen Beschluss im November wurde die Landesregierung auf Antrag von SPD und Linker aufgefordert zu prüfen, ob die Freiwilligendienste trotz Absenkung der EU-Mittel in gleicher Höhe weiter finanziert oder sogar besser ausgestattet werden können. Zudem sollte die Landesregierung im Bildungsausschuss Bericht dazu erstatten.

Davon will Rot-Rot heute offenkundig nichts mehr wissen. Das Umweltministerium arbeitet nach Informationen des Landesjugendrings fleißig daran, die Mittel für das Freiwillige Ökologische Jahr um 40 Prozent zu kürzen. Zugleich zurren die Regierungsfraktionen schon einmal fest, dass für neue Freiwilligendienste im Sport 250.000 Euro zur Verfügung stehen. Auf einen Bericht im Bildungsausschuss wartet man hingegen bislang vergebens.

Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Erfolgsmodell - wichtig für die Entwicklung junger Menschen und für den Natur- und Umweltschutz. Es gibt dafür wesentlich mehr Bewerbungen als Plätze. Die Plätze noch weiter zu reduzieren, ist fahrlässig.“

Zum Hintergrund:

In den Freiwilligendiensten engagieren sich junge Menschen, um sich nach erfolgreichem Schul- oder Berufsabschluss auszuprobieren und zu orientieren. Sie erwerben soziale Kompetenzen, lernen Teamfähigkeit und bekommen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt. Freiwilligendienste schaffen berufliche Orientierung und helfen jungen Menschen so, eine Entscheidung für eine Ausbildung bzw. ein Studium zu treffen, die/das ihren tatsächlichen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Freiwilligendienste leisten damit einen wichtigen Beitrag, um Ausbildungs- und Studienabbrüche zu vermeiden. Voraussetzung für diese Wirkungen ist eine qualifizierte pädagogische Betreuung, die an den Interessen der Teilnehmer orientiert ist und auch soziale Betreuung in schwierigen Lebenslagen einschließt.

Seit 1994 fördert das Land Brandenburg das Freiwillige Ökologische Jahr, aktuell ca. 120 Plätzen. Das Freiwillige Soziale Jahr in der Jugendhilfe wird seit 2005 mit 68 Plätzen gefördert, das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur wird mit 20 Plätzen gefördert. Alle Freiwilligendienste werden mit Bundes- und ESF- Mitteln sowie mit Einsatzstellenanteilen finanziert.

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