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Fabrikbrand Pakistan: Betroffene fordern Haftung statt Freiwilligkeit
Vor Gericht - Wohin zeigt das Zünglein an der Waage?
  • 26. November 2018

Fabrikbrand Pakistan: Betroffene fordern Haftung statt Freiwilligkeit

Von ECCHR - Anabel Bermejo

Am 29. November wird das Landgericht Dortmund den Fabrikbrand bei Ali Enterprises, einem pakistanischen Zulieferer des deutschen Textilunternehmens KiK, erstmals mündlich verhandeln. Unmittelbar vor der Anhörung wird Klägerin Saeeda Khatoon vor dem Landgericht Dortmund öffentlich Gerechtigkeit für alle Betroffenen des Fabrikbrands fordern.

Am Vortag wird Saeeda Khatoon gemeinsam mit Nasir Mansoor über den transnationalen Kampf der Ali Enterprises Factory Fire Affectees Association für Gerechtigkeit in den Lieferketten der globalen Textilindustrie berichten. Miriam Saage-Maaß wird den juristischen Hintergrund und die rechtspolitische Bedeutung des Verfahrens erläutern.

258 Menschen starben, Dutzende wurden verletzt als die Textilfabrik Ali Enterprises am 11. September 2012 in Karatschi (Pakistan) abbrannte. Hauptkunde der Fabrik war KiK. Deswegen sind vier der Überlebenden und Angehörigen in Deutschland vor Gericht gezogen. KiK soll wegen seiner Mitverantwortung für den mangelnden Brandschutz in der Fabrik haften.

Das Verfahren soll klar machen: Transnationale Unternehmen aus dem Globalen Norden sind auch für die Arbeitsbedingungen in ihren Tochter- und Zulieferbetrieben im Globalen Süden verantwortlich. Die Zivilklage wurde von den Jurist_innen des ECCHR erarbeitet, mit Unterstützung von medico international.

Mehr zum KiK-Fall unter: www.ecchr.eu/fall/kik-der-preis-der-arbeitsb edingungen-in-der-textilindustrie-suedasiens/


Ressort: Politik

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