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6. Bundesfachkongress INTERKULTUR in Braunschweig

„Land In Sicht – Interkulturelle Visionen für heute und morgen“

Optimistisch steht dieser Kongress unter dem Motto der Landentdecker auf großer Fahrt. Land in Sicht war für viele Tausende Geflüchtete lebensrettend, Landgewinnung war auch die Absicht des Nationalen Integrationsplans, in dessen Rahmen neue Konzepte für die gerechte und kreative Einbeziehung der Menschen erprobt werden mussten und müssen. Mehr als deutlich geworden ist dabei, dass weltweite Migration nicht in einem Land, sondern nur gemeinsam in Europa geschultert werden kann.

Veranstaltet vom Bundesweiter Ratschlag für kulturelle Vielfalt, dem Forum der Kulturen Stuttgart e.V. und dem Haus der Kulturen Braunschweig e.V. findet der Kongress im 2-jährigen Rhythmus statt und macht diesmal Station in Braunschweig. Dabei bringt er Akteure aus Politik und Verwaltung, dem Kultur-, Jugend-, Bildungs- und Sozialbereich sowie der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zusammen.

Hierbei sollen Visionen entwickelt werden, die realistische Perspektiven und Ideen für das gemeinsame Leben in migrantischen Gesellschaften aufzeigen, die gleichzeitig konkreten Utopien Raum lassen und politische Konzepte (weiter-)entwickeln – diversitätsorientiert und antirassistisch. Kunst und Kultur können dabei eine Schlüsselfunktion übernehmen, da sie an menschlichen Fähigkeiten und Stärken ansetzen und nicht Defizite betonen, da sie Menschen zusammenbringen, Verständnis und Begegnungen schaffen.

Vom 3.-5. April sollen Erfahrungen kommuniziert, Störfaktoren erkannt, Einsichten zur Debatte gestellt und unterschiedliche Schlussfolgerungen benannt werden – und dies in der Klammer eines gesamtgesellschaftlichen Grundverständnisses, das den Menschen und seine Würde in das Zentrum des Diskurses stellt: „Land in Sicht - Interkulturelle Visionen für heute und morgen“.

Eröffnet wird die Veranstaltung u. a. mit Beiträgen der Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, und der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks. Zum Auftakt gibt die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo ihre literarische Antwort für Menschen ohne Migrationshintergrund „Die Entdecker oder die Entdeckten. Was kam zuerst?“ und Heribert Prantl, Jurist, Autor und Journalist bei der Süddeutschen Zeitung, sein Statement „Heimat in flüchtigen Zeiten“.

Inhalt des zweiten Tages des Kongresses sind insgesamt sechs Fachforen, die sich mit den kulturgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen: EUROPA – EINHEIT IN VIELFALT?, VON „WURZELN UND FLÜGELN“, BLICK ZURÜCK NACH VORN, ABLEHNUNG UND VORURTEILE ÜBERWINDEN, GEMEINSAM GESELLSCHAFT GESTALTEN, KANN MAN WIRKUNG MESSEN?

Der dritte Tag bildet den Abschluss des Kongresses, zu dem wir die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor mit ihrem Beitrag WILLST DU DEIN LAND VERÄNDERN… erwarten und danach alle Teilnehmer des Kongresses „Land in Sicht“ dazu einladen, sich im „Club der Visionäre“ einzufinden und gemeinsam darüber nachzudenken und zu spinnen, wie die Zukunft eines „bunten“ Deutschlands aussehen könnte. Ganz zum Schluss wird die bekannte Schauspielerin und Kabarettistin Idil Baydar die Inhalte des Kongresses künstlerisch zusammenfassen.

Tags: Flüchtling

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