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Museumsbier

Museumsbier 2020

Abends ins Museum

Schade eigentlich: Museen haben unter der Woche dann geöffnet, wenn viele Menschen arbeiten. Dieser Tatsache wirken einige Berner Museen mit verlängerten Öffnungszeiten entgegen: Beim «Museumsbier» lassen sich Feierabend und Museumsbesuch genüsslich kombinieren. Das Alpine Museum der Schweiz, das Bernische Historische Museum, das Kunstmuseum Bern, das Museum für Kommunikation, das Naturhistorische Museum und neu auch das Robert Walser- Zentrum öffnen abends die Türen. Das erste Feierabendgetränk ist mit einem kleinen Aufpreis von CHF 5 verbunden und ermöglicht so den vergünstigten Eintritt in ausgewählte Ausstellungen der Museen.

Das Angebot der verlängerten Öffnungszeiten schafft eine einladende Atmosphäre: Die blaue Stunde verleiht den Museen eine eigentümliche und feierliche Stimmung fern vom geschäftigen Tagesbetrieb und die Getränke können in manchen Häusern sogar in den Ausstellungen genossen werden. Garantiert ist, dass der Wissensdurst auf unterhaltsame und gesellige Weise gelöscht werden kann, egal ob man alleine oder in der Gruppe vorbeischaut. Feierabendbesuche in verschiedenen Institutionen lohnen sich ausserdem, weil einige Häuser zusätzlich ein Spezialprogramm bieten: Von unterhaltsamen Kurzführungen, handwerklichem Basteln, Vernissage-Teilnahmen bis zum Philosophieren mit Kuratoren und Mario Kart-Runden ist alles dabei. Weitere Informationen zu Ausstellungen und Spezialprogramm findet man auf den Webseiten der Museen.

«Museumsbier» ist ein gemeinsames Projekt der beteiligten Häuser, des Vereins Museen Bern und Bern Welcome. Es startet nun bereits in die dritte Saison und bringt Neues: Mit BrauKunst wurde ein Berner Bierpartner gefunden, welcher eigens dafür ein Museumsbier braut. Es soll ein dezent malziges, untergäriges und deshalb ein süffiges und leicht bekömmliches Bier werden. Dieses erweitert das Barsortiment jedes Hauses, selbstverständlich werden jedoch auch allerlei andere Getränke angeboten. Eine weitere Neuheit ist der Bierpass, welcher an die Feierabendgäste abgegeben wird. Wer während der Veranstaltungsreihe vier der sechs teilnehmenden Institutionen besucht, erhält ein gratis Getränk und zusätzlich die Chance auf den Gewinn des Hauptpreises.

Museumsbier im Alpinen Museum der Schweiz

Im Alpinen Museum der Schweiz sind alle Ausstellungsräume offen und dürfen mit Getränk besucht werden. Hauptattraktivität ist natürlich die neue Ausstellung «Werkstatt Alpen». Darin ist der Kinderrundgang während dem Museumsbier für einmal für die Grossen reserviert: Am Empfang gibt’s Werkzeuggurte fürs freie Basteln nach Feierabend. Das erste Museumsbier (23. Januar 2020) eröffnet der Theatermacher und Autor Matto Kämpf mit einer eigenwilligen Einführung ins Handwerksvokabular. Am 15. Februar 2020 eröffnet das Alpine Museum der Schweiz ausserdem das neue interaktive Schaudepot „Fundbüro für Erinnerungen“ – das erste Thema heisst „Skifahren“ und beschäftigt sich u. a. auch mit dem Thema Après- Ski. Prost! Infos zu den weiteren Themen und Programmpunkten erhält man auf der Website des Alpinen Museum der Schweiz.

Museumsbier im Bernischen Historischen Museum

Im Bernischen Historischen Museum ist pro Abend jeweils eine andere Ausstellung geöffnet. Kurzweilige auf das Feierabendgetränk und den Ausstellungsinhalt bezogene Touren à 5-10 Minuten werden angeboten: So zum Beispiel am 13. Februar 2020 in der neuen Wechselausstellung «Homo migrans. Zwei Millionen Jahre unterwegs» - wo es mitunter darum geht, wie barbarische Horden aus dem Osten kamen, und warum kein Wein mehr übrig blieb. Oder etwa am 30. Januar 2020 im integrierten Einstein Museum, in dem man erfährt, warum lange Zeit in Bern kaum Bier gebraut wurde. Infos zu den weiteren Themen und zugänglichen Ausstellungen erhält man auf der Website des Bernischen Historischen Museum.

Museumsbier im Kunstmuseum Bern

Fünf verschiedene Ausstellungen können im Laufe des Museumsbier 2020 im Kunstmuseum Bern besichtigt werden. Im Rahmen des ersten Abends vom 23.Januar ergibt sich eine der letzten Möglichkeiten, die Ausstellungen «Johannes Itten: Kunst als Leben. Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit» und «Freundeswerke: 100 Jahre Verein der Freunde Kunstmuseum Bern» zu bestaunen. Gleichzeitig ist die Sammlungsausstellung «Alles zerfällt. Schweizer Kunst von Böcklin bis Vallotton» während der gesamten Dauer und ab dem zweiten Museumsbier zudem die Ausstellung «Teruko Yokoi. Tokyo–New York–Paris– Bern» geöffnet. Gleich zwei Ausstellungseröffnungen fallen mit dem Museumsbier zusammen: Am 30. Januar findet die Vernissage von «Teruko Yokoi. Tokyo–New York–Paris–Bern» statt, und am 12. März diejenige von «El Anatsui. Triumphant Scale». An diesen Abenden findet kein reguläres Museumsbier statt, alle Besucherinnen und Besucher sind jedoch ab 18 Uhr herzlich zu den Eröffnungen – inklusiv Apéro – eingeladen. Der Zutritt zu den Ausstellungen ist an diesem Abend kostenfrei. An allen anderen Museumsbierabenden können Bier und kleine Häppchen im Café Kunstmuseum zur gewohnten Zeit geschlemmt werden.

Museumsbier im Museum für Kommunikation

Die gemütliche Stimmung im Café Pavillon mit einem Bier und einem kleinen Snack kombiniert sich perfekt mit einem entspannten Besuch der Ausstellungen. Für einmal darf sogar das Bier mit in die Ausstellungsräume, wo Musik und farbiges Licht für eine besondere Atmosphäre sorgen. Natürlich sind da auch die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren als Gastgeber vor Ort und lassen sich etwas Besonderes einfallen.Geöffnet ist an den meisten Abenden die Kernausstellung «von Höhenfeuern, Smartphones und Cyborgs». Zu Beginn ist auch noch die kleinen Ausstellungsperle «Gezeichnet 2019» zu sehen. Im Februar gibt es einen Hemmungen-Special: An zwei Abenden (13. & 20. Februar) ist exklusiv die Ausstellung «Schweinehunde und Spielverderber» geöffnet. Zwei besondere Abende runden das Museumsbier ab. Am 27. Februar lädt ein Ausstellungskurator zum Centre Discothèque Orientale. Am 12. März wird das Museumsbier 2020 spielerisch beendet – die gute alte Nintendo 64 wird vom Estrich geholt und lädt ein zur Mario Kart-Runde.

Museumsbier im Naturhistorischen Museum

Im Naturhistorischen Museum bietet sich die Gelegenheit, den Feierabend mit T.rex zu verbringen: «T. rex – Kennen wir uns?» gehört wohl zu den spektakulärsten Dinosaurier-Ausstellungen, welche die Schweiz je gesehen hat. Die Sonderausstellung zeigt lebensechte Nachbildungen von T. rex und anderen Dinos - manche brüllen und bewegen sich sogar. Die Schau zeichnet ein überraschendes Bild des vermeintlichen Monstrums, denn alle kennen T. rex – aber kennt man ihn wirklich? Dieser Frage wird bei jedem zweiten «Museumsbier» nachgegangen, denn die Besucher erwarten um 18.00 & 19.00 Uhr jeweils unterhaltsame Kurzführungen mit allerlei spannende Fakten zum Monstrum. Daten der Kurzführungen: 30. Januar, 13. und 27. Februar sowie 12. März 2020.

Museumsbier im Robert Walser-Zentrum

Im Robert Walser Zentrum kann bei einem Bier über Gott, die Welt und Robert Walser geplaudert werden! Ob am zur Bar umfunktionierten Holztisch oder in der Ausstellung zu Walsers Briefen. Unregelmässig zeigt das Haus neben der Ausstellung zu Robert Walsers Briefen weitere Schmuckstücke aus dem Archiv und führt Filmausschnitte und Musikstücke vor, die sich vom grossen Schweizer Autor inspirieren lassen. Anwesend sind abwechselnd der Kurator der Ausstellung und Leiter des Zentrums Reto Sorg, der Leiter des Archivs Lukas Gloor, der Projektleiter der neuen Robert Walser-Ausgabe Peter Stocker und die Walser-Expertinnen Gelgia Caviezel, Stefanie Nydegger und Tania Tovar. Dass Walser dem Bier nicht abgeneigt war, ist bekannt. Weit über hundertmal taucht das Getränk in seinem Werk auf. Für alle anderen gibt es auch Wein und alkoholfreie Getränke. Als Neuzugang der Museumsbier-Institutionen freut sich das Robert Walser-Zentrum auf viele neugierige Besucherinnen und Besucher!

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