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Frischer Klick-Wind in den Jugendmigrationsdiensten

Foto © Servicebüro Jugendmigrationsdienste

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) sprechen mit ihrem Portal-Relaunch neu zugewanderte junge Menschen an. Die Unterstützung für den Weg in die deutsche Gesellschaft ist damit ein gutes Stück übersichtlicher geworden.

Ahmad aus Afghanistan hat seine Tour durch den deutschen Behördendschungel mit Hilfe der Jugendmigrationsdienste weitgehend gemeistert. Seinen Bekannten, die jetzt erst nach Deutschland zuwandern, legt der 24-Jährige die frisch überarbeitete Website Jugendmigrationsdienste ans Herz. Mit wenigen Klicks finden junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren auf dem Portal noch schneller, welche Unterstützung sie erwartet, wo und wie diese zu finden ist.

„Das Wichtigste bei dem Relaunch war, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund schnell und unkompliziert ihren Jugendmigrationsdienst  vor Ort finden“, erklärt Projektleiterin Eva Maria Acir im JMD-Servicebüro in Bonn. „Mit Hilfe der übersichtlicheren Struktur sollen die jungen Menschen und andere Interessierte über das Bundesprogramm Jugendmigrationsdienste informiert werden.  Neben allgemeinen Informationen präsentiert sich auch jeder der über 450 JMD mit seinen spezifischen Aufgaben und Angeboten selbst auf der Website.“

Sowohl Fachinfos als auch Einblicke in die Praxis prägen die Seite, auf der inzwischen auch Ahmad aus Afghanistan portraitiert wurde. Das ist eine der Besonderheiten an dem Portal: Die abgebildeten jungen Menschen sind „echte Jugendliche aus unserer Beratungsarbeit“, wie Eva Maria Acir betont. Immer ein Jugendlicher steht im Fokus, umringt von Gleichaltrigen. Denn die Haltung der Jugendmigrationsdienste lautet „Du bist einzigartig – aber nicht allein!“ Immerhin haben die Jugendmigrationsdienste bundesweit im vergangenen Jahr über 90.000 Jugendliche betreut: individuell und erfolgreich.

Junge Menschen, die sich beraten lassen wollen, finden nicht nur alle Infos über die JMD auf einen Klick: auch können sie auf Wunsch die anonyme und mehrsprachige JMD-Onlineberatung nutzen. „Die besseren Suchfunktionen und vor allem die mobile Nutzung des Portals via Handy und Tablet erleichtern den Jugendlichen die Bedienung ganz enorm“, erklärt Eva Maria Acir. „Das Ganze ist jetzt sehr zeitgemäß: modern, übersichtlich, funktional!“

Ob Angebote wie die Suche nach einem passenden Sprachkurs, sozialpädagogische Begleitung und Jobvermittlung, oder Modellprojekte wie „JMD2Start - Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“ und die Onlineberatung „JMD4YOU“ – alles ist auf dem neuen Portal ausführlich beschrieben. Dazu finden sich auf jugendmigrationsdienste.de Berichte aus der JMD-Praxis, Termine und Hinweise auf die Arbeit von Partnerorganisationen.

Fragen? Ahmad hat erst einmal keine mehr, aber „meine Bekannten werden sicher noch viel wissen wollen“, sagt der junge Afghane lächelnd. Gut, dass sie jetzt schnell Antworten finden – egal ob online oder im persönlichen Gespräch bei den JMD.

Tags: Flüchtling, Medien

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